Im Jugendmedienworkshop, veranstaltet von der Jugendpresse Deutschland, der Bundeszentrale für politische Bildung und dem Deutschen Bundestag, setzen sich dreißig ausgewählte Teilnehmende kritisch mit dem aktuellen politisch-parlamentarischen Geschehen auseinander. Außerdem erhalten sie einen fundierten Einblick in die Medienwelt. Schnelllebigkeit und Informationsflut fordern Journalisten und Journalistinnen heraus, unterschiedliche Meinungen und Interessen abzuwägen sowie kritisch mit Pressetexten umzugehen und nachzuhaken.

Während der siebentägigen Veranstaltung treffen die jungen Medienschaffenden auf Abgeordnete des Deutschen Bundestages, erfahrene Hauptstadtjournalistinnen und Hauptstadtjournalisten sowie Fachleute zum Workshopthema. Diese Treffen bilden die Recherchegrundlage für den Inhalt einer Ausgabe des Themenmagazins der Zeitung politikorange. Darin veröffentlichen die Teilnehmenden ihre während des Workshops gewonnenen Eindrücke in Form von Artikeln, Interviews und Kommentaren. Die politikorange wird nach dem Workshop gedruckt und versandt. Die jungen Redakteure und Redakteurinnen werden von Mentorinnen und Mentoren der Jugendpresse betreut.

Die Anmeldung zum Workshop erfolgt online über die Veranstaltungswebseite (http://www.jugendpresse.de/bundestag). Hier können sich Jugendliche zwischen 16 und 20 Jahren mit einem journalistischen Beitrag zum Thema des Workshops bewerben. Eingereicht werden können Artikel, Video- oder Audiobeiträge sowie Fotoarbeiten. Die Jury, bestehend aus Vertretern und Vertreterinnen der Veranstalter, wählt die Teilnehmenden des Workshops anhand der inhaltlichen und journalistischen Qualität der eingereichten Beiträge aus. Hierbei ist die Umsetzung ein entscheidendes Bewertungskriterium. Ist ein Bezug zum vorgegebenen Thema vorhanden? Gibt es einen „kreativen Dreh“? Außerdem werden die Beiträge nach journalistischen Kriterien wie Dramaturgie, Einhaltung journalistischer Stilformen und Qualität bewertet.