Schon seit Jahren beschäftigt der dreigleisige Ausbau der Betuwe-Linie die Bürgerinnen und Bürger entlang der Trasse – bis heute hat das Thema nichts von seiner Bisanz verloren.

Am vergangenen Samstag nahm ich auf Einladung der Bürgerinitiative „Rettet den Eltenberg“ an einem Gespräch in Elten teil. Gemeinsam mit weiteren Vertretern aus Bundes-, Landes- und Kommunalpolitik sprachen wir über Möglichkeiten einer Lösung für die verfahrene Situation vor Ort.

Ich bin der Ansicht, dass die Stadt sich dahingehend äußern sollte, die beiden Verfahren von Betuwe und Straßen NRW zusammenzulegen. Das würde die Sache einfacher machen. Auch bin ich der Meinung, dass die Stadt Emmerich sich nicht vom Konsens abschrecken lassen sollte. Hier sollte die Stadt mutiger sein und sich nicht von der Drohung über die Zahlung von 14 oder 17 Millionen Euro einschüchtern lassen. Bis abgerechnet werde, würden mindestens zehn bis zwölf Jahre vergehen, bis dahin kann sich die Rechtslage wieder geändert haben.

Die Planungen sind mittlerweile so weit fortgeschritten, dass jede wesentliche Änderung schwer durchzusetzen sein wird. Dennoch werden meine Abgeordnetenkollegen und ich auch weiterhin alle uns zur Verfügung stehenden Möglichkeiten nutzen, um auf die Planungen einzuwirken.