Mobilfunkstrategie: Bundesregierung investiert in ländliche Räume und Landwirtschaft

Mobilfunkstrategie: Bundesregierung investiert in ländliche Räume und Landwirtschaft

Die Mobilfunkstrategie der Bundesregierung ist eine gute Botschaft für Landwirte und ländliche Räume. Denn damit bekommen sie endlich die Versorgung, die in Städten üblich ist. Der Schlüssel dazu ist ein neues 60-Millionen-Euro-Programm zur Verbesserung der Mobilfunkerschließung für landwirtschaftliche Höfe und Äcker. So genannte „weiße Flecken“ über den Äckern und Betrieben, die nicht kurzfristig durch Funkmasten geschlossen werden können, werden durch lokale Netze abgedeckt.

„Ländliche Gemeinden, die jetzt noch von mobilen Kommunikationswegen abgehängt sind, werden von den Programmen profitieren. Durch attraktive Fördermodelle stellt die Bundesregierung sicher, dass künftig auch an Kreis- und Gemeindestraßen endlich durchgängig mobil telefoniert werden kann. Dabei werden die Kommunen vor Ort eng mit einbezogen“ so Barbara Hendricks, SPD-Bundestagsabgeordnete für den Kreis Kleve.
Einen zusätzlichen wichtigen Baustein stellt das Bundesprogramm Digitalisierung in der Landwirtschaft dar, aus dem heraus in den kommenden drei Jahren 50 Millionen Euro für die Etablierung digitaler Experimentierfelder in Deutschland verwendet werden. Dies sind digitale Testfelder, die helfen herauszufinden, wie Digitalisierung vor Ort ganz konkret funktionieren kann.


„Smart Farming“ ist bereits heute aus vielen praktischen Anwendungen nicht mehr weg zu denken. Es kommen Roboter bei der Unkrautbekämpfung zum Einsatz, autonome Fahrzeuge für effizienteres Ackern, kluge Herdenmanagementsysteme für mehr Tierwohl und fernsteuerbare Agrardrohnen, die die Felder und Wälder analysieren – um nur einige Beispiele zu nennen. „Diese Entwicklung wird rasant weitergehen. Hierzu braucht es Breitband und Mobilfunk. Mit der neuen Mobilfunkstrategie stärken wir den Weg in die digitale Zukunft auf dem Land“, so Barbara Hendricks anschließend.

Schirmherrin Barbara Hendricks im Gespräch zur Zukunft des Amani Kinderdorf e.V.

Schirmherrin Barbara Hendricks im Gespräch zur Zukunft des Amani Kinderdorf e.V.

Bereits seit 2001 gibt es den Verein Amani Kinderdorf e.V., seit zehn Jahren ist die Kreis Klever SPD-Bundestagsabgeordnete Barbara Hendricks Schirmherrin des Vereins, der sich in Tansania engagiert und zwei Kinderdörfer betreibt, in denen Kindern ein Zuhause und Bildungsmöglichkeiten gegeben werden.


Nun traf sich Barbara Hendricks mit Marlies Deutskens, Gründungsmitglied und nach wie vor Mitglied im geschäftsführenden Vorstand des Vereins, um sich über die aktuelle Situation und bestehende Probleme und Herausforderungen auszutauschen.
In den Kinderdörfern, die vollständig durch Spenden finanziert werden, leben aktuell 174 Kinder und junge Erwachsene. Diese besuchen ortsansässige Schulen oder Internate, werden ausgebildet, auch in vereinseigenen Werkstätten, oder studieren. Mit Stolz berichtete Marlies Deutskens von den Erfolgsgeschichten der jungen Bewohnerinnen und Bewohner der Kinderdörfer.


Doch wie viele Vereine, die auf ehrenamtliches Engagement angewiesen sind, sieht sich auch Amani Kinderdorf e.V. Herausforderungen ausgesetzt. So würde das sehr aktive Vorstandsteam langsam älter, und Nachwuchs zu finden sei nicht einfach. Vor allem solche Personen, die sich im Bereich Bauen auskennen und auch bereit wären, gelegentlich vor Ort in Tansania die Baumaßnahmen zu beaufsichtigen, fehlen. Aber Marlies Deutskens und Barbara Hendricks blicken gleichwohl optimistisch in die Zukunft: insbesondere unter den Ehemaligen, die über die Jahre im Rahmen des „Weltwärts“-Programms in den Kinderdörfern in Tansania gearbeitet haben, gibt es junge Leute, die ihr Engagement fortsetzen möchte.

Barbara Hendricks: Finanzhilfen für deutsche Wälder beschlossen

Barbara Hendricks: Finanzhilfen für deutsche Wälder beschlossen

Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages hat sich auf wichtige Finanzhilfen für die deutschen Wälder geeinigt. Insgesamt stehen für die nächsten vier Jahre knapp eine Milliarde Euro für die vom Klimawandel besonders betroffenen Wälder zur Verfügung. Neben den bereits im Haushaltsentwurf veranschlagten ca. 76 Millionen Euro konnte sich die SPD-Bundestagsfraktion zusammen mit Bundesfinanzminister Olaf Scholz durchsetzen, dass zusammen mit den Mitteln der Bundesländer knapp 870 Millionen Euro aus dem Energie- und Klimafonds unter anderem für einen standortangepassten Waldumbau sowie die Förderung des Holzbaus genutzt werden können.


Dazu erklärt Barbara Hendricks, SPD-Bundestagsabgeordnete für den Kreis Kleve: „Dürre, Hitze und ein nie dagewesener Schädlingsbefall stellen die Wälder gerade in Nordrhein-Westfahlen vor riesige Herausforderungen. Über elf Millionen Bäume sind hier bisher abgestorben oder vom Borkenkäfer befallen. Mittlerweile ist die soziale, ökologische und wirtschaftliche Leistungsfähigkeit der Wälder extrem geschwächt. Daher bin ich dem Vizekanzler Olaf Scholz äußerst dankbar, dass nun endlich Mittel im erheblichen Umfang zur Begegnung dieser Krise zur Verfügung stehen – und zwar sowohl für Wälder im öffentlichen Besitz als auch für Privatwälder.“


Eine Folge müsse sein, dass Holz als einer der besten CO2-Speicher verstärkt als Baustoff genutzt werde. Gerade der öffentliche Sektor müsse in seiner Vorbildfunktion vorne weg gehen. „Zudem müssen die Bauordnungen angepasst und in die Brandschutzforschung investiert werden. Hier muss der Druck auf die zuständigen Bundes- und Landesbauministerien steigen“, so die Bundestagsabgeordnete.

Barbara Hendricks empfängt Gäste vom Landgericht Kleve

Barbara Hendricks empfängt Gäste vom Landgericht Kleve

Normalerweise bedeutet das Treffen mit einem Bewährungshelfer, dass man sich zuvor etwas hat zuschulden kommen lassen. Barbara Hendricks gab aber Entwarnung, als gleich zehn Bewährungshelferinnen und –helfer das Gespräch mit ihr suchten: „Die Frauen und Männer kamen nicht nach Berlin, weil ich etwas ausgefressen habe“, sagte Hendricks mit einem Lächeln. Vielmehr suchten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des „Ambulanten Sozialen Dienstes des Landgerichts Kleve“ den Austausch mit der Abgeordneten. Im Rahmen einer politischen Bildungsfahrt wurden sie von Barbara Hendricks im Bundestag empfangen und es entwickelte sich schnell ein lebhaftes Gespräch. So wollten die Justizbeamten nicht nur wissen, wie der Alltag einer Abgeordneten aussieht sondern erfuhren auch viel über den persönlichen Werdegang der ehemaligen Bundesministerin. Auch Hendricks ließ sich detailliert erklären, wie sich die Arbeit der  Beamtinnen und Beamten gestaltet und worin die besonderen Herausforderungen liegen. „Das war ein sehr konstruktives und offenes Gespräch mit interessierten und sympathischen Niederrheinern, aus dem wohl beide Seiten einiges mitgenommen haben“, fasste Hendricks das Treffen anschließend zusammen.

Hendricks und Schiefner im Gespräch mit Straßen.NRW

Hendricks und Schiefner im Gespräch mit Straßen.NRW

Die SPD-Bundestagsabgeordneten Barbara Hendricks (Kreis Kleve) und Udo Schiefner (Kreis Viersen) besuchten kürzlich die Regionalniederlassung Niederrhein von Straßen.NRW, um mit dem Leiter Christoph Jansen und dem Leiter der Planungsabteilung Klaus Münster über die bedeutenden Verkehrsprojekte in den beiden Kreisen zu sprechen und sich über den neuesten Stand der Planungen zu informieren.

Neben dem Dauerthema Betuwe und B 8 in Emmerich-Elten lag der Fokus insbesondere auf der B67n zwischen Kalkar und Uedem, der Ortsumgehung Kleve-Kellen (B220) sowie der verkehrlichen Erschließung des Kempener Westens. Ein weiterer zentraler Punkt des Gesprächs war der Zustand der Radwege entlang der Bundes- und Landstraßen in der Region. Udo Schiefner betonte hierbei besonders die Notwendigkeit der Sanierung des Radwegs zwischen Kempen und Wachtendonk.

Wechsel an der Spitze der Stadtwerke: Barbara Hendricks im Gespräch mit Claudia Dercks und Rolf Hoffmann

Wechsel an der Spitze der Stadtwerke: Barbara Hendricks im Gespräch mit Claudia Dercks und Rolf Hoffmann

Ab dem 1. Oktober wird Claudia Dercks Geschäftsführerin der Stadtwerke Kleve sein und damit die Nachfolge Rolf Hoffmanns antreten. Die Kreis Klever SPD-Bundestagsabgeordnete Barbara Hendricks stattete beiden vor der Übergabe des Staffelstabs einen Besuch ab um Frau Dercks zu begrüßen, Herrn Hoffmann zu verabschieden und ihm für seine langjährige erfolgreiche Arbeit zu danken.

Rolf Hoffmann stand 27 Jahre an der Spitze der Stadtwerke und konnte in dieser langen Amtszeit zahlreiche Erfolge feiern. Barbara Hendricks betonte dabei insbesondere die Aufforstung des Reichswalds, aber auch den Bau des neuen Sternbuschbads. Claudia Dercks ist bereits seit 34 Jahren bei den Stadtwerken tätig und war zuletzt Prokuristin. Gemeinsam diskutierten sie über die aktuellen Tätigkeitsfelder der Stadtwerke, wobei die Hauptaufgabe der Stadtwerke nach wie vor die regionale Energie- und Wasserversorgung sei, sowie die künftigen Herausforderungen, denen sich die Stadtwerke Kleve mit Claudia Dercks an der Spitze stellen werden. Das Prinzip der dezentralen Versorgung durch Stadtwerke sei ein Konzept, das weltweit nahezu einzigartig sei, und das insbesondere für Entwicklungsländer ein erfolgsversprechendes Modell sein könne, lobte Barbara Hendricks abschließend, bevor sie Rolf Hoffmann alles Gute für den wohlverdienten Ruhestand und Claudia Dercks für die vor ihr liegenden Aufgaben stets eine glückliche Hand wünschte.