Bundeswettbewerb “Unser Dorf hat Zukunft” – Kreis Klever Bauernschaft gewinnt Silber

Achterhoek, eine idyllische Siedlung im Herzen des linken Niederrheins, wurde mit einer Silbermedaille des Bundeswettbewerbs „Unser Dorf hat Zukunft“ ausgezeichnet und hat sich gegen zahlreiche Konkurrenten aus der gesamten Bundesrepublik durchgesetzt. Mit guten Ideen und Projekten konnte die Jury überzeugt werden.

Barbara Hendricks, SPD-Bundestagsabgeordnete für den Kreis Kleve, hat an der Siegerehrung in Berlin teilgenommen und besonders das breite ehrenamtliche Engagement der Bürgerinnen und Bürger gelobt. „Es sind die Menschen vor Ort, die sich die Zukunft ihrer Heimat zur Herzensangelegenheit machen. Eine gut arbeitende Vereinsgemeinschaft, historische Gebäude und die Schönheit seiner Landschaft machen Achterhoek zu einem Dorf mit Zukunft“, so Bundesumweltministerin Barbara Hendricks.

Barbara Hendricks traf Willi Gietmann und weitere rund 30 Achterhoeker bei der Preisverleihung in Berlin

Nahezu 2.500 Gemeinden haben am 25. Bundeswettbewerb teilgenommen und gezeigt, wie attraktiv und vielseitig das Leben und Arbeiten in dörflichen Strukturen und ländlichen Räumen sein kann. Mit dem Wettbewerb ehrt das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft alle drei Jahre bürgerliches Engagement, Kreativität und Eigenverantwortlichkeit für eine lebenswerte Zukunft auf dem Land. Die Dorfbewohnerinnen und -bewohner waren im Zusammenwirken mit der Gemeinde aufgefordert, Ideen, Konzepte und Projekte zu entwickeln und umzusetzen, die das Leben im Ort attraktiver gestalten. Die Bewertungskommission beurteilte die teilnehmenden Dörfer anhand verschiedener Kriterien aus den Kategorien Entwicklungskonzepte und wirtschaftliche Initiativen, Baugestaltung und Siedlungsentwicklung, soziale und kulturelle Aktivitäten sowie Grüngestaltung/-entwicklung. Seit 1961 steht der Wettbewerb unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten. Seit 1993 werden in dem traditionsreichen Bundeswettbewerb die Teilnehmerdörfer der alten und neuen Bundesländer gemeinsam bewertet. Der Bundesentscheid 2016 wurde erstmals als Teil des neuen “Bundesprogramms Ländliche Entwicklung” durchgeführt.

 

Verdienstorden des Landes NRW geht an Hejo Eicker aus Geldern

Am Mittwoch erhielt Hermann-Josef (Hejo) Eicker den Verdienstorden des Landes NRW von Ministerpräsidentin Hannelore Kraft. Barbara Hendricks, SPD-Bundestagsabgeordnete für den Kreis Kleve und Bundesministerin, und Norbert Killewald, Vorsitzender der SPD Kreis Kleve, freuen sich außerordentlich über diese Auszeichnung des langjährigen Weggefährten.

„Dieser Orden ist mehr als verdient. Hejo Eickers jahrelanger Einsatz in vielen unterschiedlichen Feldern wird damit gewürdigt. Wir kennen ihn nicht nur als besonnenen, sachorientierten und äußerst versierten SPD-Kommunalpolitiker mit niederrheinisch-trockenem Humor, sondern auch als kulturbegeisterten und solidarischen Menschenfreund“, so Hendricks und Killewald. In ihrer Laudatio führte die Ministerpräsidentin auf, was ihn zu einem würdigen Preisträger macht: Der Einsatz für Menschen aller Altersgruppen und Herkünfte. Dazu gehört sein Engagement für den Jugendtreff St. Barbara in Geldern, der 1996 mit seiner Unterstützung gegründet wurde, genauso wie seine Hilfe bei der Gründung der Bürgerinitiative Barbaraviertel.

v. l. n. r.: Ministerpräsidentin Kraft, Hermann-Josef Eicker

„Hejo Eicker und ich begleiten uns in unseren Lebenswegen schon sehr lange: Seit 1982 gehört er dem Rat der Stadt Geldern an und ist seit mehr als 25 Jahren Vorsitzender seiner Ratsfraktion. Außerdem war er zu meiner Zeit als Vorsitzende der SPD Kreis Kleve lange mein Stellvertreter. Besonders in schwierigen menschlichen, aber auch fachlichen Situationen konnte ich mich auf ihn und seinen Rat verlassen. Seine Frau Sigrid und er sind tragende Säulen der hiesigen Sozialdemokratie“, erzählt Hendricks. Killewald ergänzt: „Besonders sind uns auch seine ungewöhnlich kreativen Aktionen im Gedächtnis geblieben: Zum Beispiel hat er zum 100. Geburtstag der SPD im Kreis Kleve sein politisches Engagement mit seiner besonderen Leidenschaft für Kunst und Kultur verbunden und initiierte das Kunstprojekt „Rot“ im Kreis Kleve. Es gelang ihm, 18 Künstlerinnen und Künstler zu gewinnen, die sich künstlerisch mit 100 Jahren Sozialdemokratie auseinandergesetzt haben. Ein tolles Projekt!“

In der Laudatio heißt es weiter: „Im Beirat der Justizvollzugsanstalt Geldern kümmert sich Hejo Eicker zudem um die Belange der Inhaftierten, begleitet Gefangene auf ihrem Weg zurück in die Freiheit und ist auch für die Anstaltsleitung ein wichtiger Ansprechpartner.“ Auch dem Schlusswort von Hannelore Kraft können sich die beiden SPD-Politiker nur anschließen: „Menschen wie Sie, lieber Herr Eicker, machen unsere Gesellschaft lebens- und liebenswert.“

 

235.000 Euro für Integration und Bildung im Kreis Kleve

Mit einer Fördersumme von knapp 235.000 Euro unterstützt das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) den Kreis Kleve bei der gezielten Koordinierung von Bildungsangeboten für Geflüchtete. Barbara Hendricks, SPD-Bundestagsabgeordnete für den Kreis Kleve: „Ziel der Maßnahme ist es, den zu uns geflüchteten Menschen bestmögliche Bildungszugänge zu schaffen. Bildung ist die zentrale Voraussetzung dafür, dass wir den Neuzugewanderten eine Perspektive geben und ihnen ermöglichen, in der Zukunft ihren eigenen Beitrag für unser Land und unsere Gesellschaft leisten zu können.“ Dank des erfolgreichen Förderantrags des Kreises Kleve können nun Bildungsakteure, -angebote und -bedarfe vor Ort zusammengeführt werden, damit Sie besser aufeinander abgestimmt und gesteuert werden. Als zentrales Instrument zur Umsetzung dieser Aufgabe werden die Personalstellen von zwei kommunalen Koordinatoren/innen sowie Reisekosten zu Informationsveranstaltungen, Fachtagungen und Schulungen finanziert. Die Mittel werden im Rahmen des BMBF-Programms „Transferinitiative Kommunales Bildungsmanagement“ (www.transferinitiative.de) bereitgestellt und über einen Zeitraum von zwei Jahren gewährt.

 

Die Karten werden neu gemischt – Hendricks informiert sich über aktuellen Diskussionsstand zur Wasserschutzpolizei Emmerich

Die Karten werden neu gemischt – Hendricks informiert sich über aktuellen Diskussionsstand zur Wasserschutzpolizei Emmerich

Viel geschrieben und diskutiert wurde über die Zukunft des Standortes der Wasserschutzpolizei in Emmerich. Vor Weihnachten fanden dann auf Ebene des Polizeipräsidiums Duisburg – zuständig für die Wasserschutzpolizei NRW – Workshops unter Beteiligung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter statt. Die zwei SPD-Politiker und Bürgermeister Hinze überzeugten sich jetzt vor Ort vom guten Ergebnis – ein Teilerfolg.

„Das Ergebnis der Workshops ist die Einrichtung einer Arbeitsgruppe, die unter Beteiligung aller Akteure die Standort- und andere Fragen unter Einbeziehung verschiedenster Aspekte ergebnisoffen diskutiert. Dieser Prozess wird wohl circa ein Jahr dauern und dann zu einem Ergebnis kommen“, so Polizeidirektor Wolfram Elsner, Direktionsleitung Wasserschutzpolizei. Zu den zu berücksichtigenden Aspekten gehören unter anderem die Einsatzzeiten und der Personaleinsatz an den Standorten.

„Dies ist ein gutes Signal – sowohl für den Standort Emmerich, als auch für die Mitarbeiter, die jetzt noch stärker in die Diskussion miteingebunden sind.“ – Darin sind sich der SPD-Landtagskandidat für den Nordkreis Thorsten Rupp, die SPD-Bundestagsabgeordnete Barbara Hendricks und Bürgermeister Peter Hinze einig. Auch der anwesende Vertreter der Gewerkschaft der Polizei, Markus Klötter freut sich: „Das war das Ergebnis aus der Zusammenkunft vor den Feiertagen, welches wir uns gewünscht haben.“ Festzuhalten ist, dass es auch vor den Workshops nie um die Kürzung des Personals, sondern immer ausschließlich um eine Veränderung bei den Standorten ging.

Der Emmericher Dienststellenleiter, Polizeihauptkommissar Guido Meyer betonte noch einmal die besonderen Alleinstellungsmerkmale des Standortes: „Neben unseren üblichen Einsätzen, wie zum Beispiel Schiffsunfälle, haben wir hier am Niederrhein besonders die Aufgaben des Umweltschutzes und der grenzübergreifenden Zusammenarbeit mit den niederländischen Kollegen.“

 

Baumpflanzaktion mit der Pollution Police

Am Samstag, 14. Januar 2017, ab 10:00 Uhr werde ich zusammen mit der Pollution Police eine Baumpflanzaktion durchführen. Im Rahmen der Aktion werden 2200 Buchen gepflanzt. Treffpunkt ist der Parkplatz am Ehrenfriedhof Reichswald, Grunewaldstraße in Kleve. Ermöglicht wurde die Aktion durch die Firma Nähr-Engel aus Goch, die die Bäume spendete. Teilnehmen werden zudem die Pfadfinder vom Stamm Noah aus Nettetal sowie Förster Joachim Böhmer.