Auf Initiative der SPD-Bundestagsfraktion wird der Bund ein Corona-Aufhol-Paket auf den Weg bringen und zwei Milliarden Euro investieren, um schulische Lernrückstände aufzuholen und die soziale Entwicklung zu fördern. Dies berichtet Barbara Hendricks, SPD-Bundestagsabgeordnete für den Kreis Kleve, aus Berlin. Das Bundeskabinett hat das entsprechende Aktionsprogramm am 5. Mai 2021 beschlossen.

„Kinder und Jugendliche leiden unter den pandemiebedingten Kontaktbeschränkungen besonders. Denn geschlossene Krabbelgruppen, Kitas, Schulen und Jugendclubs sind das Gegenteil von dem, was Kinder und Jugendliche für ihre emotionale, kognitive und soziale Entwicklung brauchen. Gleichaltrige und Personen außerhalb der Kernfamilie zu treffen, ist für ihre Entwicklung wesentlich. Gerade diejenigen aus schwierigen Familienverhältnissen profitieren davon, sich auszutauschen, gemeinsam zu spielen und zu lernen“, so Barbara Hendricks.

Etwa 20 Prozent der Kinder und Jugendlichen haben durch corona-bedingte Schulschließungen Lernrückstände aufgebaut. „Wir investieren in die Zukunftschancen unserer Kinder. Alle sollen bestmögliche Bildungs- und Lebenschancen haben. Deshalb beteiligen wir uns auch als Bund daran, die entstandenen Nachteile möglichst zügig auszugleichen“, so die SPD-Bundestagsabgeordnete.

Ein besonderes Anliegen ist die Vielfältigkeit der Maßnahmen: Es geht darum, schulische Lernrückstände aufzuholen, Kita-Kinder zu fördern und Kindern und Jugendlichen Freizeit-, Ferien-, und Sportaktivitäten zu ermöglichen. Für bedürftige Familien steht im August 2021 einen Kinderfreizeitbonus in Höhe von 100 Euro bereit sowie ein erleichterter Zugang zur individuellen Lernförderung über das Bildungs- und Teilhabepaket.