Auf der Internationalen Grünen Woche, die in der letzten Woche in Berlin eröffnet wurde, fordert Umweltministerin Barbara Hendricks ein Umdenken in der Landwirtschaft und beim Konsumverhalten. Auf dem Stand des Bundesumweltministeriums werden noch bis zum 29. Januar Aktionen und Veranstaltungen rund um ländliche Infrastruktur, Nachhaltigkeit sowie Natur- und Artenschutz angeboten.

Barbara Hendricks: “Die Intensivtierhaltung hat in ihrer jetzigen Form keine Zukunft. Nur eine nachhaltige Landwirtschaft, die Biodiversität, Klimaschutz und die Gesundheit der Menschen berücksichtigt, ist zukunftsfähig. Deswegen plädiere ich für eine Umstellung der Subventionen auf eine Landwirtschaft, die nicht nach der puren Existenz von Agrarflächen Finanzhilfen erhält, sondern nach dem Maß, wie sie eine umweltbewusste, nachhaltige Bewirtschaftung betreibt. Öffentliche Mittel darf es nur für öffentliche Zwecke geben. Das sind für mich: Erhalt der Landschaft, der Böden und des Wassers, der Biodiversität und eine umwelt- und klimaschützende Bewirtschaftung.”

Am Stand des Bundesumweltministeriums diskutierte Hendricks öffentlich mit Hubert Weiger (Vorsitzender BUND) und Felix Prinz zu Löwenstein (Vorstandsvorsitzender Bund Ökologische Lebensmittel) über die Notwendigkeit einer nachhaltigen Landwirtschaft.