Normalerweise bedeutet das Treffen mit einem Bewährungshelfer, dass man sich zuvor etwas hat zuschulden kommen lassen. Barbara Hendricks gab aber Entwarnung, als gleich zehn Bewährungshelferinnen und –helfer das Gespräch mit ihr suchten: „Die Frauen und Männer kamen nicht nach Berlin, weil ich etwas ausgefressen habe“, sagte Hendricks mit einem Lächeln. Vielmehr suchten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des „Ambulanten Sozialen Dienstes des Landgerichts Kleve“ den Austausch mit der Abgeordneten. Im Rahmen einer politischen Bildungsfahrt wurden sie von Barbara Hendricks im Bundestag empfangen und es entwickelte sich schnell ein lebhaftes Gespräch. So wollten die Justizbeamten nicht nur wissen, wie der Alltag einer Abgeordneten aussieht sondern erfuhren auch viel über den persönlichen Werdegang der ehemaligen Bundesministerin. Auch Hendricks ließ sich detailliert erklären, wie sich die Arbeit der  Beamtinnen und Beamten gestaltet und worin die besonderen Herausforderungen liegen. „Das war ein sehr konstruktives und offenes Gespräch mit interessierten und sympathischen Niederrheinern, aus dem wohl beide Seiten einiges mitgenommen haben“, fasste Hendricks das Treffen anschließend zusammen.