Die Veranstaltungswirtschaft wurde von der Corona-Pandemie und ihren Folgen besonders hart getroffen: Mit dem Ausfall sämtlicher Veranstaltungen, Feste und Feierlichkeiten sind für die Unternehmen, die sonst Bühnen bauen und für Beleuchtung, Musik und Ausstattung sorgen, von heute auf morgen jegliche Einnahmen weggebrochen. So ergeht es auch der Firma Magic Sound Veranstaltungstechnik aus Goch, die Barbara Hendricks, SPD-Bundestagsabgeordnete für den Kreis Kleve, kürzlich besuchte, um mit Inhaber Dominik Loock und seinem Team zu sprechen.


Klar ist: Die Maßnahmen, die seitens des Bundes getroffen wurden um genau solchen Unternehmen unter die Arme zu greifen – von Überbrückungshilfen über Kurzarbeitergeld bis hin zu Garantien für KfW-Kredite -, helfen zwar kurzfristig. Was die Branche aber außerdem braucht ist eine längerfristige Perspektive. „Niemand weiß, wann was wieder möglich sein wird – aufgrund der mangelnden Planungssicherheit liegt daher alles auf Eis“, berichtet Dominik Loock.

Barbara Hendricks versprach, die Erfahrungen aus der Praxis mit nach Berlin zu nehmen und auch bei der nordrhein-westfälischen Landesregierung auf einen längerfristigen Planungshorizont hinzuwirken, damit Veranstalter*innen und damit auch die Veranstaltungstechnikunternehmen wissen, worauf sie sich einstellen können – immer vorausgesetzt, dass keine Verschärfung der Lage eintritt.