Die RE10-Bahnstrecke zwischen Kleve und Kempen wird ab diesem Monat mit Finanzmitteln des Bundes grundlegend modernisiert und mit neuester Stellwerks- und Signaltechnik ausgerüstet. Hierüber informierte die Deutsche Bahn AG, der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) und die NordWestBahn (NWB) die Kreis Klever Bundes- und Landtagsabgeordneten sowie Vertreter von Anrainerkommunen in der 6. Gesprächsrunde zum RE10, die am 10. Mai im digitalen Format stattfand. Die Gesprächsrunde war vor knapp drei Jahren ins Leben gerufen worden, um die Modernisierung der Bahnstrecke voranzutreiben. 

„Wir freuen uns sehr, dass die Arbeiten auf der RE10-Strecke zwischen Kleve und Kempen nun so richtig an Fahrt aufnehmen. Dies ist ein echter Meilenstein. Mit den bereitgestellten Finanzmitteln des Bundes für unsere linksrheinische Bahnstrecke wird die Stellwerks- und Signaltechnik jetzt auf den neuesten Stand gebracht. Das trägt zu einer höheren Verlässlichkeit der Schienenverbindung bei, auf die Berufspendler, Schüler und viele andere Fahrgäste so dringend angewiesen sind“, so die Bundestagsabgeordneten Stefan Rouenhoff und Barbara Hendricks. 

Ziel der Deutschen Bahn AG ist es, den Streckenabschnitt Kleve-Kempen im Rahmen des Schnellläuferprogramms in einem zweistufigen Verfahren zu modernisieren. Bis zum 4. Dezember 2021 sollen die Arbeiten auf dem ersten Streckenabschnitt zwischen Kleve und Geldern abgeschlossen sein. Die Baumaßnahmen auf dem zweiten Streckenabschnitt Geldern-Kempen sollen danach beginnen und bis Herbst 2022 fertiggestellt sein. Die Gesamtsumme der Investitionen in die neueste Stellwerks- und Signaltechnik beläuft sich in den nächsten eineinhalb Jahren auf nunmehr knapp 70 Millionen Euro.