Bereits vor vier Jahren besuchte die Kreis Klever SPD-Bundestagsabgeordnete Barbara Hendricks erstmals die Firma Kersten Maschinen in Rees. An diesem Freitag schaute Hendricks erneut beim Unternehmen vorbei, das Geräte wie Kehrmaschinen für den Außenbereich entwickelt und herstellt.
Seitdem der Einsatz von Unkrautvernichtungsmitteln in Deutschland verboten wurde, befindet sich die Firma wieder auf der Erfolgsspur. „Besonders wegen guter Geschäfte mit Wildkrautbürsten“, unterstrich die Bundesumweltministerin Hendricks. Nach der Insolvenz arbeiten mittlerweile wieder 42 Mitarbeiter im Unternehmen. Zudem ist geplant zwei Auszubildende im Unternehmen einzustellen. 70 Prozent seiner Geräte vertreibt der Maschinenbauer im Ausland.
Weitere 30 Prozent des Umsatzes macht der Verkauf von Wildkrautbürsten sowie Wildkrautbrennen an Kommunen aus. Dies sei der Umsetzung der EU-Richtlinie zum Verbot von Unkrautvernichtungsmitteln zu verdanken, erklärten die Geschäftsführer Robert Bosch und Bernd Roßmann.