Der Finanzausschuss des Deutschen Bundestages hat in der vergangenen Woche die steuerliche Forschungsförderung auf den Weg gebracht. Damit wird eine unbürokratische Fördermöglichkeit eröffnet, die vor allem für forschende mittelständische Unternehmen attraktiv ist.


„Die steuerliche Forschungsförderung kann von allen Unternehmen unabhängig von ihrer Größe in Anspruch genommen werden. Sie ist vor allem für mittelständische forschende Unternehmen attraktiv“, kommentiert Barbara Hendricks, SPD-Bundestagsabgeordnete für den Kreis Kleve. Gegenstand der Förderung sind die Personalkosten der in der Forschung tätigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und damit der Hauptkostenfaktor mittelständischer Unternehmen. Den Bedürfnissen mittelständischer Unternehmen entspricht die Förderung der Auftragsforschung. „Auf diese Weise können zum Beispiel mittelständische Unternehmen etwa der Hochschule Rhein-Waal Forschungsaufträge erteilen, die beim Unternehmen steuerlich gefördert werden“, so Barbara Hendricks weiter. Besonders wichtig ist außerdem das unbürokratische Antragsverfahren der steuerlichen Förderung.
Das steuerliche Forschungszulagengesetz stärkt somit zielgerichtet die Innovationsfähigkeit kleiner und mittlerer Unternehmen.