Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) hat im Jahr 2020 Kreditzusagen in der Höhe von fast 305 Millionen Euro für Bürgerinnen und Bürger, Kommunen und Unternehmen im Kreis Kleve gemacht. 

Im vergangenen Jahr sind die KfW-Kredite insbesondere bei Hilfen für die Bewältigung der Folgen der Corona-Pandemie gefragt gewesen; so wurden 367 Corona-Unternehmenskredite mit einem Volumen in Höhe von 71,8 Millionen Euro und 83 Corona-Schnellkredite mit einem Volumen von 19,8 Millionen Euro zugesagt.

Auch jenseits der Corona-Hilfen wurden die Fördermöglichkeiten der KfW in Anspruch genommen. So wurde im vergangenen Jahr der Bau von 424 Wohneinheiten mit insgesamt 34,8 Millionen Euro unterstützt, die Anträge von 525 Familien auf Baukindergeld wurden positiv beschieden, was ein Gesamtvolumen von 11,2 Millionen Euro ausmacht. Ein wesentlicher Teil der KfW-Kredite floss in Maßnahmen zum Gelingen der Energiewende: Für die verschiedenen Programme zum energieeffizienten Bauen und Sanieren wurden 120,7 Millionen Euro bereitgestellt. 

Es ist ermutigend, dass die Fördermöglichkeiten der KfW im Kreis Kleve so stark nachgefragt werden. Nicht nur Unternehmen, die durch die Corona-Pandemie unverschuldet in Schwierigkeiten geraten sind, auch Privatpersonen, die einen Beitrag zum Klimaschutz leisten möchten, erhalten auf diese Weise handfeste Unterstützung, von der letztlich alle Bürgerinnen und Bürger profitieren.