Mit einer Fördersumme von rund einer Million Euro unterstützt das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) im laufenden Jahr diverse Programme und Initiativen im Kreis Kleve. Für die Bereitstellung von Sprach-Kitas werden 383.000 Euro zur Verfügung gestellt. „Die Anhebung der finanziellen Förderung ist ein wichtiger Schritt hin zu mehr Chancengleichheit, denn Sprache ist der Schlüssel zur Welt. Mich freut besonders, dass die Förderung direkt der Generation von Morgen zu Gute kommt.“, so Barbara Hendricks, SPD-Bundestagsabgeordnete für den Kreis Kleve.

Die Sprach-Kitas richten sich dabei gezielt an Kindertageseinrichtungen, die von einem hohen Anteil an Kindern mit besonderem sprachlichem Förderbedarf besucht werden. Durch die Anfang 2017 gestartete zweite Förderwelle im Bundesprogramm „Sprach-Kitas: Weil Sprache der Schlüssel zur Welt ist“, wird es den Einrichtungen vermehrt möglich, dringend benötigte Fachkräfte einzustellen. Bei einer Laufzeit bis Ende 2020 werden Kitas allein in Kleve und Emmerich mit rund 237.000 bzw. 185.000 Euro unterstützt. Die Schwerpunkte des Bundesprogramms liegen sowohl auf der Weiterentwicklung der sprachlichen Bildung und der Förderung einer inklusiven Pädagogik als auch der Zusammenarbeit mit Familien. „Der durch das Bundesprogramm aus dem Ministerium von Katarina Barley ermöglichte Einsatz von zusätzlichen Fachkräften ist entscheidend für die problemlose Integration von benachteiligten Kindern in unsere Gesellschaft. Kinder, die auf diese Weise gefördert werden, profitieren davon ihr ganzes Leben. Sprach-Kitas leisten somit einen großen Beitrag zu gleichen Bildungschancen in unserem Land“, sagte Bundesministerin Barbara Hendricks.

Die Bundesinitiative „Frühe Hilfen“ unterstützt die Städte Kleve, Emmerich, Goch, Geldern, Kevelaer und den Kreis mit 91.000 Euro. Mit den Mitteln sollen Netzwerke vor Ort gestärkt und der Einsatz von Familienhebammen und vergleichbaren Berufsgruppen aus dem Gesundheitsbereich gefördert werden. Darüber hinaus werden für die Stärkung des Bundesfreiwilligendienstes im Kreis Kleve und des Jugendmigrationsdienstes Kleve 321.000 bzw. 156.000 Euro bereitgestellt. Weitere Förderungen mit insgesamt über 45.000 Euro aus den Bundesprogrammen “Mehrgenerationenhäuser” und “Jugend Stärken im Quartier” erhalten die Caritas in Kevelaer sowie der Fachbereich Jugend und Familie der Stadt Kleve.