Barbara Hendricks lud politisch Interessierte nach Berlin ein

Barbara Hendricks lud politisch Interessierte nach Berlin ein

Auf Einladung der Kreis Klever SPD-Bundestagsabgeordneten Dr. Barbara Hendricks besuchten 50 politisch interessierte Bürgerinnen und Bürger des Kreises Kleve für vier Tage die Bundeshauptstadt. Das Presse- und Informationsamt der Bundesregierung hatte für die Gruppe ein umfangreiches Programm zusammengestellt, das sie an verschiedene Orte des politischen und historischen Geschehens der Hauptstadt führte.

Nach ihrer Ankunft traf sich die Reisegruppe zu einem gemeinsamen Abendessen mit Barbara Hendricks im Altberliner Restaurant „R 23“. Hier kamen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in geselliger Atmosphäre mit der Bundesministerin ins Gespräch, die sich anderthalb Stunden Zeit nahm, um Fragen zu den unterschiedlichsten Themen zu beantworten. „Es ist immer wieder schön, politisch interessierte Bürgerinnen und Bürger aus dem Kreis Kleve in Berlin begrüßen zu dürfen. Gerade aus den persönlichen Gesprächen nehme ich viel für meine Arbeit in Berlin mit“, so Hendricks.

Für die weiteren Tage standen einige interessante Besuchstermine an: Neben einer Stadtrundfahrt, die an politisch und historischen Orten entlang führte, ging es zu einem Informationsgespräch ins Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit sowie zur Besichtigung des Bundestags. Ein Vortrag informierte die Besucher über die Aufgaben und die Arbeit des Parlaments.

Geschichtlicher Programmpunkt war eine Führung durch die Erlebnisausstellung „The Story of Berlin“ im Ku-Damm-Karree. Hier begaben sich die Besucher auf einen spannenden Spaziergang

Floßfahrt auf der Niers mit Barbara Hendricks und dem Niersverband

Floßfahrt auf der Niers mit Barbara Hendricks und dem Niersverband

Auf Einladung des Niersverbandes fährt die SPD-Bundestagsabgeordnete für den Kreis Kleve und Bundesministerin Barbara Hendricks am Samstag, 19. August 2017, ab 10 Uhr mit Flößen über die Niers.

In den letzten Jahren ist die Arbeit des Niersverbandes wesentlich durch die Anstrengung geprägt worden, die Niers wieder in ein lebendiges Gewässer umzugestalten. Im Rahmen der Floßfahrt werden einige erfolgreich durchgeführte Entwicklungsmaßnahmen zur lebendigen Niers aus einer ungewöhnlichen Perspektive vorgestellt. Geplant ist das Befahren einer Strecke von der Kläranlage Geldern nach Wetten. Hier hat der Verband in den letzten Jahren zwei naturnahe Umgestaltungen an der Niers durchgeführt. Eine dieser Maßnahmen, die erst in diesem Frühjahr fertig gestellt wurde, liegt rund um das Herrenhaus te Gesselen in Kevelaer-Wetten. Die Niers wurde hier insgesamt 320 m länger und es entstanden rund 35.000 m3 natürlicher Rückhalteraum.

Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen an dieser Fahrt teilzunehmen. Es sind 20 freie Plätze zu vergeben. Bitte dazu bis zum 08. August 2017 unter barbara.hendricks.wk@bundestag.de oder unter 02821/781013 anmelden.

Die Floßfahrt dauert ca. 2 – 3 Stunden je nach Wasserstand und somit Fließgeschwindigkeit der Niers. Treffpunkt ist die Kläranlage Geldern, Am Mühlenwasser 130, 47608 Geldern (Zur Eingabe in das Navigationsgerät sind jedoch die Geokoordinaten zu empfehlen: 51.54226, 6.31368). Dort stehen Parkplätze zur Verfügung. Ausstieg ist in Wetten an der Kapellener Straße auf Höhe des Sportplatzes. Für die Gäste bietet der Niersverband auch einen Rücktransport zur Kläranlage Geldern an.

Barbara Hendricks trifft sich mit Geschäftsführern und Regionaldirektoren des Katholischen Karl-Leisner-Klinikums

Barbara Hendricks trifft sich mit Geschäftsführern und Regionaldirektoren des Katholischen Karl-Leisner-Klinikums

Zu einem lockeren Austausch traf sich die SPD-Bundestagsabgeordnete für den Kreis Kleve und Bundesministerin (dritte von links) mit den Geschäftsführern Bernd Ebbers (zweiter von links) und Bernd Jakobs (rechts). Mit von der Partie waren auch Gabriele Theissen (Regionaldirektorin Wilhelm-Anton-Hospital Goch/dritte von rechts) und Alexander Noack (Regionaldirektor St. Nikolaus-Hospital Kalkar/Mitte). Aspekte der Gesundheitspolitik des Kreises Kleve brachte SPD-Kreistagfraktionsgeschäftsführer und Kreistagsmitglied Thorsten Rupp (ganz links) ein.

Weitere Themen waren Ärztemangel und Nachwuchsgewinnung, die Situation der Geburtshilfe im Kreis Kleve und die Zukunftspläne des Klinikums im Allgemeinen. Am Ende war man sich einig: Persönliche Gespräche sind eine gute Basis für eine stetige Kommunikation zwischen dem Klinikum und der Politik.

Viel Hilfe für einen symbolischen Euro

Viel Hilfe für einen symbolischen Euro

Barbara Hendricks besuchte Calcarer

Tafel Vor wenigen Tagen besuchte die Kreis Klever SPD-Bundestagsabgeordnete und Bundesministerin Barbara Hendricks die Calcarer Tafel. Dabei kam sie mit Vorstandsmitgliedern ins Gespräch und schaute sich die Einrichtung an.

2009 gründete sich die Organisation in Kalkar und arbeitet mittlerweile mit circa 50 freiwilligen Ehrenamtlern. Jede Woche werden dienstags und freitags gespendete Lebensmittel verteilt, welche selbstverständlich für den Verzehr geeignet sind, aber sich aus verschiedenen Gründen nicht vermarkten lassen. Diese müssen zuvor zum Beispiel bei den Supermärkten abgeholt und zu der Niederlassung transportiert werden. „Im Jahr 2016 hatten wir rund 9900 Warenausgaben – damit konnten wir rund 100 Kunden pro Ausgabetag versorgen. Dahinter stehen aber rund 500 bis 600 Menschen, denn viele Kunden haben zum Beispiel eine Familie zu versorgen“, erläutert Rainer Jürgenliemk, Vorsitzender der Tafel. Als Bezieher der Lebensmittel muss man einen symbolischen Preis von einem Euro bezahlen und Empfänger von Hilfeleistungen wie Arbeitslosengeld II oder Sozial- und Grundsicherleistungen oder nach dem Asylbewerberleistungsgesetz sein. „Aber auch Menschen mit geringem Einkommen oder kleiner Rente greifen wir unter die Arme. Dann prüfen wir in einem vertraulichen Gespräch den Einkommensnachweis“, erklärt der Vorsitzende weiter. Dann erhält man Produkte des täglichen Bedarfs, aber auch Süßigkeiten oder Fertiggerichte, die von großen Firmen gestellt wurden. Auch an Menschen, die nicht mehr aus dem Haus gehen können, denkt die Tafel. Sie werden von Helfern mit Lebensmittelpaketen beliefert. „Ich bin beeindruckt von dem großen Einsatz der Helferinnen und Helfer. Sie übernehmen jede anfallende Arbeit: Vom Fahr- und Abholdienst, Sortierung und Ausgabe der Waren bis hin zum umfangreichen Bürodienst. Da kann man ihnen nur ganz herzlich danken, denn sie machen Menschen, die wenig haben, das Leben jeden Tag ein bisschen leichter“, so Barbara Hendricks. Da es für die Arbeit keine öffentlichen Zuschüsse gibt, sind die Ehrenamtlichen sowohl auf Geld- als eben auch auf Sachspenden angewiesen.

Das Spendenkonto lautet: Calcarer Tafel e.V., Sparkasse Rhein-Waal, IBAN: DE08 3245 0000 0030 0016 30. Spendenbescheinigungen können ausgestellt werden.

Barbara Hendricks: 996.000 Euro Fördermittel für den Kreis Kleve

Mit einer Fördersumme von rund einer Million Euro unterstützt das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) im laufenden Jahr diverse Programme und Initiativen im Kreis Kleve. Für die Bereitstellung von Sprach-Kitas werden 383.000 Euro zur Verfügung gestellt. „Die Anhebung der finanziellen Förderung ist ein wichtiger Schritt hin zu mehr Chancengleichheit, denn Sprache ist der Schlüssel zur Welt. Mich freut besonders, dass die Förderung direkt der Generation von Morgen zu Gute kommt.“, so Barbara Hendricks, SPD-Bundestagsabgeordnete für den Kreis Kleve.

Die Sprach-Kitas richten sich dabei gezielt an Kindertageseinrichtungen, die von einem hohen Anteil an Kindern mit besonderem sprachlichem Förderbedarf besucht werden. Durch die Anfang 2017 gestartete zweite Förderwelle im Bundesprogramm „Sprach-Kitas: Weil Sprache der Schlüssel zur Welt ist“, wird es den Einrichtungen vermehrt möglich, dringend benötigte Fachkräfte einzustellen. Bei einer Laufzeit bis Ende 2020 werden Kitas allein in Kleve und Emmerich mit rund 237.000 bzw. 185.000 Euro unterstützt. Die Schwerpunkte des Bundesprogramms liegen sowohl auf der Weiterentwicklung der sprachlichen Bildung und der Förderung einer inklusiven Pädagogik als auch der Zusammenarbeit mit Familien. „Der durch das Bundesprogramm aus dem Ministerium von Katarina Barley ermöglichte Einsatz von zusätzlichen Fachkräften ist entscheidend für die problemlose Integration von benachteiligten Kindern in unsere Gesellschaft. Kinder, die auf diese Weise gefördert werden, profitieren davon ihr ganzes Leben. Sprach-Kitas leisten somit einen großen Beitrag zu gleichen Bildungschancen in unserem Land“, sagte Bundesministerin Barbara Hendricks.

Die Bundesinitiative „Frühe Hilfen“ unterstützt die Städte Kleve, Emmerich, Goch, Geldern, Kevelaer und den Kreis mit 91.000 Euro. Mit den Mitteln sollen Netzwerke vor Ort gestärkt und der Einsatz von Familienhebammen und vergleichbaren Berufsgruppen aus dem Gesundheitsbereich gefördert werden. Darüber hinaus werden für die Stärkung des Bundesfreiwilligendienstes im Kreis Kleve und des Jugendmigrationsdienstes Kleve 321.000 bzw. 156.000 Euro bereitgestellt. Weitere Förderungen mit insgesamt über 45.000 Euro aus den Bundesprogrammen “Mehrgenerationenhäuser” und “Jugend Stärken im Quartier” erhalten die Caritas in Kevelaer sowie der Fachbereich Jugend und Familie der Stadt Kleve.

16 Millionen Euro für Klimaschutz im Kreis Kleve

1.400 Projekte und Einzelmaßnahmen hat das Bundesumweltministerium (BMUB) in dieser Wahlperiode in Nordrhein-Westfalen gefördert. Im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative unterstützt das BMUB auch Projekte im Kreis Kleve mit einer Fördersumme von knapp 16 Millionen Euro bei gezielten Maßnahmen zur Realisierung kommunaler Klimaziele. „Die Einigung auf ein Klimaabkommen in Paris hat gezeigt, dass die Weltgemeinschaft bereit ist, den Klimawandel und seine Folgen doch noch aufzuhalten. Wir wissen aber auch, dass die Umsetzung eines solchen Abkommens vor Ort geschehen muss“, so Bundesministerin Barbara Hendricks.

Der größte Brocken ist die Umstellung auf einen klimaneutralen Betrieb der Kläranlage in Kleve, der mit 9,8 Millionen Euro gefördert wird. Zusätzlich investiert der Bund rund 4,3 Millionen Euro in den Bau der grenzüberschreitenden e-Rad Bahn zwischen Kleve und Nijmegen. Aber auch kleinere Projekte, wie die Erneuerung der Straßenbeleuchtung in Kerken, Issum, Goch und Kevelaer, oder die Sanierung von Lüftungsanlagen in Sporthallen, können dank der bereit gestellten Bundesmittel realisiert werden. Darüber hinaus werden die Kommunen auch in den Bereichen Management und Konzeption unterstützt. Bei der Erstellung eines integrierten Klimaschutzkonzeptes stehen beispielsweise den Gemeinden Kranenburg und Kevelaer knapp 67.000 Euro zur Verfügung.

“Die kommunalen Projekte zeigen die hohen Potenziale für den Klimaschutz in Kommunen. Wenn technische Möglichkeiten klug genutzt werden, kann für den Klimaschutz viel erreicht werden. Ich bin überzeugt, dass die Projekte, die nun umgesetzt werden, Modellwirkung entfalten und Wegweiser für den Klimaschutz in ganz Deutschland werden”, kommentiert Barbara Hendricks, SPD-Bundestagsabgeordnete für den Kreis Kleve. In der laufenden Wahlperiode sind allein in NRW insgesamt 106 Millionen Euro in Maßnahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative geflossen und mit 16 Millionen Euro ein besonders großer Anteil in den Kreis Kleve.