Soldatinnen und Soldaten aus Kalkar zu Besuch in Berlin

Soldatinnen und Soldaten aus Kalkar zu Besuch in Berlin

Im Rahmen einer fünftägigen Reise zur politischen Bildung besuchten Soldatinnen und Soldaten des Zentrums Luftoperationen Kalkar/Uedem den Deutschen Bundestag und trafen Barbara Hendricks.

Im Gespräch konnten die Soldatinnen und Soldaten Hendricks alle Fragen stellen, die ihnen am Herzen lagen. In der lebendigen Diskussion ging es unter anderem um die Aussetzung der Wehrpflicht, das Konzept einer Allgemeinen Dienstpflicht und die deutschen Verteidigungsausgaben. Aber auch die Tätigkeit und der Alltag der Abgeordneten interessierten die Gäste aus Kalkar. Barbara Hendricks nahm sich für jede Frage Zeit und gab ausführliche Auskunft und Einblicke in ihre Arbeit.

„Ich weiß den Dienst, den die Soldatinnen und Soldaten für unser Land leisten, sehr zu schätzen und freue mich bei Menschen in einer so wichtigen Funktion ganz besonders über ihr politisches Interesse“, so Barbara Hendricks. Die Bildungsreise gehört zur Ausbildung der Soldatinnen und Soldaten und beinhaltet ein umfassendes Programm, zu dem außer dem Treffen mit Barbara Hendricks der Besuch des Denkmals für die ermordeten Juden Europas, die Besichtigung der Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen und vieles Weitere gehören.

Barbara Hendricks diskutiert mit Jugendlichen über Klimapolitik

Barbara Hendricks diskutiert mit Jugendlichen über Klimapolitik

Kürzlich besuchte Barbara Hendricks, SPD-Bundestagsabgeordnete für den Kreis Kleve, die Gesamtschule Mittelkreis in Goch und diskutierte dort angeregt mit etwa 160 Schülerinnen und Schülern über Klimapolitik.

Auf Einladung von Maike Schießler, die im Sommer als von Barbara Hendricks betreute Stipendiatin im Rahmen des Parlamentarischen Patenschafts-Programms ihr Auslandsjahr in den USA beginnen wird, stellte sich die ehemalige Bundesumweltministerin den zahlreichen, teilweise auch kritischen Fragen der Jugendlichen. Dabei lobte sie ausdrücklich den Einsatz der jungen Leute, die sich beispielsweise in der Fridays For Future-Bewegung engagieren, und machte deutlich, dass es wichtig und richtig sei, dass die jüngeren Generationen Druck auf die politisch Verantwortlichen ausübten.

Nichtsdestoweniger warb die Bundestagsabgeordnete auch für Verständnis: Am Beispiel des Pariser Klimaschutzabkommens erläuterte sie, dass die politischen Prozesse, die einem konkreten Handeln vorausgingen, hochkomplex seien und deshalb oftmals viel Zeit in Anspruch nehmen würden. Auch forderte sie die Schülerinnen und Schüler auf, stärker zu differenzieren und beispielsweise nicht pauschal „die Politik“ zu verteufeln, sondern sich genau anzuschauen, welche Parteien und Politiker wie handeln und wer den jungen Aktivistinnen und Aktivisten mit Respekt begegne. „Es ist für die gesamtgesellschaftliche Debatte ein großer Gewinn, dass die Jugendlichen und jungen Erwachsenen sich seit einiger Zeit verstärkt beteiligen und ihre Interessen vertreten. Es ist die Pflicht derjenigen, die jetzt in politischer Verantwortung sind, ihnen zuzuhören und ihre Sorgen ernst zunehmen“, so Barbara Hendricks im Anschluss.

Barbara Hendricks zu Besuch im Sankt Josef Hospital Xanten

Barbara Hendricks zu Besuch im Sankt Josef Hospital Xanten

Anlässlich eines Besuchs der Kreis Klever SPD-Bundestagsabgeordneten Barbara Hendricks, die den linksrheinischen Teil des Kreises Wesel mit betreut, im Sankt Josef Hospital Xanten stand auch die Problematik rund um den Erhalt des nächtlichen Notarztstandortes Xanten auf der Agenda.

Zunächst führte Geschäftsführer Michael Derksen seinen Gast durch das Haus, begleitet von Barbara Nickesen, AOK-Regionaldirektorin Kreise Wesel/Kleve. Die Bundestagsabgeordnete zeigte sich sehr beeindruckt von der Leistungsfähigkeit eines Krankenhauses der Regelversorgung im ländlichen Raum. Positiv überrascht war sie auch vom Umfang der Bemühungen um die qualitativ hochwertige Versorgung der Patienten.

Beim Gespräch über die Diskussion um den Erhalt des nächtlichen Notarztstandortes am Sankt Josef-Hospital Xanten informierte Michael Derksen über den derzeitigen Stand der Dinge. Wie der Kreis Wesel mittlerweile bekannt gegeben hat, soll dieser Standort zunächst für ein Jahr erhalten bleiben. Wie der Kreis Wesel weiter mitteilte, ist die vorläufige Sicherstellung des Standortes Xanten das Ergebnis langer Verhandlungen mit den Krankenkassen. Diese haben sich allerdings vorbehalten, die Entwicklung der Einsatzzahlen weiter zu beobachten und die Situation nach einem Jahr neu zu bewerten.

Dr. Hendricks teilt die Sorgen der Krankenhausleitung im Hinblick auf eine drohende rettungsdienstliche Versorgungslücke bei einer Auflösung der beiden nächtlichen Notarztstandorte Rheinberg und Xanten. Um sich diesbezüglich politisch positionieren zu können, bat Sie Barbara Nickesen um eine entsprechende Stellungnahme aus Sicht der Kostenträger, zu denen auch die AOK gehört. Die AOK hat zwischenzeitlich zugesichert: „Wir werden hier eine Lösung finden, die für alle Beteiligten akzeptabel ist, vor allem aber die Qualität der Notfallversorgung erhält, wenn nicht verbessert.“ Dr. Hendricks sicherte abschließend zu, sich weiter um die angesprochene Problematik zu kümmern und warb dafür, auch über das zunächst zugesicherte Jahr hinaus den Erhalt des Notarztstandortes zu sichern.

Mit 25 € Gutes tun: Barbara Hendricks übernimmt Patenschaft für Bienenweide

Mit 25 € Gutes tun: Barbara Hendricks übernimmt Patenschaft für Bienenweide

Die Kreis Klever SPD-Bundestagsabgeordnete Barbara Hendricks unterstützt das Bienenweidenprojekt des Uedemer Landwirts Jochen Kanders. Gemeinsam mit bereits etwa 150 weiteren Personen aus dem Kreisgebiet und von weiter her hat sie die Patenschaft für ein Stück der Nutzfläche/Ackerfläche von Jochen Kanders übernommen, auf der dieser nun eine insektenfreundliche Saatmischung ausgebracht hat. Bei einem Ortsbesuch auf dem Welleshof sah Barbara Hendricks sich nun den Fortschritt der Pflanzaktion an.

„Zu meinem Haus in Kleve gehört nur ein kleiner Garten, in Berlin wohne ich zur Miete. Dies ist eine tolle Möglichkeit um für eine vergleichsweise kleine Summe einen wichtigen Beitrag für den Umwelt- und Tierschutz zu leisten“, begründet die ehemalige Bundesumweltministerin ihre Entscheidung, die Patenschaft für 400 m² Bienenwiese zu übernehmen.

Jochen Kanders, der bereits seit Jahren einen gewissen Teil seiner Nutzfläche als Bienenweide nutzt, macht deutlich, dass eine Patenschaft für 100 m² pro Jahr für 25 € gleichbedeutend ist mit einem täglichen Beitrag von 7 Cent. 3,3 Hektar sind bereits eingesät, weitere Paten sind herzlich willkommen. „Ich bin ganz sicher, dass es im Kreis Kleve mehr als 150 Personen gibt, die sich das finanziell leisten können“, so Barbara Hendricks abschließend.

Barbara Hendricks zu Besuch in der Robert-Jungk-Gesamtschule in Aldekerk

Barbara Hendricks zu Besuch in der Robert-Jungk-Gesamtschule in Aldekerk

Ob Brexit, Europawahlen oder Urheberrechtsreform – das Thema Europa ist derzeit in aller Munde. Dass viele dieser Themen auch die jüngere Generation beschäftigen, zeigte sich beim Besuch von Barbara Hendricks in der Robert-Jungk-Gesamtschule am Standort Kerken-Aldekerk. Die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 9 löcherten die Abgeordnete mit durchdachten Fragen und bewiesen dabei Hintergrundwissen und großes Interesse an europapolitischen Themen.

„Die EU und der europäische Gedanke stehen derzeit unter Beschuss, vor allem von rechtspopulistischen Parteien im In- und Ausland. Umso mehr freue ich mich darüber, dass die Jugendlichen – auch wenn sie bei den Europawahlen noch nicht wahlberechtigt sind – die Bedeutung Europas kennen und schätzen“, so Barbara Hendricks.

Im Zuge des Schulbesuchs traf Barbara Hendricks sich auch mit Schulleiterin Regina Lingel-Moses, Abteilungsleiterin Ariane Latzberg und Schulpflegschaftsmitglied Yvonne Rottmann, um über die Entwicklungen der Schule am Standort Aldekerk zu sprechen. Stolz berichtete die Schulleiterin von dem großen Zuspruch, den die Schule von Eltern und Schülerinnen und Schülern gleichermaßen erhalte, was sich auch in den stets hohen Anmeldezahlen widerspiegele. Barbara Hendricks lobte die Kerkener Politik für ihr deutliches Bekenntnis für den Schulstandort, das mit großen Investitionen untermauert ist. Mit der neuen Sporthalle besichtigte Barbara Hendricks im Anschluss eines der großen Investitionsprojekte.

Barbara Hendricks zum Gemeindebesuch in Kerken

Barbara Hendricks zum Gemeindebesuch in Kerken

Im Zuge ihrer Reise durch den Kreis Kleve hat die SPD-Bundestagsabgeordnete kürzlich in Kerken Halt gemacht. Im Michael-Buyx-Haus traf sie sich mit Bürgermeister Dirk Möcking und Vertreterinnen und Vertretern der Ratsfraktionen. Gemeinsam sprachen sie über Themen, die die Gemeinde derzeit besonders beschäftigen. Neben dem Thema Niersexpress, der Reform der Grundsteuer und den Straßenausbaubeiträgen standen insbesondere die Fragen nach bezahlbarem Wohnraum und zur ärztlichen Versorgung im Vordergrund.

Wie vielerorts im ländlichen Raum mangelt es in Kerken an preiswertem Wohnraum, gerade für Alleinstehende, Paare oder kleine Familien. Barbara Hendricks erklärte, dass das Thema eine breitere Personengruppe betreffe als man häufig vermute: Die Einkommensgrenzen für einen Wohnberechtigungsschein seien so hoch, dass etwa 40 % der Bevölkerung ein theoretisches Anrecht darauf hätte – nur stünden dem lediglich ein Anteil von 8 % gefördertem Wohnraum gegenüber. Bürgermeister Dirk Möcking betonte, dass sich der Gemeinderat einig darüber sei, dass der Anteil an gefördertem Wohnraum in Kerken steigen müsse. Barbara Hendricks, die bis 2018 auch Bundesbauministerin war, berichtete, dass viele Kommunen gute Erfahrungen mit einem Mix aus gefördertem Wohnraum, frei finanziertem Wohnraum und Eigentumswohnungen gemacht hätten. Sie ermunterte die Anwesenden, sowohl bei gemeindeeigenen Grundstücken als auch gegenüber privaten Investoren offensiv eine solche Mischung vorzugeben.

Hinsichtlich der Ärzteversorgung herrschte Einigkeit, dass es kaum kurzfristige Lösungen für eine substanzielle Verbesserung der Situation geben könne. Das Stipendiumprogramm des Kreises sei zwar gut angelaufen, jedoch würde sich der Effekt erst in einigen Jahren zeigen. Andernorts gebe es bereits gute Erfahrungen mit angestellten Ärzten, die in bestehenden Praxen zu geringeren Stundenanteilen arbeiten. „Ob dies auch eine Lösung für Kerken sein kann, lässt sich nur zusammen mit den niedergelassenen Ärzten klären“, so Barbara Hendricks, die außerdem deutlich machte, dass die kassenärztliche Vereinigung jedenfalls flexibler sein müsse.

Foto v.l.n.r. BM Dirk Möcking, Patricia Gerlings-Hellmanns (BVK), Barbara Hendricks, Andreas Vallen (BVK), Uwe Priefert (SPD), Karl-Heinz Stenmans (CDU) und Markus Pakulat (SPD)