Es geht voran mit dem neuen Haus der SPD Kreis Kleve

Es geht voran mit dem neuen Haus der SPD Kreis Kleve

Nach dem Richtfest im Oktober 2019 sind die Arbeiten an der neuen SPD Parteizentrale in der Wiesenstraße in Kleve gut vorangeschritten. Wo sich vorher noch das Gerd-Hölzel-Haus befand, wird seit Mai 2019 an dem Neubau gearbeitet. Neben dem Parteibüro wird es noch einen großen Veranstaltungsraum im Erdgeschoss geben, der von Vereinen und Organisationen genutzt werden kann. Zusätzlich entstehen im hinteren Bereich und in den oberen Geschossen des vier Etagen hohen Gebäudes Wohnungen.

Glasfaserausbau im Kreis Kleve schreitet voran

Der Ausbau von schnellem Internet macht im Kreis Kleve deutliche Fortschritte. „Wir sind beim schnellen Internet auf einem guten Weg“, so Barbara Hendricks nach einem Gespräch mit Christof Sommerberg von der Deutschen Glasfaser. „In den Innenstädten haben wir meist schnelles Internet über Kabel oder Vectoring. In den Außengebieten und in den Dörfern fehlt meist der Kabelanschluss. Daher ist dort der Ausbau durch die Deutsche Glasfaser umso wichtiger“, so Hendricks weiter. Mir geht es nicht darum, welches Unternehmen die Menschen im Kreis Kleve versorgt. Aber mir ist es wichtig, dass die Bürgerinnen und Bürger und vor allem die Unternehmen mit hohen Bandbreiten versorgt werden, wenn sie diese benötigen“, so Hendricks. Mit der zunehmenden Digitalisierung und der Einführung von 5G wird eine flächendeckende Glasfaserversorgung in den kommenden Jahren zunehmend von Bedeutung werden.

Barbara Hendricks: Entsandte Arbeitskräfte werden künftig besser vor Ausbeutung geschützt

Die freie Mobilität von Unternehmen und Arbeitskräften ist fester Bestandteil der Europäischen Union. Dazu gehört die Möglichkeit, dass Beschäftigte für einen begrenzten Zeitraum und für bestimmte Tätigkeiten, zum Beispiel auf dem Bau, im Reinigungsgewerbe oder in der Pflege, in ein anderes EU-Land entsandt werden.


Bislang musste entsandten Arbeitskräften lediglich Mindestentgelte bezahlt werden. Das wird sich nun ändern. Das Bundeskabinett hat auf Initiative von Arbeitsminister Hubertus Heil (SPD) beschlossen, die Entlohnung und die Rechte von ausländischen Arbeitskräften zu stärken. Damit werden künftig Menschen, die zwischen 12 und 18 Monate lang zum Arbeiten nach Deutschland kommen, von sämtlichen deutschen Arbeitsgesetzen profitieren.

Gilt ein bundesweit allgemeinverbindlicher Tarifvertrag, dann wird die darin geregelte Entlohnung künftig auch auf entsandte Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer angewendet werden.


Konkret bedeuten die Verbesserungen, dass zum Beispiel Unterkünfte, die vom Arbeitgeber gestellt werden, nicht mehr direkt vom Lohn abgezogen werden dürfen. Gleiches gilt für Reisekosten und Verpflegung, die bislang häufig dem Arbeitnehmer und der Arbeitnehmerin zu deren Nachteil auf den Lohn angerechnet wurden.


„Wir schieben der Ausbeutung von Arbeitskräften einen Riegel vor und fördern damit den Grundsatz, gleicher Lohn für gleiche Arbeit am gleichen Ort‘. Gleichzeitig sorgen wir für Gerechtigkeit, Rechtsklarheit und fairen Wettbewerb“, so Barbara Hendricks, SPD-Bundestagsabgeordnete für den Kreis Kleve. Der Zoll wird die Einhaltung der neuen Regelungen kontrollieren. Für diese zusätzlichen Aufgaben wird der Zoll um 1000 zusätzliche Stellen verstärkt werden.

2020 – Kreativwettbewerb für junge Menschen

2020 – Kreativwettbewerb für junge Menschen

Die Kreis Klever SPD-Bundestagsabgeordnete Barbara Hendricks ruft junge Menschen zwischen 16 und 20 Jahren dazu auf, sich am Kreativwettbewerb für den diesjährigen „Otto-Wels-Preis für Demokratie 2020“ zu beteiligen. Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind aufgefordert sich kreativ mit dem Thema „Erinnern – Versöhnen – Unsere Zukunft friedvoll gestalten“ 75 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkriegs zu beschäftigen.

Mit dem Otto-Wels-Preis für Demokratie zeichnet die SPD-Bundestagsfraktion junge Menschen mit kreativen Ideen aus. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer können dabei aus drei verschiedenen Aufgabenstellungen und aus unterschiedlichen Darstellungsformen – von einer Rede über Fotografien bis hin zu Videos oder Essays – auswählen. Der Preis soll einen Beitrag dazu leisten, dass sich junge Menschen mit den Themen Erinnerungskultur und ein friedliches Zusammenleben in Europa beschäftigen.

„Wir suchen kreative Ideen, mit denen sich junge Menschen mit dem Ende des Zweiten Weltkriegs und dem Aufbruch in ein friedliches Europa auseinandersetzen “, sagt Barbara Hendricks. Die Abgeordnete ist überzeugt: „Gerade in der heutigen Zeit ist es besonders wichtig, dass wir an die Schrecken des Zweiten Weltkrieges erinnern. Und auch daran, wie wichtig es ist, zu versöhnen und eine friedliche und positive Zukunft zu schaffen, ohne die Vergangenheit aus dem Blick zu verlieren.“

Teilnehmen können Jugendliche und junge Erwachsene im Alter zwischen 16 und 20 Jahren, sie können Einzel- oder Gruppenarbeiten einreichen. Die Wettbewerbsausschreibung und das Teilnahmeformular sind unter www.spdfraktion.de/ottowelspreis abrufbar. Einsendeschluss ist der 28. Februar 2020.

„Die Preisträgerinnen und Preisträger laden wir zur Preisverleihung nach Berlin ein“, kündigt Barbara Hendricks an. Den ausgezeichneten Beiträgen winken zudem attraktive Geldpreise, die von den SPD-Bundestagsabgeordneten gestiftet werden. Die SPD-Bundestagsfraktion verleiht den „Otto-Wels-Preis“ 2020 bereits zum siebten Mal. Anliegen des Preises ist es, die Erinnerung an die Schrecken der Nazi-Herrschaft wachzuhalten und das gesellschaftliche Bewusstsein dafür zu schärfen, dass die Grundlagen von Demokratie und Rechtsstaatlichkeit immer wieder erneuert und gefestigt werden müssen.

Mobilfunkstrategie: Bundesregierung investiert in ländliche Räume und Landwirtschaft

Mobilfunkstrategie: Bundesregierung investiert in ländliche Räume und Landwirtschaft

Die Mobilfunkstrategie der Bundesregierung ist eine gute Botschaft für Landwirte und ländliche Räume. Denn damit bekommen sie endlich die Versorgung, die in Städten üblich ist. Der Schlüssel dazu ist ein neues 60-Millionen-Euro-Programm zur Verbesserung der Mobilfunkerschließung für landwirtschaftliche Höfe und Äcker. So genannte „weiße Flecken“ über den Äckern und Betrieben, die nicht kurzfristig durch Funkmasten geschlossen werden können, werden durch lokale Netze abgedeckt.

„Ländliche Gemeinden, die jetzt noch von mobilen Kommunikationswegen abgehängt sind, werden von den Programmen profitieren. Durch attraktive Fördermodelle stellt die Bundesregierung sicher, dass künftig auch an Kreis- und Gemeindestraßen endlich durchgängig mobil telefoniert werden kann. Dabei werden die Kommunen vor Ort eng mit einbezogen“ so Barbara Hendricks, SPD-Bundestagsabgeordnete für den Kreis Kleve.
Einen zusätzlichen wichtigen Baustein stellt das Bundesprogramm Digitalisierung in der Landwirtschaft dar, aus dem heraus in den kommenden drei Jahren 50 Millionen Euro für die Etablierung digitaler Experimentierfelder in Deutschland verwendet werden. Dies sind digitale Testfelder, die helfen herauszufinden, wie Digitalisierung vor Ort ganz konkret funktionieren kann.


„Smart Farming“ ist bereits heute aus vielen praktischen Anwendungen nicht mehr weg zu denken. Es kommen Roboter bei der Unkrautbekämpfung zum Einsatz, autonome Fahrzeuge für effizienteres Ackern, kluge Herdenmanagementsysteme für mehr Tierwohl und fernsteuerbare Agrardrohnen, die die Felder und Wälder analysieren – um nur einige Beispiele zu nennen. „Diese Entwicklung wird rasant weitergehen. Hierzu braucht es Breitband und Mobilfunk. Mit der neuen Mobilfunkstrategie stärken wir den Weg in die digitale Zukunft auf dem Land“, so Barbara Hendricks anschließend.

Schirmherrin Barbara Hendricks im Gespräch zur Zukunft des Amani Kinderdorf e.V.

Schirmherrin Barbara Hendricks im Gespräch zur Zukunft des Amani Kinderdorf e.V.

Bereits seit 2001 gibt es den Verein Amani Kinderdorf e.V., seit zehn Jahren ist die Kreis Klever SPD-Bundestagsabgeordnete Barbara Hendricks Schirmherrin des Vereins, der sich in Tansania engagiert und zwei Kinderdörfer betreibt, in denen Kindern ein Zuhause und Bildungsmöglichkeiten gegeben werden.


Nun traf sich Barbara Hendricks mit Marlies Deutskens, Gründungsmitglied und nach wie vor Mitglied im geschäftsführenden Vorstand des Vereins, um sich über die aktuelle Situation und bestehende Probleme und Herausforderungen auszutauschen.
In den Kinderdörfern, die vollständig durch Spenden finanziert werden, leben aktuell 174 Kinder und junge Erwachsene. Diese besuchen ortsansässige Schulen oder Internate, werden ausgebildet, auch in vereinseigenen Werkstätten, oder studieren. Mit Stolz berichtete Marlies Deutskens von den Erfolgsgeschichten der jungen Bewohnerinnen und Bewohner der Kinderdörfer.


Doch wie viele Vereine, die auf ehrenamtliches Engagement angewiesen sind, sieht sich auch Amani Kinderdorf e.V. Herausforderungen ausgesetzt. So würde das sehr aktive Vorstandsteam langsam älter, und Nachwuchs zu finden sei nicht einfach. Vor allem solche Personen, die sich im Bereich Bauen auskennen und auch bereit wären, gelegentlich vor Ort in Tansania die Baumaßnahmen zu beaufsichtigen, fehlen. Aber Marlies Deutskens und Barbara Hendricks blicken gleichwohl optimistisch in die Zukunft: insbesondere unter den Ehemaligen, die über die Jahre im Rahmen des „Weltwärts“-Programms in den Kinderdörfern in Tansania gearbeitet haben, gibt es junge Leute, die ihr Engagement fortsetzen möchte.