Mit dem Baukindergeld schafft die Koalition aus CDU/CSU und SPD eine wichtige Voraussetzung für mehr bezahlbaren Wohnraum. Die Förderung ist ein wesentlicher Baustein, um gerade Menschen mit Kindern die Eigentumsbildung zu ermöglichen. Damit ist es gelungen, eine zentrale Maßnahme der Wohnrauminitiative umzusetzen.

„Die eigene Wohnung schafft soziale Sicherheit und schützt vor Mieterhöhungen und Altersarmut. Das ist ein wichtiger Bestandteil unserer Offensive für mehr bezahlbaren Wohnraum. Besonders Familien mit mittleren Einkommen auch im Kreis Kleve werden hiervon profitieren. Wir benötigen jedoch ein ganzes Maßnahmenbündel, um der Wohnungsnot in Deutschland zu begegnen. Dazu gehören ein Stopp der drastischen Mietsteigerungen und mehr sozialer Wohnungsbau“, so die SPD-Bundestagsabgeordnete Barbara Hendricks.

Aus Mitteln des Bundes fördert die KfW den Ersterwerb von selbstgenutzten Wohnimmobilien und Wohnungen für Familien mit Kindern und Alleinerziehende. Die Förderung erfolgt durch einen Zuschuss in Höhe von 1.200 Euro pro Jahr für jedes Kind unter 18 Jahren, über einen Zeitraum von maximal 10 Jahren. Insgesamt kann man 12.000 Euro für jedes Kind erhalten, wenn das errichtete oder erworbene Wohneigentum ununterbrochen 10 Jahre für Wohnzwecke genutzt wird. Das Baukindergeld wird rückwirkend ab dem 1. Januar 2018 gewährt. Neubauten sind förderfähig, wenn die Baugenehmigung zwischen dem 1. Januar 2018 und dem 31. Dezember 2020 erteilt wurde/wird.

Das zu versteuernde jährliche Haushaltseinkommen darf maximal 90.000 Euro bei einem Kind zuzüglich 15.000 Euro je weiterem Kind unter 18 Jahren betragen. Hierfür wird der Durchschnitt aus den zu versteuernden Einkommen des zweiten und dritten Jahres vor Antragseingang ermittelt.

Der Zuschuss kann nach Einzug in das Wohneigentum im KfW-Zuschussportal ab sofort unter www.kfw.de/zuschussportal beantragt werden.