Die Corona-Krise trifft den Luftverkehr hart. Insbesondere kleinere Flughäfen geraten durch den Rückgang der Passagierzahlen in existentielle Nöte. Barbara Hendricks teilte nun mit, dass die Bundesregierung einen Vorschlag erarbeitet hat, wie Regionalflughäfen finanziell entlastet werden können. „Ein großer Kostenfaktor für die Flughäfen sind die Ausgaben für die Flugsicherung. Wir wollen die Kosten besser zwischen den großen und kleinen Flughäfen aufteilen. Dadurch wird auch der Flughafen Weeze finanziell deutlich entlastet werden“, so die SPD-Bundestagsabgeordnete.


Barbara Hendricks drängt schon länger auf eine Neuordnung der Kosten für die Flugsicherung. „Ich stehe dazu schon seit vergangenem Jahr in Kontakt zum Bundeswirtschaftsministerium. Sicher hat die dramatische Situation, in der sich viele Flughäfen durch die Pandemie befinden, dazu geführt, dass jetzt Bewegung in die Sache kommt“, so Hendricks weiter. Die Bundesregierung will nun zeitnah eine Lösung mit dem Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages finden, der das Vorhaben absegnen muss. Danach wird dann klar sein, wie hoch die finanzielle Entlastung für den Airport Niederrhein sein wird.


Barbara Hendricks betonte, dass bei allem Engagement für die Regionalflughäfen nach wie vor der Ausbau von Bus und Bahn sowie von Fahrradwegen im Sinne einer ökologischen und nachhaltigen Verkehrswende Vorrang haben müsse.