Barbara Hendricks besucht Gemeinschaftsgrundschule in Rees

Barbara Hendricks besucht Gemeinschaftsgrundschule in Rees

Alljährlich findet der von der Stiftung Lesen initiierte bundesweite Vorlesetag Mitte November statt. Aufgrund ihres vollen Terminkalenders konnte Bundesministerin Dr. Barbara Hendricks zu dieser Zeit keinen Termin wahrnehmen. Da ihr das Vorlesen aber sehr am Herzen liegt, besuchte sie jetzt die Gemeinschaftsgrundschule in Rees. Dort las sie den Kindern der Klasse 3b “Die Olchis werden Fußballmeister“ vor. Gebannt lauschten die Kinder der spannenden Geschichte, in der die Olchi-Fußballer eine zunächst hoffnunglos erscheinende Aufholjagd starten und schließlich doch noch gegen den 1.FC Schmuddelfing gewinnen. Natürlich wurde noch ein Klassenfoto mit der Ministern gemacht. Anschließend gab es noch Gelegenheit für einen kurzen Gedankenaustausch mit der Schulleitung.
(Bild: die Kinder der Klasse 3b, die Erwachsenen von links nach rechts: Schulleiterin Frau Winkels-Brinkmann, Frau Dr. Hendricks, das Klassenlehrerteam Herr Holtappels und Frau Heimburger (Foto: Dorothea Diener))

Schnelle Internetleitungen für den Kreis Kleve

Schnelle Internetleitungen für den Kreis Kleve

Vertreter von Deutsche Glasfaser trafen sich mit Bundesministerin Barbara Hendricks (SPD) in Kleve, um über den Breitbandausbau am Niederrhein zu sprechen. Die Deutsche Glasfaser will möglichst vielen Bürgerinnen und Bürgern im Kreis Kleve zukunftsfähige Glasfaserleitungen bis ins Haus legen. Christof Sommerberg, Leiter Public Affairs, und Regionalmanager Stephan Klaus schilderten der Ministerin, dass die Deutsche Glasfaser im Kreis bereits 33 Projekte mit ca. 25.000 Haushalten umsetzt und sich auch an allen drei Förderverfahren im Kreis Kleve für den Ausbau von ca. 14.000 Haushalten und Unternehmen bewirbt.

Die Klever Bundestagsabgeordnete interessierte besonders, wie es um den Anschluss der entlegenen, sehr kleinen Gemeinden bestellt sei. Sie erfuhr, dass dies natürlich von der Anzahl der teilnehmenden Haushalte aber vor allem auch von der Entfernung zu den großen Trassen und der Vernetzung von nahegelegenen Orten abhinge. Grundsätzlich gibt es bundesweit Engpässe bei den Tiefbauunternehmen, die die vielen tausend Kilometer Kabel- bzw. Rohrverlegungen zu bewerkstelligen haben. Barbara Hendricks betonte, dass der Ausbau dringend vorangetrieben werden müsse, um den internationalen Anschluss nicht zu verpassen. Gleichwohl lobte sie das Engagement: „Die Zukunft unserer digitalen Gesellschaft liegt in der Glasfaser und nicht im Kupferkabel. Ich setze mich nachdrücklich dafür ein, dass auch im ländlichen Raum flächendeckend Glasfaser verlegt wird. Vectoring auf Grundlage veralteter Kupferkabel wird in den kommenden Jahren den Bedarf an Bandbreite nicht decken können”, so die SPD-Bundestagsabgeordnete für den Kreis Kleve.

SPD begrüßt Vorschlag des Landrats zur Gründung einer Wohnungsbaugesellschaft

Nachdem der Kreis Kleve die Gründung einer Wohnungsbaugesellschaft vorgeschlagen hat, zeigt sich Bundesbauministerin Barbara Hendricks positiv überrascht: „ Der Vorschlag des Landrates kam zwar unerwartet, er freut mich aber. Seit Jahren fehlt es im Kreis Kleve an günstigem Wohnraum und immer wieder habe ich auch die Wohnungsbaugesellschaften der Kommunen ermutigt, mehr in den sozialen Wohnungsbau zu investieren. Als Ministerin habe ich die Bundesmittel für derartige Vorhaben in den vergangenen Jahren massiv aufgestockt. Besonders freut mich dabei natürlich, dass der CDU-Landrat in Zeiten einer CDU-geführten Landesregierung sozialdemokratische Themen angeht“, so Barbara Hendricks, die auch SPD-Bundestagsabgeordnete für den Kreis Kleve und damit in doppelter Hinsicht Expertin in Sachen Wohnungsbau im Kreis Kleve ist.
Auch in der SPD-Kreistagsfraktion wird der Vorschlag positiv aufgenommen. „Der Landrat hat in seiner Haushaltsrede einige interessante Punkte angestoßen. Dazu gehört sicherlich die Gründung einer Wohnungsbaugesellschaft. Wir warten jetzt mal ab, wie diese gestaltet werden soll und hoffen natürlich, dass dann nicht nur fünf Wohnungen pro Jahr gebaut werden sondern dass sich der Wohnungsmarkt im Kreis Kleve nachhaltig zum Positiven verändern wird. Generell begrüßen wir den Vorschlag aber“, so Jürgen Franken, Vorsitzender der SPD-Kreistagsfraktion.

Bund investiert in frühkindliche Bildung im Kreis Kleve

Dank erfolgreicher Förderanträge stehen den Städten Kleve und Kevelaer bis Ende 2020 insgesamt 728.000 Euro zur Verfügung, um bedürftigen Familien und Kindern dabei zu helfen, den Einstieg in die Kindertagesbetreuung vorzubereiten und unterstützend zu begleiten. Die Mittel werden im Rahmen des Bundesprogramms „Kita-Einstieg: Brücken bauen in frühe Bildung“ durch das SPD-geführte Familienministerium bereitgestellt. „Über die Förderung freue ich mich sehr, denn Integration funktioniert am besten durch Bildung. Gute Kindertagesbetreuung ermöglicht gleiche Chancen für alle Kinder. Auch Kinder mit Fluchthintergrund sind auf den Kontakt mit Gleichaltrigen angewiesen, um soziale und sprachliche Kompetenzen zu erlernen“, so Barbara Hendricks, SPD-Bundestagsabgeordnete für den Kreis Kleve.

Zentrale Maßnahmen sind die Schaffung von Koordinierungsstellen und die Anstellung von Fachkräften. Diese sollen erste Einblicke in das System der Kindertagesbetreuung vermitteln und die Familien über die Möglichkeiten der frühen Bildung in Deutschland beraten. Die Angebote des Bundesprogramms „Kita-Einstieg“ können direkt in Kindertageseinrichtungen, aber auch in Gemeinschaftsunterkünften, in Familienzentren, Mehrgenerationenhäusern oder in Nachbarschaftszentren eingerichtet werden. Damit die Angebote in einer Region aufeinander abgestimmt sind und gute Brücken in die reguläre Kindertagesbetreuung bilden, werden sie durch die Träger der öffentlichen Jugendhilfe gesteuert und koordiniert.

Weiterführende Informationen zum Bundesprogramm „Kita-Einstieg: Brücken bauen in frühe Bildung“ finden Sie auf der Internetseite www.fruehe-chancen.de/kita-einstieg.

Kreis Klever Delegierte auf dem SPD-Bundesparteitag in Berlin

Kreis Klever Delegierte auf dem SPD-Bundesparteitag in Berlin

An dem mit Spannung erwarteten Parteitag nahmen auch Delegierte der SPD Kreis Kleve teil. Dabei stimmten sie über richtungsweisende Beschlüsse und den neuen Vorstand der Bundespartei mit ab.

Bereits am Donnerstag sprach sich der Parteitag mehrheitlich für ergebnisoffene Gespräche mit CDU/CSU aus. Ebenfalls wurde ein mehrstufiger innerparteilicher Prozess beschrieben, der die nächsten Schritte nach den nun erfolgenden Gesprächen der Parteispitzen gegebenenfalls mit einem Parteitag und – wenn es dann zu einem Koalitionsvertrag kommen sollte – mit einer Mitgliederbefragung begleiten soll. Ziel ist es, die Basis in alle Stufen miteinzubeziehen und eine verbindliche Parteimeinung zu bilden.

Des Weiteren standen die Vorstandswahlen und eine umfangreiche Antragsberatung auf dem Programm. Neben der Wiederwahl von Martin Schulz wurden seine Stellvertreterinnen und Stellvertreter und die weiteren Posten im Vorstand bestimmt.

In der Debatte stach aus den rund 700 eingebrachten Anträgen der Leitantrag „Die #SPDerneuern: Unser Weg nach vorn“ heraus. Martin Schulz hatte im Berliner CityCube eine konsequente Erneuerung seiner Partei angekündigt. In seiner Eröffnungsrede machte er deutlich, dass die aktuelle Debatte um eine Beteiligung an einer Regierungsbildung dieses Kernanliegen der kommenden Jahre nicht verdrängen werde: „Wir müssen schonungslos die letzten 20 Jahre aufarbeiten. Nicht um uns in rückwärtsgewandten Debatten zu verlieren, sondern um aus den Fehlern zu lernen und eine Vision von der Zukunft zu entwickeln, die wieder Menschen begeistert und von uns überzeugt.“

(Bild: von links nach rechts die Mitglieder aus dem Kreis Kleve: Sigrid Eicker, Dr. Barbara Hendricks, Bettina Trenckmann und Lena Kamps (Geschäftsführerin SPD Kreis Kleve))