Bilanz und Positionen
Meine Arbeit in Berlin
  • Seit 2013 trage ich als Bundesministerin Verantwortung. Das ist eine ganze Menge Arbeit, die nicht immer leicht ist, die mir aber große Freude macht! Es ist nicht immer einfach, dafür Sorge zu tragen, dass die Arbeit als Abgeordnete dabei nicht zu kurz kommt. Aber ich glaube, dass es mir gelungen ist, beide Ämter zu verbinden! Ich bin einfach mit Leib und Seele Bundestagsabgeordnete für meine Heimat, den Kreis Kleve!
  • Als die Vertreterin der Kreis Klever Interessen in Berlin setze ich mich im Bund tatkräftig für Wünsche und Probleme der Bürgerinnen und Bürger, aber auch der Städte und Gemeinden sowie zahlreicher lokaler Unternehmen am Niederrhein ein.
Meine Arbeit für den Kreis Kleve

Es gibt viele Themen im Kreis Kleve für die ich mich einsetze. Dazu gehört u.a.:

  • Einsatz für den Airport Niederrhein auf allen Ebenen.
  • Eines der zentralen Themen im Norden des Kreises ist und bleibt die Betuwe-Linie. Seit vielen Jahren setze ich mich dafür ein, dass die Planungen für den Ausbau der Güterstrecke auch von all jenen Maßnahmen begleitet wird, die für die Verkehrssicherheit und den Erhalt der Lebensqualität in den Anrainerkommunen notwendig sind. Zu diesen Maßnahmen gehören neben einem effektiven Lärmschutz auch der Umbau und die Neuerrichtung von Straßenüber- und -unterführungen, die sich nach den örtlichen Notwendigkeiten richten. Von besonders großer Bedeutung ist auch die Sicherheit der Betuwe-Linie selbst, welche durch umfassende und realistische Konzepte zur Unfallprävention und zum Katastrophenschutz gewährleistet werden muss. Konkrete Erfolge, an denen ich beteiligt war: Mai 2014: Ausbau des dritten Gleises und damit auch des Lärmschutzes. Das Land NRW übernimmt die gesamten Kosten für Bahnübergänge. Den Kommunen entstehen durch den Ausbau keine Kosten.
  • Oft werde ich um Unterstützung gebeten: So wandte sich zum Beispiel 2012 der Betriebsrat der Firma bofrost an mich. Gemeinsam ist es uns im Folgenden gelungen, Betriebsrat und Geschäftsführung in einer Streitfrage an einen Tisch zu holen und die vertrauensvolle Zusammenarbeit beider Seiten wiederherzustellen.
  • Ein weiteres Thema, dass mir stets sehr am Herzen lag, war die Bereitstellung eines flächendeckenden Angebotes zum Mammographie‐Screening. Überall im Land NRW war es bereits 2008 schon eingeführt – nur in den Kreisen Kleve und Wesel nicht. Das war ein absolut inakzeptabler Zustand. Seit 2010 ist das Screening auch hier bei uns flächendeckend verfügbar.
  • 2012: Einsatz für Restauration des Fußbodenmosaiks der Gnadenkappelle Kevelaer durch Mittel Denkmalschutz-Sonderprogramm II.
  • 06/2015: 103 Hektar ehemaliger Truppenübungsplatz Kleve-Materborn werden „Nationales Naturerbe“.
  • 2015: Unterstützung bei der Beantragung von Fördermitteln des Denkmalschutzprogramms für LED-Beleuchtung im Museum Haus Koekkoek in Kleve.
  • 2015: Sicherung der Finanzierung des Mehrgenerationenhaus Klostergarten Kevelaer – erkämpft durch die SPD-Bundestagsfraktion.
  • 2016: Einsatz für Fördermittel aus dem Programm „Jugend stärken im Ouartier“ für das Jugendheim „Moms“ in Kleve.
  • 2016: Einsatz für die Sanierung der Toilettenanlage am Johannes-Stalenus-Platz in Kevelaer sowie die Sanierung der Fassade am Priesterhaus durch das Städtebauförderungsprogramm 2016.
  • 2016: Auch beim Bundesverkehrswegeplan habe ich mich für die Belange des Kreises Kleve eingesetzt. So konnte ich zusammen mit meinen Abgeordnetenkollegen erreichen, dass folgende zwei Projekte in den Bundesverkehrswegeplan 2030 aufgenommen wurden: B67n Rees-Uedem und B220n Ortsumgehung Kleve
  • Einsatz für den Radschnellweg Kleve-Nimwegen: Bund und Land unterstützen den gut elf Kilometer langen Bau des Radschnellwegs mit 5,4 Millionen Euro. Er entsteht parallel zur alten Bahnstrecke und schließt ans schon gut ausgebaute niederländische Radwegenetz an. Künftig können so Studentinnen und Studenten, Berufspendler/-innen und Touristinnen und Touristen umweltfreundlich und schnell ins Nachbarland radeln. Außerdem wird es Ladestationen für E-Bikes geben.
  • Darüber hinaus habe ich mich immer wieder um die Sorgen einzelner Unternehmen im Kreis Kleve gekümmert und konnte meist schnelle Hilfe leisten indem ich entweder einen Ansprechpartner vermitteln oder mich direkt um die Lösung des Anliegens kümmern konnte.
Ansprechbar sein
  • Im Kreis Kleve präsent zu sein, ist für mich nicht immer leicht: Viele Terminverpflichtungen als Abgeordnete wie auch als Bundesministerin halten mich in der Hauptstadt oder lassen mich zu Konventen und Tagungen im In- und Ausland reisen. Trotzdem versuche ich, in sitzungsfreien Wochen neben dem Wochenende zumindest einen Werktag für die Arbeit im Wahlkreis frei zu halten.
  • Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger haben mich in den vergangen Jahren auf Probleme hingewiesen. Manchmal ging es um kleinere Sachen, wie die Höhe von Gartenhecken, manchmal um langwierige Prozesse wie die Familienzusammenführung, die Hilfe bei der Einbürgerung oder die Beantragung von Schülerbafög. Dabei wurde ich in meiner Arbeit immer von den Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern im Kreis Kleve über die Parteigrenzen hinweg unterstützt. Diese tolle Kooperation ist auch das, was ich an meiner Arbeit im Kreis Kleve so liebe: Wenn Not am Mann ist, packen wir alle mit an.
Präsenz zeigen
  • Neben den regelmäßigen Veranstaltungen im Wahlkreis nehme ich eine große Bandbreite unterschiedlicher Termine im Kreis Kleve wahr. Vereine, Sozialträger, Organisationen, Kirchen, Unternehmen und Privatpersonen treten mit unterschiedlichsten Anliegen an mich heran: Das Spektrum reicht hier von Einweihungs- und Eröffnungsfeiern, Schirmherrschaften und Grußworten über Firmenbesuche und die Teilnahme an Podiumsdiskussionen bis hin zu Vorträgen und Referaten zu verschiedenen politischen Themen.
  • In jeder Wahlperiode besuche ich mindestens einmal den/die Bürgermeister/in der Städte und Gemeinden im Kreis Kleve und tausche mich mit ihnen, der Verwaltung und den örtlichen Fraktionsvorsitzenden aller Parteien über aktuelle Problemstellungen aus.
  • Zu den regelmäßigen Terminen gehört z.B. auch der Bundesweite Vorlesetag der Stiftung Lesen, der alljährlich im November stattfindet und an dem ich mich immer sehr gerne beteilige. Die Vorlesekultur ist für mich die Grundlage für Lesekompetenz und damit ein wichtiger Baustein für die gesellschaftliche Partizipation.
Besucher aus der Heimat in Berlin
  • Nicht nur vor Ort im Kreis Kleve suche ich das direkte Gespräch mit den Bürgerinnen und Bürgern – auch in Berlin stehe ich in ständigem Kontakt zu den Menschen in meinem Wahlkreis: Jedes Jahr nutzen viele hundert politische Interessierte aus dem Kreisgebiet die Möglichkeit, über mich einen Termin für die Besichtigung des Reichstagsgebäudes zu erhalten oder sich die Bundeshauptstadt und ihre politischen und kulturellen Institutionen anzuschauen. In der Regel nehme ich mir für die Gruppen eine Stunde Zeit um deren zahlreiche Fragen zu beantworten. Besonders freue ich mich über die vielen Schulklassen, die mich in Berlin besuchen.
  • Über diese regulären Besuchstermine hinaus lade ich jedes Jahr mehrfach Bürgerinnen und Bürger zu bestimmten Anlässen in die Bundeshauptstadt ein: Fraktionsveranstaltungen wie der „Girls Day“, der Jugendmedienworkshop oder die Reihe „Jugend und Parlament“ erlauben es den Teilnehmern, das politische Geschehen in Berlin hautnah mitzuerleben, Themen auszudiskutieren, Netzwerke aufzubauen und ihre eigenen Wünsche und Konzepte an die Politik zu richten.
  • Auch übernehme ich seit vielen Jahren gerne Patenschaften für Schülerinnen und Schüler und junge Berufs- tätige im Rahmen des Parlamentarischen Patenschaftsprogramms (PPP). Das PPP ist das gemeinsame Austauschprogramm des Deutschen Bundestages und des US-amerikanischen Kongresses und ermöglicht jungen Menschen beider Länder, die jeweils andere Kultur kennenzulernen. Das PPP vermittelt den „jungen Diplomaten“ dabei die Werte freundschaftlicher Zusammenarbeit auf Basis der politischen und kulturellen Gemeinsamkeiten.
In den Job „reinschnuppern“ - Praktika
  • Zu guter Letzt ermögliche ich engagierten Schülerinnen und Schülern, Studierenden und Berufseinsteigern ein Praktikum in meinem Klever Wahlkreis‐ oder Berliner Abgeordnetenbüro. Die Praktikanten erhalten die Möglichkeit, theoretische Kenntnisse mit der praktischen Arbeit im Büro abzugleichen und erlernen neue Fertigkeiten durch die praktische Mitarbeit.

Diese Seite wird immer wieder ergänzt und aktualisiert. Stand: Dezember 2016