Diese Woche haben wir im Bundestag ein Gesetz zur Wohngelderhöhung verabschiedet, das Wohngeldempfängerinnen und -empfänger bei den Heizkosten im Kontext der CO2-Bepreisung entlastet. Gemäß dem Klimaschutzprogramm 2030 der Bundesregierung wird ab 2021 eine CO2-Bepreisung für die Sektoren Verkehr und Wärme eingeführt, dies betrifft also auch Heizkosten. Mit dem vorliegenden Gesetz wird das Wohngeldvolumen ab dem Jahr 2021 um 10 Prozent erhöht, um soziale Härten im Kontext der CO2-Bepreisung zu vermeiden.


Die Entlastung soll zum 1. Januar 2021 in Form einer CO2-Komponente erfolgen und nach der Haushaltsgröße gestaffelt werden. Die CO2-Komponente soll als Zuschlag zur Miete bzw. Belastung in die Wohngeldberechnung eingehen und so zu einem höheren Wohngeld führen. Da das Wohngeld eine einkommensabhängige Leistung ist, fällt das zusätzliche Wohngeld bei Haushalten mit besonders niedrigen Einkommen höher und bei steigendem Einkommen niedriger aus.
Von der Entlastung bei der CO2-Bepreisung werden im Jahr 2021 rund 665.000 Haushalte profitieren. Neben den bisherigen Wohngeldhaushalten sind darunter rund 35.000 Haushalte, die durch die Wohngelderhöhung einen erstmaligen oder erneuten Anspruch auf Wohngeld haben werden.