141 Millionen Euro Gesamtförderung durch die KfW im Kreis Kleve

Mit einer Fördersumme von insgesamt 141 Millionen Euro im Jahr 2016 unterstützt die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) Investitionen im Kreis Kleve. Bei der KfW handelt es sich um eine Förderbank des Bundes und der Länder, die Unternehmen, Bürger und Kommunen bei der Finanzierung unterstützt und beispielsweise Investitionen in Energieeffizienz, Infrastruktur und Digitalisierung fördert. „Durch die Förderungen der KfW war es auch im Jahr 2016 möglich, nachhaltige Projekte im Kreis Kleve voranzutreiben. Besonders freut mich, dass dabei ein breites Feld an wichtigen Themen wie Umwelt, Wohnen, Bildung und Soziales abgedeckt wurde“, so Barbara Hendricks, SPD-Bundestagsabgeordnete für den Kreis Kleve.

Der Anteil von Umwelt- und Klimafinanzierungen am weltweiten Gesamtfördervolumen der KfW erreichte 2016 mit 44 % ein Rekordhoch. Außerdem wurden im Zeitraum von 2012 bis 2016 im Rahmen des KfW-Aktionsplans „Energiewende“ bundesweit Projekte mit 103 Mrd. Euro unterstützt. Hierzu zählen unter anderem sowohl die Finanzierung für energieeffizientes Bauen und Sanieren als auch Investitionen in technologische Innovationen für den Klimaschutz. „Die KfW leistet mit ihren Finanzierunghilfen einen entscheidenden Beitrag für den Umwelt- und Klimaschutz in Deutschland. Durch diese Unterstützung hilft die KfW bei der Erreichung der Umwelt- und Klimaziele der Bundesregierung“, sagt Bundesministerin Barbara Hendricks.

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Gedankenaustausch mit Landwirt Neuhaus in Haldern

Gedankenaustausch mit Landwirt Neuhaus in Haldern

Bundesministerin und SPD-Bundestagsabgeordnete Barbara Hendricks und SPD-Landtagskandidat für den Nordkreis Thorsten Rupp besuchen Putenlandwirt Neuhaus in Rees-Haldern

Auf Einladung der Landwirte Neuhaus und der SPD Rees besuchte Barbara Hendricks den Schulte-Hagen Hof. Im gemeinsamen Gespräch tauschten sie sich über aktuelle politische Fragen in Bezug auf Landwirtschaft und Umweltpolitik, aber auch über die Situation der landwirtschaftlich tätigen Familie aus.

Rund 140 Hektar umfasst der landwirtschaftliche Betrieb. Haupterwerb ist die Putenmast mit zur Zeit rund 22.000 Puten. Anfang des Jahres mussten aufgrund der Vogelpest alle Puten gekeult werden. „Das hat uns sehr zugesetzt, denn wir haben uns Vorwürfe gemacht, ob wir einen Fehler bei der Hygiene gemacht haben. Aber die Behörden haben uns bestätigt, dass es nicht unsere Schuld war”, erläutert Hermann Neuhaus. „Gott sei Dank lief die Zusammenarbeit mit den Veterinären und der Verwaltung sehr gut und in dieser schweren Situation reibungslos.” Mittlerweile konnte nach umfangreichen Maßnahmen der Bestand wieder aufgestockt werden. Ebenso leben rund 140 Kühe auf dem Hof, der genau an der Grenze zum Kreis Wesel liegt und damit an das Hagener Meer in Sonsfeld grenzt, diese Wasserfläche hat wiederum eine Verbindung zur Haffenschen Landwehr. Der Hof und seine gepachteten Flächen wurden deshalb auch durch die Starkregenereignisse in 2016 sehr stark durch Überflutung in Mitleidenschaft gezogen.

Des Weiteren wurden die aktuellen Themen und Probleme der Landwirtschaft mit allen Beteiligten diskutiert: Starke Pachterhöhungen bei auslaufenden Verträgen, Preisdruck bei Fleisch- oder Milchprodukten in Konkurrenz zum EU-Ausland oder die sehr bürokratische EU-Agrarsubventionen.

„Trotz aller Widrigkeiten merkt man der Familie eine große Liebe für ihre Aufgaben an. Außerdem konnten schon einige Verbesserungen für die spezielle Situation des Hofes direkt an der Betuwe-Linie erreicht werden: Dazu gehört zum Beispiel ein Überführungsbauwerk, da Teile des Hofes auf der anderen Seite der L7 und an einem Bahnübergang liegen”, so Barbara Hendricks. „Uns allen war es wichtig, sich einfach mal in einem Gespräch auszutauschen. So hat man Zeit sich verschiedener Themen und Fragestellungen rund um die Landwirtschaft anzunehmen. Diese spielt im Kreis Kleve eine wichtige Rolle und deshalb war und bleibt die SPD im Kreis Kleve auch in Zukunft immer für Gespräche offen”, ergänzt Thorsten Rupp.

Auf dem Foto sehen Sie von links nach rechts:

  • Familie Neuhaus (Hermann, Elisabeth und Sohn Jan-Wilm)
  • Thorsten Rupp (SPD-Landtagskandidat für den Nordkreis)
  • Peter Friedmann (Vorsitzender SPD-Fraktion Rees)
  • Dr. Barbara Hendricks (SPD- Bundestagsabgeordnete und Bundesministerin)
  • Karl van Uem (Vorsitzender SPD Rees)
  • Harry Schulz (Geschäftsführer SPD Rees)

Herzlich willkommen in der SPD – Neumitgliedertreffen der SPD Kreis Kleve ein voller Erfolg

Über 20 neue Mitglieder waren der Einladung der SPD Kreis Kleve gefolgt und haben sich mit Norbert Killewald (Vorsitzender der SPD Kreis Kleve und Landtagskandidat), Thorsten Rupp (Kreistagsmitglied und Landtagskandidat) und vielen Vertreterinnen und Vertretern der SPD aus dem ganzen Kreis getroffen. Auch Barbara Hendricks ließ es sich nicht nehmen und nahm teil.

„Egal aus welcher Motivation die Neumitglieder eingetreten sind – eine Bereicherung sind sie in jedem Fall und wir wollen sie herzlich willkommen heißen“, so Norbert Killewald. Ein erster Anfang wurde nun gemacht: In lockeren Gesprächsrunden konnten sich die Neulinge mit „alten Hasen“ aus den Ortsvereinen und dem Unterbezirk austauschen. „Was mich besonders freut ist die Mischung aus jüngeren und älteren Menschen, Frauen und Männern, die sich für die Sozialdemokratie begeistern können“, ergänzt Thorsten Rupp.

Auf einer Tafel konnten alle Anwesenden ihre Eintrittsgründe festhalten. „Gegenhalten gegen Rechts“, „Um mich politisch zu engagieren“ oder „Für mehr soziale Gerechtigkeit – gegen die immer größer werdende Schere zwischen Arm und Reich“ konnte man darauf lesen.

„Gerade im Wahlkampf kann man sich als Neumitglied gut einbringen. Aber auch die Partei will etwas zurückgeben und ihre Mitglieder nach ihren Möglichkeiten fördern“, ergänzt Killewald das Prinzip des Geben und Nehmens innerhalb der SPD.

„Seit Martin Schulz designierter Kanzlerkandidat der SPD geworden ist, sind rund 10.000 Menschen in die SPD eingetreten. Das ist ein fantastischer Trend, der sich auch hier am Niederrhein beobachten lässt. In den letzten Monaten hat die SPD Kreis Kleve rund 30 neue Genossinnen und Genossen begrüßt“, so Barbara Hendricks.

Rückgrat des Mittelstandes

Rückgrat des Mittelstandes

Eine Gesellin, 58 Gesellen, mehrere Meister, ein Kreishandwerksmeister und eine Bundesministerin kamen bei der Lossprechungsfeier der Elektro-Innung Kreis Kleve in Kevelaer zusammen. Sie feierten in Kevelaer den erfolgreichen Abschluss ihrer Ausbildung. Die Elektro-Innung des Kreises Kleve erhob die Nachwuchshandwerker in den Gesellenstand.

Barbara Hendricks richtete ein Grußwort an die ehemaligen Auszubildenden und gratulierte gemeinsam mit Eltern, Lebenspartnern, Ausbildern und zahlreichen Ehrengästen zur absolvierten Gesellenprüfung. Dabei betonte sie den besonderen Stellenwert der handwerklichen Ausbildung. „Fachkräfte wie diese jungen Menschen sind wichtiger denn je. Sie bilden das Rückgrat des Mittelstandes. Das Handwerk ist eine der wichtigsten Säulen der deutschen Wirtschaft. Der Mangel an Fachkräften ist weiterhin ein zentrales wirtschaftspolitisches Thema unserer Zeit. Die hier anwesenden Gesellinnen und Gesellen helfen, diesen Mangel an jungen, qualifizierten Menschen im Handwerk und der Industrie auszugleichen. Leider sind Berufe im Bereich Elektrotechnik noch immer eine klassische Männerdomäne. Starke Frauen in Männerdomänen bilden eine wichtige Vorbildfunktion für viele Mädchen“, mahnte Barbara Hendricks.

Bundeswettbewerb “Unser Dorf hat Zukunft” – Kreis Klever Bauernschaft gewinnt Silber

Achterhoek, eine idyllische Siedlung im Herzen des linken Niederrheins, wurde mit einer Silbermedaille des Bundeswettbewerbs „Unser Dorf hat Zukunft“ ausgezeichnet und hat sich gegen zahlreiche Konkurrenten aus der gesamten Bundesrepublik durchgesetzt. Mit guten Ideen und Projekten konnte die Jury überzeugt werden.

Barbara Hendricks, SPD-Bundestagsabgeordnete für den Kreis Kleve, hat an der Siegerehrung in Berlin teilgenommen und besonders das breite ehrenamtliche Engagement der Bürgerinnen und Bürger gelobt. „Es sind die Menschen vor Ort, die sich die Zukunft ihrer Heimat zur Herzensangelegenheit machen. Eine gut arbeitende Vereinsgemeinschaft, historische Gebäude und die Schönheit seiner Landschaft machen Achterhoek zu einem Dorf mit Zukunft“, so Bundesumweltministerin Barbara Hendricks.

Barbara Hendricks traf Willi Gietmann und weitere rund 30 Achterhoeker bei der Preisverleihung in Berlin

Nahezu 2.500 Gemeinden haben am 25. Bundeswettbewerb teilgenommen und gezeigt, wie attraktiv und vielseitig das Leben und Arbeiten in dörflichen Strukturen und ländlichen Räumen sein kann. Mit dem Wettbewerb ehrt das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft alle drei Jahre bürgerliches Engagement, Kreativität und Eigenverantwortlichkeit für eine lebenswerte Zukunft auf dem Land. Die Dorfbewohnerinnen und -bewohner waren im Zusammenwirken mit der Gemeinde aufgefordert, Ideen, Konzepte und Projekte zu entwickeln und umzusetzen, die das Leben im Ort attraktiver gestalten. Die Bewertungskommission beurteilte die teilnehmenden Dörfer anhand verschiedener Kriterien aus den Kategorien Entwicklungskonzepte und wirtschaftliche Initiativen, Baugestaltung und Siedlungsentwicklung, soziale und kulturelle Aktivitäten sowie Grüngestaltung/-entwicklung. Seit 1961 steht der Wettbewerb unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten. Seit 1993 werden in dem traditionsreichen Bundeswettbewerb die Teilnehmerdörfer der alten und neuen Bundesländer gemeinsam bewertet. Der Bundesentscheid 2016 wurde erstmals als Teil des neuen “Bundesprogramms Ländliche Entwicklung” durchgeführt.

 

Verdienstorden des Landes NRW geht an Hejo Eicker aus Geldern

Am Mittwoch erhielt Hermann-Josef (Hejo) Eicker den Verdienstorden des Landes NRW von Ministerpräsidentin Hannelore Kraft. Barbara Hendricks, SPD-Bundestagsabgeordnete für den Kreis Kleve und Bundesministerin, und Norbert Killewald, Vorsitzender der SPD Kreis Kleve, freuen sich außerordentlich über diese Auszeichnung des langjährigen Weggefährten.

„Dieser Orden ist mehr als verdient. Hejo Eickers jahrelanger Einsatz in vielen unterschiedlichen Feldern wird damit gewürdigt. Wir kennen ihn nicht nur als besonnenen, sachorientierten und äußerst versierten SPD-Kommunalpolitiker mit niederrheinisch-trockenem Humor, sondern auch als kulturbegeisterten und solidarischen Menschenfreund“, so Hendricks und Killewald. In ihrer Laudatio führte die Ministerpräsidentin auf, was ihn zu einem würdigen Preisträger macht: Der Einsatz für Menschen aller Altersgruppen und Herkünfte. Dazu gehört sein Engagement für den Jugendtreff St. Barbara in Geldern, der 1996 mit seiner Unterstützung gegründet wurde, genauso wie seine Hilfe bei der Gründung der Bürgerinitiative Barbaraviertel.

v. l. n. r.: Ministerpräsidentin Kraft, Hermann-Josef Eicker

„Hejo Eicker und ich begleiten uns in unseren Lebenswegen schon sehr lange: Seit 1982 gehört er dem Rat der Stadt Geldern an und ist seit mehr als 25 Jahren Vorsitzender seiner Ratsfraktion. Außerdem war er zu meiner Zeit als Vorsitzende der SPD Kreis Kleve lange mein Stellvertreter. Besonders in schwierigen menschlichen, aber auch fachlichen Situationen konnte ich mich auf ihn und seinen Rat verlassen. Seine Frau Sigrid und er sind tragende Säulen der hiesigen Sozialdemokratie“, erzählt Hendricks. Killewald ergänzt: „Besonders sind uns auch seine ungewöhnlich kreativen Aktionen im Gedächtnis geblieben: Zum Beispiel hat er zum 100. Geburtstag der SPD im Kreis Kleve sein politisches Engagement mit seiner besonderen Leidenschaft für Kunst und Kultur verbunden und initiierte das Kunstprojekt „Rot“ im Kreis Kleve. Es gelang ihm, 18 Künstlerinnen und Künstler zu gewinnen, die sich künstlerisch mit 100 Jahren Sozialdemokratie auseinandergesetzt haben. Ein tolles Projekt!“

In der Laudatio heißt es weiter: „Im Beirat der Justizvollzugsanstalt Geldern kümmert sich Hejo Eicker zudem um die Belange der Inhaftierten, begleitet Gefangene auf ihrem Weg zurück in die Freiheit und ist auch für die Anstaltsleitung ein wichtiger Ansprechpartner.“ Auch dem Schlusswort von Hannelore Kraft können sich die beiden SPD-Politiker nur anschließen: „Menschen wie Sie, lieber Herr Eicker, machen unsere Gesellschaft lebens- und liebenswert.“