Unser globalisiertes Agrarsystem hat zu einer Übernutzung der natürlichen Ressourcen geführt, verstärkt den Klimawandel und achtet soziale Standards teilweise unzureichend. Die COVID-19-Pandemie und der Ausbruch der afrikanischen Schweinepest verdeutlichen, wie fragil und störungsanfällig dieses System ist. Wir müssen jetzt gegensteuern.

Die SPD-Bundestagsfraktion will eine zukunftsfähige, umweltschonende und gesellschaftlich akzeptierte Landwirtschaft. Fruchtbare Böden, biologische Vielfalt, reine Luft und sauberes Wasser sind die natürlichen Ressourcen, die es zu schützen gilt. Gute Arbeitsbedingungen und gerechte Lebensmittelpreise lassen sich nur mit einem Umdenken erreichen. Die SPD-Fraktion setzt sich für eine stärker regionalisierte Landwirtschaft ein, die auf geschlossenen Nährstoffkreisläufen und gegenseitiger Wertschätzung beruht. Eine Landwirtschaft, die durch die Produktion hochwertiger Agrarprodukte und eine tierwohlgerechte Nutztierhaltung eine gesunde und ausgewogene Ernährung ermöglicht. Hierfür brauchen wir Forschung und Wissenstransfer. Die Digitalisierung ist ein elementares Handwerkszeug. Alle müssen an einen Tisch. Es ist Zeit zum Handeln.

Unseren Weg zeigen das aktuelle Fraktionspapier sowie die in ihm verlinkten Positionspapiere zu Einzelthemen auf.