Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages hat fast 45 Millionen Euro für die Errichtung eines elektronischen Stellwerks mit digitaler Technik für die Strecke Kleve – Kempen bewilligt. Das ist ein Meilenstein für die Verbesserung des Bahnverkehrs im Sinne von Pünktlichkeit und Verlässlichkeit. Im nächsten Jahr wird mit den Planungen bzw. Arbeiten begonnen werden und damit werden die lästigen Störungen an Bahnübergängen beseitigt werden. Ab dem Jahr 2025 wird es elektrische Züge geben, die die Fahrzeiten auch verkürzen werden. Eine Elektrifizierung der Strecke ist dafür nicht nötig, da die Züge mit Akkus betrieben werden. Es braucht auch kein drittes Gleis zwischen Geldern und Kleve, es reicht, wenn mehr Begegnungsverkehr als bisher in den Bahnhöfen möglich gemacht wird. Das ist die nächste Aufgabe, um die wir uns als Bundestagsabgeordnete dann kümmern werden. Schon in der Vergangenheit hat es sich bewährt, dass wir als Bundestagsabgeordnete bei großen Infrastrukturprojekten – zum Beispiel Betuwe Linie und Flughafen Niederrhein – parteiübergreifend zusammenarbeiten. Dies war auch diesmal wieder der Fall. Kollege Rouenhoff kümmert sich um die Union und ich setze mich beim Bundesfinanzminister und bei meinen Kollegen bei der SPD-Fraktion ein. So führt das zum Erfolg für den Niederrhein.