Zehntklässler der Karl Kisters Realschule Kleve in Berlin

Zehntklässler der Karl Kisters Realschule Kleve in Berlin

Schülerinnen und Schüler der Karl Kisters Realschule in Kleve besuchten gemeinsam mit ihren Lehrerinnen und Lehrern die Bundeshauptstadt.

Die Klassenfahrt bot allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern abwechslungsreiche und spannende Unternehmungen. Ein besonderer Höhepunkt der Klassenfahrt war ein Abstecher in den Deutschen Bundestag. Hier nahm sich Barbara Hendricks, SPD-Bundestagsabgeordnete für den Kreis Kleve, eine knappe Stunde Zeit, um mit der Klasse zu diskutieren. So musste die Bundesumweltministerin Rede und Antwort zu aktuellen politischen Fragen stehen. Die Klasse war gut vorbereitet und informierte sich zum Beispiel über internationale Umweltpolitik, Digitalisierung, den Nordkorea-Konflikt, die EU-Beitrittsverhandlungen mit der Türkei und die Bedeutung von Koalitionsverträgen. Im Anschluss berichteten die Zehntklässler über ihre vielfältigen Zukunftspläne. Während einige nach der Realschule die Fachhochschulreife oder das Abitur anstreben, um Medizin, Informatik oder Jura zu studieren, bevorzugen andere eine Ausbildung bei der Stadtverwaltung oder im kaufmännischen oder sozialen Bereich. Am Schluss gab die Bundesministerin noch einen wohlgemeinten Rat: „Macht das Beste aus dem, was Ihr habt und setzt Euch Eure Ziele nicht zu niedrig!“

Untergebracht im Berliner Stadtteil Weißensee besuchten die Kleverinnen und Klever während der viertägigen Klassenfahrt viele berühmte Sehenswürdigkeiten wie die Gedenkstätte Berliner Mauer in der Bernauer Straße oder die ehemalige zentrale Untersuchungshaftanstalt der Staatssicherheit der DDR, besser bekannt unter dem Namen Hohenschönhausen. Auf dem Programm stand außerdem noch ein politisches Rollenspiel im Bundesrat. Trotz des vollgepackten Ablaufplans blieb den Niederrheinern noch ausreichend Zeit, die Stadt zu Fuß oder mit Bus und Bahn auf eigene Faust zu erkunden und Berliner Luft zu schnuppern.

SPD-Bildungsoffensive: Alle verdienen gleiche Chancen auf gute Bildung!

Bund und Länder müssen nach der Bundestagswahl rasch in bessere Schulen und eine kostenfreie Bildung investieren. Dafür hat Martin Schulz gemeinsam mit den SPD-Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten eine Nationale Bildungsallianz gestartet. Denn es ist Zeit zu handeln: Der Sanierungs- und Investitionsbedarf in unseren Schulen ist enorm. Viele Eltern und schulpflichtige Kinder kennen das aus eigener Erfahrung: marode sanitäre Anlagen, veraltete IT-Ausstattung oder sanierungsbedürftige Klassenräume.

Im Gegensatz zu CDU/CSU wollen wir deshalb allein in den nächsten vier Jahren 12 Milliarden Euro für modernere Schulen, mehr Lehrkräfte und zeitgemäße digitale Ausstattung bereitstellen. Damit bringen wir das größte Schulprogramm des Bundes aller Zeiten auf den Weg!

Damit der Bund den Ländern in der Schulpolitik besser helfen kann, muss das Kooperationsverbot endlich komplett fallen. Zu Recht erwarten die Bürgerinnen und Bürger, dass das Thema Bildung endlich auch beim Bund ganz oben auf der Agenda steht! Dabei setzen wir uns auch für mehr bundesweite Bildungsstandards ein: Damit ein Umzug Familien künftig nicht mehr ins Schulchaos stürzt und die Schulabschlüsse bundesweit besser vergleichbar sind.

Gute Bildung, zu der alle Zugang haben, ist für uns ein elementares Gebot der Gerechtigkeit. Bei der Bildungsgerechtigkeit hat unsere Partei in den letzten Jahrzehnten viel erreicht. Wir wissen aber auch: Zu oft entscheidet noch die Herkunft und nicht das Talent. Deshalb wollen wir die gebührenfreie Bildung von der Kita bis zur Uni und dem Meisterbrief. Gleichzeitig sorgen wir mit 1 Million zusätzlichen kostenfreien Ganztagsplätzen an Grundschulen dafür, dass alle, die es wollen, auch einen Betreuungsplatz für ihr Kind bekommen.

Mehr Lohngerechtigkeit: Soziale Berufe besser bezahlen!

Die 5,5 Millionen Beschäftigten, die in Gesundheits-, Pflege und Erziehungsberufen arbeiten, – in der großen Mehrheit Frauen – haben ehrliche gesellschaftliche Anerkennung verdient. Schließlich leisten sie wertvollen Dienst für und am Menschen. Deshalb fordern wir mehr Lohngerechtigkeit und die konkrete Aufwertung sozialer Berufe. Denn eine gute Betreuung unserer Kinder, die Pflege kranker oder älterer Menschen muss unserer Gesellschaft etwas wert sein.

Das fängt bereits bei der Ausbildung an: In den meisten Ausbildungsgängen von Sozial- und Gesundheitsberufen erhalten Auszubildende keine Vergütung. Im Gegenteil: Sie müssen sogar noch Schulgeld zahlen. Die Folge: Jährlich bekommen 200.000 junge Leute in Ausbildung keinen Lohn und verzichten in dieser Zeit auch noch auf Rentenansprüche. Wir finden: Damit muss Schluss sein! Deshalb wollen wir Schulgeldfreiheit und gute Ausbildungsvergütung für alle Auszubildenden in den Sozial- und Gesundheitsberufen durchsetzen. Damit steigern wir nicht zuletzt auch die Attraktivität dieser Berufsbilder. Mit der Reform der Pflegeberufe haben wir gezeigt, dass dies möglich ist.

Klar ist: Hohe Tarifbindung und starke Sozialpartnerschaft sind der Schlüssel für gute Arbeitsbedingungen und eine angemessene Bezahlung auf dem Arbeitsmarkt. Das gilt auch im Gesundheits- und Sozialwesen. Deshalb fordern wir Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten einen Pakt für anständige Löhne und eine starke Tarifbindung in unserem Land.

Auszeit vom Schulalltag – Schülerinnen und Schüler aus Kleve besuchen Berlin

Auszeit vom Schulalltag – Schülerinnen und Schüler aus Kleve besuchen Berlin

Am Wochenende noch im Wahlkampfeinsatz zwischen Emmerich und Rheurdt und jetzt schon wieder in der Bundeshauptstadt: Hier bekam Barbara Hendricks, SPD-Bundestagabgeordnete für den Kreis Kleve, prompt Besuch aus der Heimat. Über 30 Oberstufenschülerinnen und -schüler des Freiherr-vom-Stein-Gymnasiums in Kleve sind der Einladung von Barbara Hendricks gefolgt und besuchten gemeinsam mit ihren Lehrerinnen und Lehrern Berlin.

Ein besonderes Highlight war natürlich der Besuch im Deutschen Bundestag und der glückliche Umstand, die letzte Plenardebatte der laufenden Wahlperiode live miterleben zu können. Zwischen Dieselgipfel und Abstimmungen nahm sich Bundesumweltministerin Barbara Hendricks Zeit, sich den Fragen der gut vorbereiteten Gruppe zu stellen. Besonders die Themen Klimaschutz und Elektromobilität lagen den Schülerinnen und Schülern am Herzen. Auf die Frage, was man denn konkret für den Umweltschutz tun könne, verwies die Ministerin auch auf die Verantwortung des Einzelnen: „Ich möchte niemandem eine bestimmte Lebensweise vorschreiben, aber jeder Mensch kann besonders über das eigene Konsumverhalten frei entscheiden und seinen ökologischen Fußabdruck klein halten.“

Zentral untergebracht im Bezirk Prenzlauer Berg unternahmen die Kleverinnen und Klever mit Bus, Bahn und Fahrrad noch weitere abwechslungsreiche und spannende Ausflüge. So konnten die Schülerinnen und Schüler der Leistungskurse Biologie und Mathematik das „Gläserne Labor“ auf dem renommierten Wissenschafts- und Biotechnologiepark Campus Berlin-Buch besuchen. Für die Pädagoginnen und Pädagogen stand eine Besichtigung der geschichtsträchtigen „Berliner Unterwelten“ auf dem Programm. Doch damit nicht genug: die Gedenkstätte Hohenschönhausen, das Naturkundemuseum und ein Besuch des Denkmals für die ermordeten Juden Europas werden den angehenden Abiturientinnen und Abiturienten wohl noch lange im Gedächtnis bleiben.

Schülerinnen und Schüler aus Goch und Kevelaer in der Hauptstadt

Schülerinnen und Schüler aus Goch und Kevelaer in der Hauptstadt

Naturkundemuseum, Filmpark Babelsberg, Zoologischer Garten, Bundesrat, Gedenkstätte Hohenschönhausen, das Gläserne Labor und ein entspannter Tag am Wannsee. Das Berlin-Programm der angehenden Abiturientinnen und Abiturienten des Städtischen Gymnasiums Goch und des Kardinal-von-Galen Gymnasiums in Kevelaer war vielseitig und abwechslungsreich.

Zu einem echten Berlin-Besuch gehört es aber natürlich auch, mal einen Blick in den Bundestag zu werfen und zu erfahren, wie Politik gemacht wird. Dafür bietet der Deutsche Bundestag Besucherinnen und Besuchern Vorträge zur Arbeitsweise des Parlaments an. Doch es geht natürlich auch noch ein bisschen spannender. So ließ es sich Barbara Hendricks, SPD-Bundestagabgeordnete für den Kreis Kleve, nicht nehmen, persönlich mit den Schülerinnen und Schülern über aktuelle politische Fragen zu diskutieren. Von der internationalen Klimaschutzpolitik über Parteienfinanzierung bis hin zu nachhaltiger Landwirtschaft, Breitbandausbau und der Legalisierung von Cannabis. Die Themen der gut vorbereiteten Schülergruppen waren breit gestreut. Barbara Hendricks, die seit 1994 für den Kreis Kleve im Bundestag arbeitet, zeigte sich offen und ging intensiv auf jede Frage ein, was bei den Schülerinnen und Schülern sehr gut ankam. Da ein Großteil der Jugendlichen im September zum ersten Mal an einer Bundestagswahl teilnehmen darf, rief die Ministerin gleich zu Beginn des Gesprächs alle Wahlberechtigten nachdrücklich auf, von ihrem Wahlrecht Gebrauch zu machen: „Das Recht zu wählen ist in vielen Ländern der Erde noch immer keine Selbstverständlichkeit. Unzählige Menschen haben unter Einsatz ihrer Gesundheit, ihrer Freiheit und ihres Lebens für dieses hohe Gut kämpfen müssen.“

Argumente zur Bundestagswahl 2017 aus kommunaler Sicht

1) Nur mit der SPD können wir damit rechnen, dass die Finanzausstattung der Kommunen verbessert wird, die finanzielle Entlastung der Kommunen von Sozialkosten fortgesetzt, die Investitionskraft der Kommunen nachhaltig gestärkt und Altschulden abgebaut werden.

2) Die Kommunen erhalten von einer SPD-geführten Bundesregierung die erforderlichen Mittel, um die Kitas weiter zu verbessern und kostenfrei zu machen.

3) Die SPD wird das begonnene Schulsanierungsprogramm des Bundes fortsetzen und zu einem Schulmodernisierungsprogramm ausweiten. Die SPD steht für den flächendeckenden Ausbau von Ganztagsschulangeboten.

4) Die SPD wird die Kommunen zur Unterstützung von Pflegebedürftigen und ihren Angehörigen stärken und älteren Menschen die erforderlichen Hilfen zukommen lassen.

5) Die SPD wird verhindern, dass die erforderliche Integrationsarbeit für Flüchtlinge zulasten der Kommunen geht. Städte und Gemeinden werden weiterhin bei der Finanzierung dieser wichtigen Arbeit unterstützt werden.

6) Mit Martin Schulz werden wir einen sozialen Arbeitsmarkt mit neuen Perspektiven für Langzeitarbeitslose schaffen.

7) Die SPD wird in einer Innovationsallianz mit Wirtschaft und Wissenschaft gemeinsam die ständige Weiterentwicklung der Unternehmen in der Digitalisierung befördern und neue Impulse durch „Start-Ups“ unterstützen.

8) Die SPD wird nach Ende des Solidarpaktes in 2019 ein Aktionsprogramm für gleichwertige Lebensbedingungen in ganz Deutschland auflegen. Dazu gehört, dass wir nach dem Auslaufen des Solidarpaktes 2019 ein gesamtdeutsches System zur Förderung strukturschwacher Regionen schaffen.

9) Die SPD wird sich auch nach 2019 im Bund für die Soziale Stadt mit einer funktionierenden sozialen Wohnraumförderung und die Städtebauförderung einsetzen und alle unterstützen, die sich für den sozialen Zusammenhalt in den Quartieren und für dauerhaft bezahlbaren Wohnraum einsetzen.

10) Die SPD wird in einem Bündnis für bezahlbare und nachhaltige Mobilität für eine Verkehrswende sorgen, mit der wir den ÖPNV attraktiver machen und die Infrastruktur verbessern.