In dieser Woche haben wir den Zweiten Bericht der Bundesregierung zur Entwicklung ländlicher Räume beraten. Darin geht es neben den übergreifenden Themen Demografie, Finanzen und bürgerschaftliches Engagement um drei Handlungsfelder: 1. Wohnen, Infrastruktur und Daseinsvorsorge, 2. Regionale Wirtschaft und Arbeit sowie 3. Landnutzung, natürliche Ressourcen und Erholung. Der Bericht enthält neben einem Ausblick auch Informationen zu Förderprogrammen und Vorhaben, die ihre Wurzeln unter anderem im Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern haben. Dazu gehören das Bundesprogramm Ländliche Entwicklung (BULE) und die Weiterentwicklung der Gemeinschaftsaufgabe Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes (GAK). So kann zum Beispiel die Grundversorgung in ländlichen Regionen gestärkt werden, da jetzt auch Investitionen in Mehrfunktionenhäuser und in Kleinstunternehmen unterstützt werden. Wir haben in den vergangenen Jahren für eine deutliche Mittelaufstockung der Programme gesorgt. Der Bundesanteil an den GAK-Mittel ist in den vergangenen vier Jahren erheblich erhöht worden, von 575 Millionen Euro auf 665 Millionen Euro. Das BULE hat mittlerweile einen Umfang von 55 Millionen (2015 mit 10 Millionen gestartet). Ebenfalls in der GAK sind nochmal 100 Millionen Euro für Maßnahmen des präventiven Hochwasserschutzes enthalten.