Barbara Hendricks: Finanzhilfen für deutsche Wälder beschlossen

Barbara Hendricks: Finanzhilfen für deutsche Wälder beschlossen

Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages hat sich auf wichtige Finanzhilfen für die deutschen Wälder geeinigt. Insgesamt stehen für die nächsten vier Jahre knapp eine Milliarde Euro für die vom Klimawandel besonders betroffenen Wälder zur Verfügung. Neben den bereits im Haushaltsentwurf veranschlagten ca. 76 Millionen Euro konnte sich die SPD-Bundestagsfraktion zusammen mit Bundesfinanzminister Olaf Scholz durchsetzen, dass zusammen mit den Mitteln der Bundesländer knapp 870 Millionen Euro aus dem Energie- und Klimafonds unter anderem für einen standortangepassten Waldumbau sowie die Förderung des Holzbaus genutzt werden können.


Dazu erklärt Barbara Hendricks, SPD-Bundestagsabgeordnete für den Kreis Kleve: „Dürre, Hitze und ein nie dagewesener Schädlingsbefall stellen die Wälder gerade in Nordrhein-Westfahlen vor riesige Herausforderungen. Über elf Millionen Bäume sind hier bisher abgestorben oder vom Borkenkäfer befallen. Mittlerweile ist die soziale, ökologische und wirtschaftliche Leistungsfähigkeit der Wälder extrem geschwächt. Daher bin ich dem Vizekanzler Olaf Scholz äußerst dankbar, dass nun endlich Mittel im erheblichen Umfang zur Begegnung dieser Krise zur Verfügung stehen – und zwar sowohl für Wälder im öffentlichen Besitz als auch für Privatwälder.“


Eine Folge müsse sein, dass Holz als einer der besten CO2-Speicher verstärkt als Baustoff genutzt werde. Gerade der öffentliche Sektor müsse in seiner Vorbildfunktion vorne weg gehen. „Zudem müssen die Bauordnungen angepasst und in die Brandschutzforschung investiert werden. Hier muss der Druck auf die zuständigen Bundes- und Landesbauministerien steigen“, so die Bundestagsabgeordnete.

Barbara Hendricks empfängt Gäste vom Landgericht Kleve

Barbara Hendricks empfängt Gäste vom Landgericht Kleve

Normalerweise bedeutet das Treffen mit einem Bewährungshelfer, dass man sich zuvor etwas hat zuschulden kommen lassen. Barbara Hendricks gab aber Entwarnung, als gleich zehn Bewährungshelferinnen und –helfer das Gespräch mit ihr suchten: „Die Frauen und Männer kamen nicht nach Berlin, weil ich etwas ausgefressen habe“, sagte Hendricks mit einem Lächeln. Vielmehr suchten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des „Ambulanten Sozialen Dienstes des Landgerichts Kleve“ den Austausch mit der Abgeordneten. Im Rahmen einer politischen Bildungsfahrt wurden sie von Barbara Hendricks im Bundestag empfangen und es entwickelte sich schnell ein lebhaftes Gespräch. So wollten die Justizbeamten nicht nur wissen, wie der Alltag einer Abgeordneten aussieht sondern erfuhren auch viel über den persönlichen Werdegang der ehemaligen Bundesministerin. Auch Hendricks ließ sich detailliert erklären, wie sich die Arbeit der  Beamtinnen und Beamten gestaltet und worin die besonderen Herausforderungen liegen. „Das war ein sehr konstruktives und offenes Gespräch mit interessierten und sympathischen Niederrheinern, aus dem wohl beide Seiten einiges mitgenommen haben“, fasste Hendricks das Treffen anschließend zusammen.

Hendricks und Schiefner im Gespräch mit Straßen.NRW

Hendricks und Schiefner im Gespräch mit Straßen.NRW

Die SPD-Bundestagsabgeordneten Barbara Hendricks (Kreis Kleve) und Udo Schiefner (Kreis Viersen) besuchten kürzlich die Regionalniederlassung Niederrhein von Straßen.NRW, um mit dem Leiter Christoph Jansen und dem Leiter der Planungsabteilung Klaus Münster über die bedeutenden Verkehrsprojekte in den beiden Kreisen zu sprechen und sich über den neuesten Stand der Planungen zu informieren.

Neben dem Dauerthema Betuwe und B 8 in Emmerich-Elten lag der Fokus insbesondere auf der B67n zwischen Kalkar und Uedem, der Ortsumgehung Kleve-Kellen (B220) sowie der verkehrlichen Erschließung des Kempener Westens. Ein weiterer zentraler Punkt des Gesprächs war der Zustand der Radwege entlang der Bundes- und Landstraßen in der Region. Udo Schiefner betonte hierbei besonders die Notwendigkeit der Sanierung des Radwegs zwischen Kempen und Wachtendonk.

Wechsel an der Spitze der Stadtwerke: Barbara Hendricks im Gespräch mit Claudia Dercks und Rolf Hoffmann

Wechsel an der Spitze der Stadtwerke: Barbara Hendricks im Gespräch mit Claudia Dercks und Rolf Hoffmann

Ab dem 1. Oktober wird Claudia Dercks Geschäftsführerin der Stadtwerke Kleve sein und damit die Nachfolge Rolf Hoffmanns antreten. Die Kreis Klever SPD-Bundestagsabgeordnete Barbara Hendricks stattete beiden vor der Übergabe des Staffelstabs einen Besuch ab um Frau Dercks zu begrüßen, Herrn Hoffmann zu verabschieden und ihm für seine langjährige erfolgreiche Arbeit zu danken.

Rolf Hoffmann stand 27 Jahre an der Spitze der Stadtwerke und konnte in dieser langen Amtszeit zahlreiche Erfolge feiern. Barbara Hendricks betonte dabei insbesondere die Aufforstung des Reichswalds, aber auch den Bau des neuen Sternbuschbads. Claudia Dercks ist bereits seit 34 Jahren bei den Stadtwerken tätig und war zuletzt Prokuristin. Gemeinsam diskutierten sie über die aktuellen Tätigkeitsfelder der Stadtwerke, wobei die Hauptaufgabe der Stadtwerke nach wie vor die regionale Energie- und Wasserversorgung sei, sowie die künftigen Herausforderungen, denen sich die Stadtwerke Kleve mit Claudia Dercks an der Spitze stellen werden. Das Prinzip der dezentralen Versorgung durch Stadtwerke sei ein Konzept, das weltweit nahezu einzigartig sei, und das insbesondere für Entwicklungsländer ein erfolgsversprechendes Modell sein könne, lobte Barbara Hendricks abschließend, bevor sie Rolf Hoffmann alles Gute für den wohlverdienten Ruhestand und Claudia Dercks für die vor ihr liegenden Aufgaben stets eine glückliche Hand wünschte.

Saubere Mobilität der Zukunft: Hendricks und Klare zu Gast bei Wystrach

Saubere Mobilität der Zukunft: Hendricks und Klare zu Gast bei Wystrach

Klimawandel, Abgasdebatte, emissionsfreie Energieversorgung – dies sind Themen, die in der gesellschaftlichen Debatte aktueller denn je sind. In diesen Fragen ist das Weezer Unternehmen Wystrach am Puls der Zeit.

Gemeinsam mit ihrem Abgeordnetenkollegen Arno Klare aus Oberhausen besuchte die Kreis Klever SPD-Bundestagsabgeordnete Barbara Hendricks das Unternehmen um mehr über dessen innovative Lösungen zur sauberen Mobilität zu erfahren.

Die Geschäftsführer Jochen Wystrach und Wolfgang Wolter erläuterten zunächst die Ursprünge des Unternehmens: Bereits seit 30 Jahren ist Wystrach in der Entwicklung und Herstellung von Transportsystemen für Industriegase tätig, ein Geschäft, das nach wie vor erfolgreich betrieben wird. Von besonderem Interesse für die frühere Bundesumweltministerin und dem Mitglied im Bundestagsausschuss für Verkehr und digitale Infrastruktur waren aber zwei Projekte. Wystrach entwickelte und produziert das Tanksystem, mit dem der französische Konzern Alstom seine Wasserstoffzüge betreibt – eine echte Innovation und ein riesiger Fortschritt gegenüber den auch im Kreis Kleve noch fahrenden Dieselloks. In Niedersachsen sind die Wasserstoffzüge bereits im Einsatz. Barbara Hendricks betonte, dass sie für die problembelastete Strecke zwischen Kleve und Krefeld ebenfalls wasserstoffbetriebene Züge bevorzuge und bereits mit dem VRR im Gespräch sei.

Wie die Geschäftsführer von Wystrach erläuterten ist nicht nur auf der Schiene Wasserstoff ein Antrieb der Zukunft, sondern auch auf der Straße. Obwohl die LKW-Hersteller lange gezögert hätten, würde nun auch hier nachgezogen. Wystrach ist auch an dieser Stelle aktiv: so entwickelt das Unternehmen eine mobile Wasserstofftankstelle, mit der die Schwerlast-Fahrzeuge in kurzer Zeit betankt werden können.

Barbara Hendricks und Arno Klare zeigten sich im anschließenden Rundgang durch die Produktion und über das Gelände außerdem besonders interessiert an den weiteren Einsatzbereichen der Wystrach-Produkte. Dazu gehören Containerfahrzeuge als mobile Gas-Pipelines oder Wasserstoffspeicher für die emissionsfreie Energieversorgung von Wohnhäusern. Klar ist in jedem Fall, dass die Entwicklung Wystrachs noch lange nicht beendet ist: das Unternehmen wächst kontinuierlich– trotz des Fachkräftemangels, der auch Wystrach vor Herausforderungen stellt.

Foto v.l.n.r.: Norbert Thul (SPD Weeze), Arno Klare MdB, Jochen Wystrach, Barbara Hendricks MdB, Alfons van Ooyen (SPD Weeze), Wolfgang Wolter

Soldatinnen und Soldaten aus Kalkar zu Besuch in Berlin

Soldatinnen und Soldaten aus Kalkar zu Besuch in Berlin

Im Rahmen einer fünftägigen Reise zur politischen Bildung besuchten Soldatinnen und Soldaten des Zentrums Luftoperationen Kalkar/Uedem den Deutschen Bundestag und trafen Barbara Hendricks.

Im Gespräch konnten die Soldatinnen und Soldaten Hendricks alle Fragen stellen, die ihnen am Herzen lagen. In der lebendigen Diskussion ging es unter anderem um die Aussetzung der Wehrpflicht, das Konzept einer Allgemeinen Dienstpflicht und die deutschen Verteidigungsausgaben. Aber auch die Tätigkeit und der Alltag der Abgeordneten interessierten die Gäste aus Kalkar. Barbara Hendricks nahm sich für jede Frage Zeit und gab ausführliche Auskunft und Einblicke in ihre Arbeit.

„Ich weiß den Dienst, den die Soldatinnen und Soldaten für unser Land leisten, sehr zu schätzen und freue mich bei Menschen in einer so wichtigen Funktion ganz besonders über ihr politisches Interesse“, so Barbara Hendricks. Die Bildungsreise gehört zur Ausbildung der Soldatinnen und Soldaten und beinhaltet ein umfassendes Programm, zu dem außer dem Treffen mit Barbara Hendricks der Besuch des Denkmals für die ermordeten Juden Europas, die Besichtigung der Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen und vieles Weitere gehören.