Das milde Winterwetter unterstrich auf seine Weise die Relevanz des Pariser Klimagipfels, als Bundesumweltministerin Dr. Barbara Hendricks den Wirtschaftsjunioren im Kreis Kleve im Rahmen der Gesprächsreihe „WJ treffen…“ vom denkwürdigen Gipfeltreffen berichtete.
Für die Bundestagsabgeordnete war es nicht das erste Zusammentreffen mit den Wirtschaftsjunioren, erinnerte Hans Wolters, Geschäftsführer der creditreform Emmerich und Senator der Wirtschaftsjunioren, in dessen Büroräumen im Emmericher Huize Haerlem das Gespräch stattfand. Bereits Mitte der 90er Jahre gab es Berührungspunkte, etwa beim Thema Weeze-Laarbruch.

Die Ministerin gab nach einer kurzen Einführung durch Herrn Wolters ihre Eindrücke vom Pariser Klimagipfel wieder und veranschaulichte die komplexen Verhandlungs- und Abstimmungsprozesse. Sie zeigte sich zuversichtlich, dass die Beschlüsse von Paris auch nach den US-Präsidentschaftswahlen noch Bestand haben werden.

Die Wirtschaftsjunioren nutzen die Gelegenheit, um mit der Ministerin über Themen aus ihrem betrieblichen Alltag zu diskutieren. Dabei ging es sowohl um die Förderung des privaten Wohnungsbaus als auch um den sich weiter hinziehenden Bau der Betuwe-Linie. Abschließend wurde auch die Zukunft der erneuerbaren Energien diskutiert. Hendricks konstatierte, dass eine weitere Verbesserung der Speicherungs- und Produktionstechnologien künftig einen noch einfacheren Einsatz dieser Energieträger ermöglichen werde. Sie machte jedoch auch deutlich, dass eine dauerhafte Förderung dieser Energie nicht Ziel ihrer Politik ist.

Juniorensprecher Carsten Meteling bedankte sich bei Frau Dr. Hendricks für den offenen und spannenden Austausch.

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