Erneuerbare Energien und Energieeffizienz in Entwicklungsländern

Eine sozial gerechte Entwicklung weltweit braucht auch eine nachhaltige und effiziente Energieversorgung. Das heutige Energieversorgungssystem in Entwicklungsregionen ist jedoch weit davon entfernt, diesen Anforderungen gerecht zu werden. Der hohe Anteil fossiler Energieträger führt zu steigenden CO2-Emissionen und damit zu schweren Schäden an
Klima und Umwelt, die vor allem in Entwicklungsländern die Armutsbekämpfung und Ernährungssicherung erschweren.

Dazu haben wir als SPD-Bundestagsfraktion in dieser Woche einen Antrag in den Bundestag eingebracht.

Für eine nachhaltige und fortschrittliche sozialdemokratische Entwicklungspolitik

“Eine Welt, eine Zukunft” heißt das neue Strategiepapier der Arbeitsgruppe für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung der SPD-Bundestagsfraktion.
Oberstes Ziel ist es, Hunger und extreme Armut bis zum Jahr 2030 endgültig zu überwinden. Ausgehend von einem umfassenden Menschenrechtsbegriff will sich die künftige sozialdemokratische Entwicklungspolitik daher stärker auf die am wenigsten entwickelten Länder konzentrieren und die herkömmliche Entwicklungszusammenarbeit mit den Schwellenländern bis 2020 beenden.

Leitende Prinzipien bei der Formulierung einer zukunftsfähigen Entwicklungspolitik sind für die Sozialdemokratie Freiheit, Gerechtigkeit, Solidarität und Nachhaltigkeit. Sie gelten auch in einer globalisierten Welt.