Die Errichtung eines Obstbaum-Arboretums im Neuen Tiergarten Kleve wird im Rahmen des Förderprogramms „Modellprojekte zur Klimaanpassung und Modernisierung in urbanen Räumen“ des Bundesinnenministeriums mit 218.700 € gefördert. Ich habe in Berlin für die Berücksichtigung des Projekts geworben.

Die Obstbaumwiese soll auf einem brachliegenden Areal östlich des Prinz-Moritz-Kanals angelegt werden und 57 Bäume umfassen. Die Obstbäume sollen nicht nur bis zu 5,8 Tonnen CO2 im Jahr binden, sondern auch verschiedenen, zum Teil bedrohten Tier- und Pflanzenarten ein Zuhause bieten und als Frischluftschneise zur Leitung von kühler Luft aus dem ländlichen Raum in die Innenstadt dienen.

Das Förderprogramm soll einen Beitrag des Bundes zur klimaangepassten Stadtentwicklung durch eine gezielte Entwicklung und Modernisierung von Grünflachen zur Nutzung der in urbanen Räumen lebenden Menschen sein. Grünanlagen leisten in Städten einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung des Mikroklimas. Es ist bekannt, dass die Temperaturen in dicht bebauten Gebieten drei bis vier Grad höher liegen können als im Umland – mit Grünlagen kann hier aktiv entgegengewirkt werden. Der Bund übernimmt 90 % der Kosten für das jeweilige Projekt.