Die „Konfliktparteien“ Armenien und Aserbaidschan „suchen nach wie vor den Dialog mit ihren westlichen Partnern“, sagt Dr. Barbara Hendricks (SPD), Vorsitzende der Deutsch-Südkaukasischen Parlamentariergruppe, deren Mitglieder am Donnerstag, 15. April 2021, in einer Videokonferenz mit den deutschen Botschaftern in Armenien, Aserbaidschan und Georgien über die aktuelle Lage in den Ländern des südlichen Kaukasus und in der Konfliktregion berieten. Die Deutsch-Südkaukasische Parlamentariergruppe im Deutschen Bundestag pflegt die parlamentarischen Beziehungen zu Armenien, Aserbaidschan und Georgien. Im September 2020 eskalierte der Jahrzehnte alte Konflikt zwischen Armenien und Aserbaidschan um die Region Berg-Karabach zu einem militärischen Schlagabtausch beider Länder, der 6.000 Tote forderte. Deutschland und die Europäische Union bemühen sich seit Langem, die Region zu unterstützen und in europäische Zusammenhänge einzubinden. Aus dem europäischen Einigungsprozess wisse man, dass es Zeit brauche, um gegenseitiges Vertrauen aufzubauen, so Hendricks im Interview. Aber: „Wir können dabei helfen, gemeinsame Interessen der beiden Länder herauszuarbeiten.“

Das ganze Interview finden Sie hier: 

https://www.bundestag.de/europa_internationales/parlamentariergruppen#url=L2Rva3VtZW50ZS90ZXh0YXJjaGl2LzIwMjEva3cxNi1pbnRlcnZpZXctaGVuZHJpY2tzLTgzNTUyMA==&mod=mod442312