Mit dem von der Regierungsfraktionen CDU/CSU und SPD eingebrachten Gesetzentwurf soll eine klare Rechtsgrundlage für die Entschädigung von Hinterbliebenen geschaffen werden, die durch eine Straftat oder einen Unfall einen nahestehenden Menschen verloren haben. Angehörigen steht derzeit nach ständiger Rechtsprechung nur dann ein Schmerzensgeldanspruch zu, wenn sie eine psychische Gesundheitsbeschädigung im Sinne des § 823 BGB erleiden und diese auch nachweisen können. Der Gesetzentwurf sieht vor, diese Hürden für einen Anspruch auf Entschädigung abzusenken. Künftig sollen Hinterbliebene vom Ersatzpflichtigen eine angemessene