Integration, Leiharbeit, Mindestlohn. Durch die ARD-Wahlarena schwurbelte sich gestern Merkel wie gewohnt durch die Themen. Sie legt sich nicht fest, sie „nimmt das mal mit”. Nur bei einem Thema musste sie sich festlegen, weil der Fragesteller nachhakte – und haut damit gleich voll daneben. Mit der Gleichstellung von Schwulen und Lesben tue „sie sich schwer”, druckste sie. Bloß kein Stress so kurz vor der Wahl mit dem rechten Parteiflügel. Homoehe? Nein. Adoptionsrecht auch nicht – sie denke schließlich an das Kindeswohl!

Für uns gibt es keine Zwei-Klassen-Gleichstellung. Schwule und Lesben müssen die gleichen Rechte haben wie alle anderen. Darum werden wir die Ehe öffnen – mit allen Rechten und Pflichten: zum Beispiel im Adoptions-, Steuer- und Erbschaftsrecht.

Morgen wird Peer zu Gast sein in der ARD-Wahlarena. Und er wird einmal mehr zeigen können, dass ein Kanzler Klartext reden muss. Anschauen, mitdiskutieren und weitersagen: #wahlarena.