Gleichstellung: Dem Fortschritt auf die Sprünge helfen

Der heutige Internationale Frauentag steht in diesem Jahr unter dem Zeichen „Press for Progress“. Dass Druck notwendig ist, um für Fortschritt zu sorgen, belegt der Global Gender Report des Weltwirtschaftsforums aus dem vergangenen Jahr, demzufolge des unter jetzigen Umständen noch 100 Jahre dauern wird, bis die Gleichstellung der Geschlechter erreicht ist.

„Die Gleichstellung von Mann und Frau ist ein zentrales Zukunftsthema, das uns alle angeht. Wir müssen jetzt handeln, damit der Prozess an Fahrt aufnimmt. Die SPD hat dafür gesorgt, dass zahlreiche gleichstellungpolitische Verbesserungen im Koalitionsvertrag verankert wurden.“, bekräftigt Barbara Hendricks, SPD-Bundestagsabgeordnete für den Kreis Kleve und Bundesumweltministerin.

So wird das Recht auf befristete Teilzeit bald Gesetz: „Für die Gleichstellung der Geschlechter ist das ein Riesenschritt: Frauen und Männer haben endlich die Möglichkeit, nach einer Teilzeitphase wieder auf die vorherige Arbeitszeit aufzustocken – und nicht länger in der Teilzeitfalle stecken zu bleiben und somit einem der größten Risiken für Altersarmut ausgesetzt zu sein“, so Hendricks.

Einen besonderen Schwerpunkt setzen die künftigen Koalitionspartner auf Druck der SPD auf die Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen. Betroffene Frauen werden gestärkt, indem ihnen der sichere und geschützte Weg aus der Gewaltspirale ermöglicht wird: mit einem Aktionsprogramm zur Prävention von Gewalt, der Verbesserung des Hilfesystems und einer gesicherten Finanzierung von Frauenhäusern.

Vor fast 100 Jahren haben Frauen das erste Mal gewählt und konnten gewählt werden. Sie selbst waren es, die für ihr selbstverständliches Recht auf die Straße gegangen sind und diesen bahnbrechenden Erfolg als ihren eigenen feiern konnten. Doch heute, fast ein Jahrhundert später, sind Frauen noch immer nicht angemessen in den Parlamenten beteiligt. Der Anteil von Frauen im Bundestag ist seit der jüngsten Bundestagswahl sogar gesunken: Von zuletzt 36,5 Prozent auf nunmehr 30 Prozent. Zum Teil noch stärker ist die ungleiche Beteiligung auf kommunaler Ebene: In den Räten der Städte und Gemeinden im Kreis Kleve liegt der Frauenanteil beispielsweise im Durchschnitt bei lediglich einem Viertel. „Das ist eindeutig zu wenig“, sagt Hendricks, und betont: „Es ist unsere Pflicht dafür zu sorgen, dass im Bundestag, im Europaparlament und in den Kommunalparlamenten Frauen zur Hälfte vertreten sind. Um diese Missstände 100 Jahre nach Einführung des Frauenwahlrechts zu beenden, müssen wir jetzt handeln.“

Barbara Hendricks besucht Austauschschülerin

Barbara Hendricks besucht Austauschschülerin

Im Rahmen des Parlamentarischen Patenschafts-Programms des Deutschen Bundestages und des US-Congress haben seit 1983 Jugendliche die Möglichkeit, mit einem Stipendium des Deutschen Bundestages ein Austauschjahr in den USA zu erleben und zeitgleich sind junge US-Amerikaner/innen zu einem Austauschjahr zu Gast in Deutschland. Die Parlamentsabgeordneten haben die Möglichkeit Patenschaften für die jungen Leute zu übernehmen.

Im Rahmen dieses Programms kam im Sommer 2017 die us-amerikanische Schülerin Tanner Grace Pierce-Durance in ihre Gastfamilie Schreuder in Kevelaer und besucht das dortige Kardinal-von Galen-Gymnasium. Jetzt bekam sie Besuch von ihrer “Patin”, der Kreis-Klever SPD-Bundestagsabgeordneten Dr. Barbara Hendricks.
Diese zeigte sich beeindruckt, wie gut Tanner nach einem halben Jahr deutsch spricht und unterhielt sich mit ihr über ihre Interessen und Eindrücke. Dr. Hendricks freute sich, dass die sportliche junge Amerikanerin viele Freunde gefunden hat und sich in ihrer Gastfamilie mit Gastschwester Eva sehr wohl fühlt.
“Ich finde es großartig, dass junge Menschen auf diese Weise einen anderen Kontinent kennen lernen und Kontakte knüpfen können. Und ich danke ganz besonders Familie Schreuder für ihre Gastfreundschaft, denn ohne Gastfamilien hätte dieses Programm keine Zukunft”, so die Bundeministerin zum Abschluss ihres Besuches.

(Bild von links: Peter Schreuder, Eva Schreuder, Tanner Grace Pierce-Durance, Barbara Hendricks, Edith Schreuder)

Bund fördert Jobcenter mit knapp 1,9 Millionen Euro

Im Rahmen des Bundesprogramms “Soziale Teilhabe am Arbeitsmarkt” fördert das SPD-geführte Bundesministerium für Arbeit und Soziales das Jobcenter in Kleve bis Ende 2018 mit insgesamt 1.884.440 Euro. Das Programm wurde bereits 2015 gestartet, wie die SPD-Bundestagsabgeordnete für den Kreis Kleve, Barbara Hendricks, bekanntgab. „Mit den Mitteln wollen wir speziell Menschen unterstützen, die seit mindestens vier Jahren ohne Arbeit sind und entweder gesundheitlich eingeschränkt oder mit minderjährigen Kindern in einer Bedarfsgemeinschaft leben. Hier sind besondere Unterstützungs- und Beratungsangebote nötig, um eine nachhaltige Teilhabe oder eine Rückkehr ins Arbeitsleben zu ermöglichen“, so Barbara Hendricks.

Die Zahl der Langzeitarbeitslosen hat sich trotz des inzwischen mehrjährigen Aufschwungs kaum verringert. Um hier Abhilfe zu schaffen, ermöglicht das Programm eine bis zu dreijährige geförderte Beschäftigung. Mittelfristig steht dabei die Verbesserung der sozialen Teilhabe im Vordergrund und eben nicht die kurzfristige Integration in ungeförderte Beschäftigung. So sind ergänzend dazu begleitende Aktivitäten vorgesehen, mit denen nicht nur die bloße Aufnahme der Beschäftigung unterstützt, sondern auch die Ausweitung und der Verbleib in ihr gesichert werden sollen. Das langfristige und nachhaltige Ziel des Förderprogramms lautet: Hilfe zur Selbsthilfe. Besonders durch die begleitenden Maßnahmen sollen die Chancen auf eine ungeförderte Beschäftigung deutlich verbessert werden. An dem Programm nahmen bislang knapp 10.000 Personen in 105 Jobcenter-Regionen teil.

Ministerin besucht LEADER-Region „Leistende Landschaft“ auf der Grünen Woche in Berlin

Ministerin besucht LEADER-Region „Leistende Landschaft“ auf der Grünen Woche in Berlin

Bei ihrem Rundgang auf der Grünen Woche in Berlin besuchte Bundesumweltministerin Dr. Barbara Hendricks den Stand des Vereins LEADER-Region Leistende Landschaft. Der Niederrhein besitzt eine lange Gartenbau-Tradition und gehört zu den größten Anbaugebieten in ganz Deutschland. Der in Geldern ansässige Verein beschäftigt sich mit der Förderung der Leistung des Bodens und der Leistung der Menschen, die in der Landschaft leben und arbeiten. Qualifizierung und Fachkräftesicherung insbesondere in den Bereichen „Grüne Berufe“ spielen in der Region eine große Rolle. Regionale Wirtschaftskreisläufe sollen gestärkt werden. Das Vereinsmotto lautet: „Landvielfalt am Niederrhein – genießen, leben, erholen“. Im Gespräch mit der Geschäftsführerin Simone Schönell lobte die SPD-Bundestagsabgeordnete Barbara Hendricks das Engagement des Vereins: „Ich fühle mich hier fast wie zuhause und freue mich, dass meine Heimatregion sich auf der Grünen Woche so stark präsentiert.“

Zu sehen sind u.a.
Links von Frau Dr. Hendricks
Simone Schönell, Regionalmanagement LEADER-Region Rechts von Frau Dr. Hendricks Ulrike Westkamp, Bürgermeisterin Wesel

Barbara Hendricks besucht Agrobusiness Niederrhein e.V. auf der Grünen Woche in Berlin

Barbara Hendricks besucht Agrobusiness Niederrhein e.V. auf der Grünen Woche in Berlin

Bei ihrem Rundgang auf der Grünen Woche in Berlin besuchte Bundesumweltministerin Dr. Barbara Hendricks den Stand des Vereins Agrobusiness Niederrhein. Das seit 10 Jahren bestehende Netzwerk mit Sitz in Straelen bringt unterschiedlichste landwirtschaftliche Unternehmen vom Niederrhein und Institutionen und Hochschulen unserer Region zusammen. Die SPD-Bundestagsabgeordnete Barbara Hendricks zeigte sich beeindruckt: „Ihr gemeinsames Engagement stärkt die Position und den Zusammenhalt landwirtschaftlicher Unternehmen in unserer Region!“

Zu sehen sind: von links nach rechts
Bernd Grüntjens (Eurofleurs Elbers), Dr. Anke Schirocki (Geschäftsführerin Agrobusiness Niederrhein e.V.), Frau Dr. Barbara Hendricks, Sabrina Nent (amtierendes Straelener Blumenmädchen) und Claudia Wendt (Agrobusiness Niederrhein e.V.)

Barbara Hendricks: Bund gibt 470.000 Euro für Beratung von Menschen mit Behinderung

Das SPD-geführte Bundesministerium für Arbeit und Soziales unterstützt die Beratungsangebote für Menschen mit Behinderungen im Kreis Kleve mit 470.000 Euro. Das gab die SPD-Bundestagsabgeordnete für den Kreis Kleve, Barbara Hendricks, bekannt. „Mit dem Projekt wird im Kreis Kleve ein neues, unabhängiges Beratungsangebot geschaffen, welches von allen Menschen genutzt werden kann, die von einer Behinderung betroffen oder davon bedroht sind. Wir stärken somit die Hilfestellung für Betroffene deutlich“, so Barbara Hendricks.

Die Beratung soll inhaltlich nach einem ganzheitlichen Ansatz erfolgen und stellt Rehabilitation und Teilhabe in den Mittelpunkt. Die Beratungsstelle wird an das Selbsthilfebüro Kreis Kleve des Paritätischen angebunden werden. Dieses verfügt über langjährige Erfahrung in der unabhängigen Beratung. Die Beratung erfolgt nach dem Ansatz „Betroffene beraten Betroffene“ und soll die Eigenverantwortung und Selbstbestimmung der Leistungsberechtigen fördern, um eine ihren Wünschen entsprechende Lebensplanung und -gestaltung zu ermöglichen.

Das Angebot ist unentgeltlich und nur den Ratsuchenden gegenüber verpflichtet.

Zuwendung des Bundes: 474.395,25 Euro
Gesamtausgaben des Projektes: 507.464,68 Euro
Eigenmittel: 33.069,44 Euro