Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestags hat heute die Förderung für den Bau von Kunstrasenplätzen in den Reeser Ortsteilen Bienen und Haffen-Mehr mit bis zu 540.000 Euro beschlossen. Damit trägt der Bund bis zu 45 Prozent der geschätzten Gesamtkosten von 1,2 Millionen Euro. 

Mit dem Zweiten Nachtragshaushalt 2020 im Zuge des Konjunkturpakets von Olaf Scholz zur Bekämpfung der Folgen der Corona-Pandemie und dem Haushalt 2021 hat die Große Koalition insgesamt 800 Millionen Euro für das erfolgreiche Förderprogramm “Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur” zur Verfügung gestellt. Hintergrund ist der bundesweit erhebliche Sanierungsbedarf der kommunalen Infrastruktur.

Um die Mittel des Konjunkturpakets möglichst schnell zu verausgaben, hatte der Haushaltsausschuss bereits im September 2020 mit einer ersten Tranche in Höhe von 200 Millionen Euro deutschlandweit 105 Projekte gefördert – dazu gehörte das Sportzentrum Materborn in Kleve, das mit 2,8 Millionen Euro gefördert wurde. Mit seiner heutigen Entscheidung hat der Haushaltsausschuss mit der zweiten Tranche in Höhe von 400 Millionen Euro weiteren 225 Projekten zur Förderung verholfen und damit Gesamtinvestitionen in Höhe von 879 Millionen Euro ausgelöst, die ganz oft von lokalen Unternehmen umgesetzt werden und damit die regionale Wirtschaft unterstützen.

Nachdem in Haldern bereits 2019 ein Kunstrasenplatz errichtet wurde und dies für 2021 auch in Rees und Millingen vorgesehen ist, kommt mit der Bundesförderung für die Plätze in Bienen und Haffen-Mehr nun ein wichtiger Baustein hinzu, um sicherzustellen, dass überall in Rees künftig witterungsunabhängig Fußball gespielt werden kann. Barbara Hendricks betont: “Die Sportvereine leisten einen unschätzbaren Beitrag für den sozialen Zusammenhalt in den Ortsteilen. Sie sind Treffpunkte für Jung und Alt und Menschen unterschiedlichster Herkunft und sozialem Status. Wenn der Trainings- und Spielbetrieb witterungsbedingt in den Wintermonaten ausfällt, fehlt ein zentraler Anlaufpunkt für die Menschen vor Ort. Durch die Errichtung von Kunstrasenspielflächen besteht dieses Problem künftig nicht mehr.”

“Ich freue mich sehr, dass mein Werben um Unterstützung für die Kunstrasenplätze in den Reeser Ortsteilen erfolgreich war. Gerade in Zeiten, in denen Kommunen mit sinkenden Gewerbesteuereinnahmen und anderen Einnahmeausfällen durch die Corona-Pandemie zu kämpfen haben, war es uns als Große Koalition und als SPD wichtig, dass wir die Wirtschaft auch durch öffentliche Investitionen unterstützen und vor allem Kommunen bei ihren Sanierungsvorhaben nicht alleine lassen. Dass es nun mit dem Zuschuss geklappt hat, ist ein gutes Zeichen für die sportbegeisterten Menschen in Bienen und Haffen-Mehr”, so Barbara Hendricks abschließend.