Barbara Hendricks zu Besuch bei der Berns Gruppe

Barbara Hendricks zu Besuch bei der Berns Gruppe

Kürzlich besuchte Barbara Hendricks, SPD-Bundesabgebordnete für den Kreis Kleve, die Berns Gruppe in Kleve, die sich auf Gebäudetechnik- und Ausrüstung spezialisiert hat.

Im Gespräch mit den Geschäftsführern Jan Vierboom und Tom Vierboom informierte Barbara Hendricks sich über die Firma, die über 150 Mitarbeiter beschäftigt und im letzten Jahr einen Umsatz von 22 Millionen € erwirtschaftet hat.

Die Geschäftsführer Jan Vierboom und Tom Vierboom erläuterten das breitgefächerte Angebotsportfolio der Berns Gruppe: das Unternehmen untergliedert sich in die drei Teilsektoren Gebäudetechnik, Kälte/Klimatechnik und Bohr- und Sägetechnik. So war die Berns Gruppe unter anderem an der Gebäudetechnik des Klever Rathaus und des St.-Antonius-Hospital Kleve beteiligt.

Barbara Hendricks zeigte sich beeindruckt vom schnellen Wachstum und der hohen Ausbildungsrate des Unternehmens. Acht junge Menschen im 1. Lehrjahr bildet die Berns Gruppe zum Anlagemechaniker, Mechatroniker im Kältebereich sowie zum technischen Zeichner gegenwärtig aus, unter ihnen zwei Flüchtlinge. „Wir legen einen großen Wert auf die Ausbildung junger Menschen“, so Jan Vierboom. Die Berns Gruppe bemüht sich um gute Kontakte zu Schulen und ist mit der Anzahl der Bewerbungen, die regelmäßig eingehen, zufrieden. Dabei setzt das Unternehmen auf moderne Ausbildungsberufe, die auch in Zeiten der Digitalisierung zukunftsträchtig sind und sichere Arbeitsplätze bieten. „Wir wollen sie behalten“, so Jan Vierboom. „Ausbildung für uns“, sei das Motto des Unternehmens. Gerne würde man auch mehr Bewerbungen von jungen Frauen erhalten.

Das Unternehmen setzt auf eine umweltfreundliche Produktion und strebt eine Erweiterung an. In Zukunft soll verstärkt am Standort vorproduziert werden, sodass auf den jeweiligen Baustellen mit fertigen Modulen schneller gearbeitet werden kann. Gemeinsam mit den Geschäftsführern diskutierte Barbara Hendricks über den gegenwärtigen Fachkräftemangel, die Folgen des Klimawandels und der Verkehrssituation und wie eine zukünftige Mobilität am Niederrhein gestaltet werden kann.

Stippvisite in Berlin – Schülerinnen und Schüler der Joseph Beuys Gesamtschule Kleve haben Barbara Hendricks im Deutschen Bundestag besucht

Stippvisite in Berlin – Schülerinnen und Schüler der Joseph Beuys Gesamtschule Kleve haben Barbara Hendricks im Deutschen Bundestag besucht

Zwar war es nur eine kurze Auszeit vom Schulalltag, aber die hatte es in sich: Für drei Tage ist der Oberstufenkurs Sozialwissenschaften der Joseph Beuys Gesamtschule Kleve ins politische Berlin gefahren, um sich den Parlamentsbetrieb genauer anzuschauen und die Kreis Klever SPD-Bundestagsabgeordnete Barbara Hendricks zu treffen.

Die einstündige Veranstaltung bot ausreichend Zeit, ein breites Themenfeld zu diskutieren und viele der Jugendlichen zu Wort kommen zu lassen. Neben Fragen rund um die Große Koalition, den Umbruch im Parteiensystem und den Umgang mit Populismus, lag den Schülerinnen und Schülern der Klimaschutz besonders am Herzen. So informierten sich die gut vorbereiteten Oberstufenschüler über die Zukunft der Elektromobilität und den Umstieg auf eine dezentrale Energieversorgung. Als ausgewiesene Expertin auf diesem Gebiet stand Barbara Hendricks hier Rede und Antwort.

Auf die Frage wie man denn Bundestagsabgeordnete werden könne, antwortete die ehemalige Ministerin: „Zwar freuen sich die Parteien über Nachwuchs, aber zunächst einmal ist es wichtig, sich schon als junger Mensch über die eigenen Verpflichtungen hinaus zu engagieren. Ob man das im Sportverein, im sozialen Bereich oder auch in der Schule tut, spielt dabei keine Rolle. Man muss den Umgang mit Menschen lieben und bereit sein, Verantwortung zu übernehmen.“

Zum Programm gehörten neben dem Gespräch mit der Abgeordneten auch ein Vortrag im Plenarsaal zur Arbeitsweise des Parlaments und eine Besichtigung der Dachterrasse des Reichstagsgebäudes.

Strategie gegen Plastikmüll

Strategie gegen Plastikmüll

Als Mitglied des Auswärtigen Ausschusses bin ich auch für internationale Umweltpolitik zuständig. In dieser Eigenschaft habe ich im Plenum des Deutschen Bundestages Stellung bezogen zum Antrag der Grünen „Verschmutzung der Meere – Plastikflut unverzüglich stoppen“. Die Rede können Sie sich über den folgenden Link anschauen:

„Bilanz fällt gemischt aus“ SPD diskutiert über „100 Jahre Frauenwahlrecht“ in Arnsberg

„Bilanz fällt gemischt aus“ SPD diskutiert über „100 Jahre Frauenwahlrecht“ in Arnsberg

Arnsberg/Hochsauerland.
War den Frauen noch zum Ende des 19. Jahrhunderts jede politische Tätigkeit untersagt, so änderte das gesetzliche verbriefte allgemeine Wahlrecht der Frauen vom 12. November 1918 das radikal – oder doch nicht? Den 100. Geburtstag des Frauenwahlrechts nahm der heimische
SPD-Bundestagsabgeordnete Dirk Wiese am Sonntag zum Anlass, um mit seiner Kollegin, der ehemaligen Bundesumweltministerin Barbara Hendricks, der Landtagskandidatin Margit Hieronymus und Susanne Willmes von der Frauenberatungsstelle Meschede über Erfolge und Realitäten des Gesetzes zu diskutieren.

In ihrem Impulsreferat erinnerte Barbara Hendricks an den historischen Augenblick, als mit Marie Juchacz zum ersten Mal eine Frau zu den Abgeordneten im deutschen Parlament sprach. „Damit war das langjährig vorherrschende Bild verzerrt, dass eine Frau ins Haus und ein Mann an die Arbeit gehört“, so die Bundestagsabgeordnete. Hendricks rief in Erinnerung, dass Frauen schon zur Zeit der Revolution von 1848 um ihre politischen Rechte gekämpft hatten. Ihre Anstrengungen seien aber von Wirrungen des Ersten Weltkrieges gebremst worden und hätten erst später wieder Fahrt aufgenommen. Wenn auch nur zum Teil: Mit 37 Frauen in der ersten Nationalversammlung habe der Anteil der Frauen bei zehn Prozent gelegen. „Erst 1983 gab es im Deutschen Bundestag prozentual mehr weibliche Abgeordnete als in der Nationalversammlung“, gab Hendricks zu bedenken. Zuvor seien die Frauen in Deutschland bei vielen politischen Wendepunkten unterrepräsentiert geblieben. Und auch wenn das Grundgesetz 1949 die Gleichberechtigung von Mann und Frau festgeschrieben habe, sei die Realität eine andere gewesen: Bis 1957 habe das Gehorsamsgesetz gegolten, das dem Mann das Bestimmungsrecht über die Frau gegeben hat. Bis 1967 musste der Mann auch die Zustimmung zu einem Bankkonto für seine Ehefrau geben. Und Vergewaltigung in der Ehe, so Hendricks, sei erst 1997 strafbar geworden. Die Bilanz, so die Abgeordnete, sehe nüchtern aus: „Frauen haben die gleichen Rechte, aber nicht die gleichen Chancen“, kritisierte Hendricks. Auch wenn der Anteil von Frauen im Bundestag heute bei 30,3 Prozent liege, hätten die etablierten Parteien ihre Haus-aufgaben längst nicht gemacht. Bei der CDU liege der Frauenanteil bei 19 Prozent, bei der FDP seien es immerhin schon 23 Prozent. Frauen hätten sich diese Entwicklung aber nicht selbst zuzuschreiben, sie müssten gegen starke Männerbünde ankämpfen und tendierten zu Berufen, die schlechter bezahlt würden. „Meine Bilanz fällt sehr gemischt aus“, so Barbara Hendricks, „Gleichberechtigung gibt es nur auf dem Papier, aber nicht in der Realität.“

In der sich anschließenden Podiumsdiskussion machte Susanne Willmes von der Frauenberatungsstelle Meschede klar, dass Frauen Solidarität und Unterstützung brauchen. „Sie sollten ihre Mädchen kämpferisch erziehen, ohne auf eine wertschätzende Diskussion zu verzichten“, so Willmes. Frauen müssten in der Gesellschaft eine echte Wahl haben, ihr Leben zu gestalten und nicht zwischen Beruf und Familie wählen zu müssen. Dass es eine Solidarität zwischen Frauen und Männern ohne Trennung geben müsse, war in der Diskussion wichtiges Anliegen für Margit Hieronymus. „Man muss erleben, wie gut es ist, wenn Frauen und Männer zusammen arbeiten“, so die Politikerin.

Einen Dämpfer mit Blick auf die Unternehmen gab Barbara Hendricks. „Wir haben hier lange auf Freiwilligkeit gesetzt, aber nicht das Gewünschte erreicht“, kritisierte die Abgeordnete. Und selbst die in einigen Unternehmen formulierte „Zielquote 0“ bei der Besetzung von verantwortlichen Positionen mit Frauen führe bei den Betrieben nicht zu Konsequenzen. Bei den Parteien gebe es zumindest auf den Wahllisten eine Quotierung. „Im HSK ist die SPD mit 58 Prozent bei den Kandidaten und Kandidatinnen gut aufgestellt“, resümierte Dirk Wiese. Für den Berufsalltag brauche es aber ein Beschäftigungsprogramm für Alleinerziehende.

BILD
Susanne Willmes, Barbara Hendricks und Margit Hieronymus waren jetzt
Gäste von Dirk Wiese bei der Diskussion über 100 Jahre Frauenwahlrecht.
Foto: Frank Albrecht / SAUERLANDKURIER

Besuch aus Bhutan

Besuch aus Bhutan

In dieser Woche habe ich in Berlin den neuen Umweltminister des Königreichs Bhutan, Yeshey Penjor, empfangen. Gemeinsam mit seiner Delegation besucht er Berlin anlässlich der Internationalen Grünen Woche. Es ist mein Ziel, den Himalaya Staat dabei zu unterstützen, seine landwirtschaftlichen Güter mit einem ökologischen Qualitätssiegel zu versehen, um auch in Nachbarländer erfolgreich exportieren zu können.

Barbara Hendricks zum Gemeindebesuch in Weeze

Barbara Hendricks zum Gemeindebesuch in Weeze

Im Rahmen eines Gemeindebesuchs in Weeze besuchte die Kreis Klever SPD-Bundestagsabgeordnete Barbara Hendricks den Jugendtreff Weezer Wellenbrecher und traf mit Bürgermeister Ulrich Francken und Vertretern von Verwaltung und Politik zusammen.

Im Wellenbrecher informierten Einrichtungsleiter Volker Schoelen, Simone Raymann und weitere Mitglieder des Teams über das Konzept der Kinder- und Jugendfreizeiteinrichtung und gaben einen Überblick über das breite Themenspektrum: Neben Angeboten zur Integration und Inklusion und der Zusammenarbeit mit den örtlichen Schulen stehe auch die kulturelle Bildung im Fokus. Es sei eine wichtige Aufgabe der Einrichtung, den Kindern und Jugendlichen einen Zugang zu kulturellen Angeboten zu ermöglichen. Barbara Hendricks zeigte sich beeindruckt von den vielfältigen Aktivitäten: „Vom Familienkino über Musik-, Radio- und Foto-Workshops bis hin zum Besuch der Kriegsgräberstätte in Ysselsteyn und einem Wochenendaufenthalt in der dortigen Jugendbegegnungsstätte ist alles dabei – ein so breites Angebot findet man sonst selten.“

Besonders freute Barbara Hendricks sich darüber, dass die Angebote so gut angenommen werden – nicht nur von den Kindern und Jugendlichen, sondern auch von den Erwachsenen, die sich hier ehrenamtlich engagieren. Nicht zuletzt auch der Leseclub, gefördert durch das Programm „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung, kommt gut an: Während des Besuchs der Bundestagsabgeordneten stöberten viele Kinder in den gut gefüllten Bücherregalen oder machten es sich mit Büchern auf den Sitzkissen gemütlich.

Im Anschluss an den Besuch im Wellenbrecher führten Bürgermeister Ulrich Francken und Mitglieder des Vereins Bürgerhaus Weeze e.V. Barbara Hendricks durch das Bürgerhaus und gaben auch einen Einblick in die Funktionen hinter den Kulissen. Im Bürgerhaus fand auch das Gespräch mit den Vertretern der Verwaltung und der Politik statt. Dort berichteten Ulrich Francken und Fachbereichsleiter Wilhelm Moll-Tönnesen über die wichtigen Projekte, die in Weeze in den kommenden Jahren anstehen: Neben dem Umbau des Standortes Weeze der Gesamtschule Kevelaer-Weeze, dem Neubau der Feuerwache in Wemb und der Wohnbaulandentwicklung fand auch der Bau der Nierspromenade und der Niersbrücke besondere Beachtung. Auch Infrastruktur- und Umweltaspekte wie die geplanten Ausgaben zur Straßensanierung und Pläne zur bienenfreundlichen Gestaltung der Gemeinde wurden benannt. Insgesamt zeigten sich alle Teilnehmer zuversichtlich, dass die positive Entwicklung, die Weeze in den letzten Jahren gemacht hat, weiter anhalten werde – auch beispielsweise dank konstant hoher Gewerbesteuereinnahmen. Dem stimmte auch Barbara Hendricks zu: „Weeze hat eine bemerkenswerte Entwicklung gemacht und gewinnt zunehmend an Attraktivität. Dazu tragen auch Projekte wie das Bürgerhaus und der Wellenbrecher bei. Mit den geplanten Umgestaltungen und Investitionen wird sich dieser Trend fortsetzen.“