Betuwe-Gipfel in Emmerich-Elten

Schon seit Jahren beschäftigt der dreigleisige Ausbau der Betuwe-Linie die Bürgerinnen und Bürger entlang der Trasse – bis heute hat das Thema nichts von seiner Bisanz verloren.

Am vergangenen Samstag nahm ich auf Einladung der Bürgerinitiative „Rettet den Eltenberg“ an einem Gespräch in Elten teil. Gemeinsam mit weiteren Vertretern aus Bundes-, Landes- und Kommunalpolitik sprachen wir über Möglichkeiten einer Lösung für die verfahrene Situation vor Ort.

Ich bin der Ansicht, dass die Stadt sich dahingehend äußern sollte, die beiden Verfahren von Betuwe und Straßen NRW zusammenzulegen. Das würde die Sache einfacher machen. Auch bin ich der Meinung, dass die Stadt Emmerich sich nicht vom Konsens abschrecken lassen sollte. Hier sollte die Stadt mutiger sein und sich nicht von der Drohung über die Zahlung von 14 oder 17 Millionen Euro einschüchtern lassen. Bis abgerechnet werde, würden mindestens zehn bis zwölf Jahre vergehen, bis dahin kann sich die Rechtslage wieder geändert haben.

Die Planungen sind mittlerweile so weit fortgeschritten, dass jede wesentliche Änderung schwer durchzusetzen sein wird. Dennoch werden meine Abgeordnetenkollegen und ich auch weiterhin alle uns zur Verfügung stehenden Möglichkeiten nutzen, um auf die Planungen einzuwirken.

Verleihung „Grenzland-Europäer“ in Nijmegen

Wer wie ich in Kleve aufgewachsen ist, hat die Wichtigkeit von grenzüberschreitender Freundschaft und Zusammenarbeit schon von frühester Jugend an verinnerlicht. Nicht zuletzt deshalb ist mir das Thema Europa immer schon ein besonderes Anliegen gewesen. Deshalb ist es mir eine besondere Ehre, dass ich am 9. Mai – dem Europatag – mit der Ehrennadel „Grenzland-Europäerin 2018“ der Sozialdemokraten in Nijmegen, Berg en Dal, Krankenburg und Kleve ausgezeichnet wurde. Besonders gefreut habe ich mich über die Gratulation von Frans Timmermans, Vize-Vorsitzender der Europäischen Union, der meine politische Arbeit der vergangenen Jahre gewürdigt hat.

Politik hautnah – Praktikum im Abgeordnetenbüro von Barbara Hendricks

Politik hautnah – Praktikum im Abgeordnetenbüro von Barbara Hendricks

Seit Anfang Mai absolviert der Physikstudent Peter Wolters (21) aus Kalkar ein Praktikum im Bundestagsbüro von Barbara Hendricks. Hier konnte er vielseitige Eindrücke und Erfahrungen sammeln und sich einen ersten Überblick über die unterschiedlichen Bereiche der Bundespolitik verschaffen.

So bietet die SPD-Bundestagsfraktion viele Veranstaltungen im Rahmen ihres Praktikantenprogramms an, an denen Peter bereits teilgenommen hat. Dort gab es spannende Diskussionen mit anderen SPD-Abgeordneten sowie Praktikantinnen und Praktikanten. Mit dem Bundestagsabgeordneten Karl-Heinz Brunner wurde beispielsweise über Wege der Abrüstung und die aktuelle Iranpolitik diskutiert. Perspektiven und Herausforderungen der Arbeitsmarkt-, Familien- und Sozialpolitik wurden in einem Gespräch mit der SPD-Politikerin und Sprecherin für Arbeit und Soziales Katja Mast erläutert. Wie die Entwicklungspolitik in der Großen Koalition aussieht, beleuchtete die Bundestagsabgeordnete Gabi Weber. „Mich hat es sehr erfreut, dass in den konstruktiven Diskussionen kein einseitiger Informationsfluss stattgefunden hat. Wir Praktikanten hatten stets die Möglichkeit, unsere eigene Meinung einzubringen, auf welche die Abgeordneten gerne eingingen“, so Peter. Zusätzlich erhielt der Praktikant aus Kalkar durch den Besuch von Ausschuss- und Plenarsitzungen Einblicke in die Arbeitsabläufe des Deutschen Bundestages und konnte Politikerinnen und Politiker hautnah erleben.

Neben den diversen Veranstaltungen lernte Peter auch die ganz alltäglichen Aufgaben eines Abgeordnetenbüros genauer kennen – wie zum Beispiel das Verfassen von Pressemitteilungen und das Beantworten von Bürgeranfragen. „Der Alltag im Büro ist sehr abwechslungsreich und spannend. Durch die dauerhafte Konfrontation mit neuen Themen, hat man stets die Möglichkeit, neue Dinge zu lernen. Ich kann jedem politikinteressierten Menschen nur empfehlen, sich für ein Praktikum im Deutschen Bundestag zu bewerben. Die Einblicke helfen einem sehr, politische Prozesse besser zu verstehen“, sagte Peter über seine Zeit im politischen Berlin.

(Bild: Barbara Hendricks mit dem Praktikanten Peter Wolters auf der Dachterrasse des Jakob-Kaiser-Hauses)

Barbara Hendricks besuchte die Lebenshilfe Werkstatt in Rees

Barbara Hendricks besuchte die Lebenshilfe Werkstatt in Rees

Mit der Kreis Klever Bundestagsabgeordneten Barbara Hendricks hatte die Lebenshilfe Unterer Niederrhein einen gern gesehenen Gast zu Besuch. Die Abgeordnete hat sich viel Zeit genommen, um sich die Anliegen der Menschen mit und ohne Handicap anzuhören. Bei der Führung durch die Werkstatt in Rees-Groin gaben ihr Vorstandsvorsitzender Werner Esser, Geschäftsführer Mike Stefan Töller, Werkstattleiter Wolfgang Wahl sowie der Betriebsratsvorsitzende, der Werkstattrat und die Frauenbeauftragte einen Einblick in den Betrieb mit über 900 Menschen mit und ohne Handicap. Die SPD-Bundestagsabgeordnete zeigte sich beeindruckt: „Die Freude an der Arbeit ist deutlich zu spüren.“ Die Mitarbeiter der Lebenshilfe scheuten den Kontakt dabei nicht. Mit Stolz präsentierten sie Barbara Hendricks ihre Arbeitsplätze in den Bereichen Elektromontage, Verpackung, Schreinerei und der Metall-Abteilung.

Im Anschluss an die Werkstattführung kam die Abgeordnete mit den Vertretern der Lebenshilfe ins Gespräch. „Bundesteilhabegesetz, Pflegenotstand und vieles mehr beschäftigt uns ganz aktuell“, machte Werner Esser deutlich. Themen, die auch die Politik auf der Agenda habe, versicherte Barbara Hendricks: „Wir müssen das pflegende Personal wieder mehr in den Fokus der Diskussionen rücken.“

„Mit Frau Hendricks haben wir eine Freundin der Lebenshilfe, die sich schon bei der Umsetzung des Bundesteilhabegesetztes miteingebracht hat“, resümierte Werner Esser den Kontakt.

Neben den politischen Angelegenheiten blieb auch Zeit für einen kurzweiligen, persönlichen Austausch mit den Vertretern der Lebenshilfe Unterer Niederrhein.

(Bild: Barbara Hendricks beim Besuch der Lebenshilfe Werkstatt in Rees-Groin)

Seit 2015 6,5 Millionen Euro Bundesmittel für Kleve

Seit Herbst 2015 sind fast 6,5 Millionen Euro Fördermittel allein aus den Töpfen der Bundesministerien für Wirtschaft und Energie sowie für Bildung und Forschung in den Kreis Kleve geflossen, berichtet Bundestagsabgeordnete Barbara Hendricks (SPD). Dies zeigen neueste Übersichtsdaten aus den beiden Ministerien.

„Das Spektrum der Empfänger der Zuwendungen reicht von der Hochschule Rhein-Waal über mittelständische Unternehmen bis hin zu Einzelpersonen, die den Umweltbonus beim Erwerb eines Elektro-Fahrzeugs in Anspruch genommen haben“, so Hendricks. Dies mache deutlich, dass die begehrten Fördermittel aus dem Bundeshaushalt direkt bei den Menschen ankommen.

Einige der Vorhaben sind noch nicht abgeschlossen. Förderungen, die vor Herbst 2015 begonnen haben und teilweise nach wie vor laufen, sind in dieser Rechnung nicht umfasst.

Kurz vor dem Abschluss – Fast 50 angehende Erzieherinnen und Erzieher aus Geldern besuchen Barbara Hendricks in Berlin

Kurz vor dem Abschluss – Fast 50 angehende Erzieherinnen und Erzieher aus Geldern besuchen Barbara Hendricks in Berlin

Neben einer großen Anzahl junger Frauen hat sich auch eine Handvoll junger Männer an einem schönen Frühlingstag in einem Konferenzsaal im Deutschen Bundestag eingefunden, um gemeinsam mit der Kreis Klever SPD-Bundestagsabgeordneten Barbara Hendricks zu diskutieren.

Im Anschluss an einen Informationsvortrag im Plenarsaal des Deutschen Bundestages hatten die Studierenden des Berufskollegs Liebfrauenschule Geldern eine gute Stunde Zeit, sich über den Arbeitsalltag ihrer Kreis Klever Abgeordneten zu unterhalten und aktuelle politische Entwicklungen auszutauschen. So berichteten die Studienfahrtteilnehmer unter anderem von ihren Erfahrungen im Bereich der Integration geflüchteter Kinder.

Die Studierenden stehen nun kurz vor Abschluss ihres Anerkennungsjahres und freuen sich auf ihre Zukunft im Beruf oder im Hochschulstudium. Während die meisten eine Anstellung in Kinderheimen oder Kitas anstreben, planen andere ein Jahr Au-pair in den USA oder ein Studium der Sozialen Arbeit. Da passt die Tour in die Bundeshauptstadt mit vielen sozialpädagogisch geprägten Programmpunkten natürlich perfekt in die Ausbildung.

Zentral untergebracht in Berlin Mitte, besuchte die Gruppe während der fünftägigen Studienfahrt nicht nur berühmte Sehenswürdigkeiten wie die Gedenkstätte Hohenschönhausen, sondern auch die Suppenküche der Franziskaner, ein Kindermuseum und die pallottinische Gemeinschaft Berlin Neukölln. Trotz des vollgepackten Ablaufplans blieb den Gästen vom Niederrhein noch ausreichend Zeit, die Stadt zu Fuß oder mit Bus und Bahn auf eigene Faust zu erkunden und Berliner Luft zu schnuppern.

(Bild: Studierende der Liebfrauenschule Geldern mit Barbara Hendricks im Deutschen Bundestag)