Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier verleiht Barbara Hendricks das Bundesverdienstkreuz I. Klasse

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier verleiht Barbara Hendricks das Bundesverdienstkreuz I. Klasse

Seit 27 Jahren vertritt Barbara Hendricks die Interessen ihres Heimatkreises Kleve im Deutschen Bundestag. Im Herbst dieses Jahres wird die Sozialdemokratin und ehemalige Bundesumweltministerin nicht mehr zur Bundestagswahl antreten. Nun wurde sie von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier für ihre Verdienste um die Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet. Selbstverständlich in kleinster Runde und unter Wahrung aller gebotenen Schutzmaßnahmen wurden die Ordensinsignien von Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble in dieser Woche persönlich überreicht.

Es war nicht die Ausübung ihrer Mandate und Ämter, die ihr das Verdienstkreuz I. Klasse des Verdienstordens des Bundes beschert haben, sondern ihr ehrenamtliches Engagement in den unterschiedlichsten Bereichen. So hob Wolfgang Schäuble die Arbeit im Zentralkomitee der deutschen Katholiken hervor. Dort ist Barbara Hendricks Sprecherin für den Sachbereich „Nachhaltige Entwicklung und globale Verantwortung“. Neben ihrem Einsatz für eine moderne und liberale katholische Kirche, in der alle Ämter auch für Frauen offen sein sollen, ist ihr vor allem die Bewahrung der Schöpfung ein Anliegen. Als Sprecherin setzt sie sich für einen verantwortungsvollen Umgang mit den natürlichen Ressourcen ein und benennt die Verantwortung der Industrienationen gegenüber den Ländern des Südens in Bezug auf Klimaschutz und Entwicklung. 

Viele Bürgerinnen und Bürger des Kreises Kleve kennen Barbara Hendricks auch als Schirmherrin des Amani Kinderdorfes oder des Schleusen Vereins Brienen. Sie engagiert sich in den Fördervereinen des Museums Kurhaus Kleve und von Schloss Moyland, der Hochschule Rhein Waal, des Hospizes Kevelaer und der Kinderabteilung St. Antonius Hospital. Auch im Kuratorium der Stiftung Aktion Pro Humanität sowie im Aufsichtsrat der Katholischen Kliniken Kreis Kleve ist Barbara Hendricks aktiv.

Darüber hinaus ist die gebürtige Kleverin ehrenamtlich Mitglied im Stiftungsrat der Deutschen Stiftung Denkmalschutz und im Vorstand der Friedrich-Ebert-Stiftung. 

Über die Jahre hatten tausende Besucherinnen und Besucher aus dem Kreis Kleve die Möglichkeit, die Abgeordnete Barbara Hendricks an ihren Wirkungsstätten Berlin und Bonn zu besuchen. Immer wieder wurde die Frage gestellt, wie man denn Politikerin werde und ob das schon immer ein Berufswunsch war. Die Sozialdemokratin antwortete stets, dass es zunächst und zuvorderst darum geht, die Lebenswelt seiner Mitmenschen mitzudenken, über seine eigene Person und die eigenen Bedürfnisse hinauszudenken und daraus sein Handeln abzuleiten. Jedes Engagement, ob im Sportverein, in der Nachbarschaft oder in der Kirche, sei von unschätzbarem Wert für ein gelingendes Miteinander und eine lebenswerte Gesellschaft.

„Wenn man Politik macht, muss man Menschen mögen“, ist ein Schlüsselsatz für die Arbeit von Barbara Hendricks.

Barbara Hendricks und Bodo Wißen begrüßen die Absage der AfD-Aufstellungsversammlung in Kalkar

Barbara Hendricks und Bodo Wißen begrüßen die Absage der AfD-Aufstellungsversammlung in Kalkar

Barbara Hendricks zeigt sich erfreut, dass sich die Stadt Kalkar durchgesetzt hat.

„Es ist gerade einfach nicht die Zeit, um Massenveranstaltungen in geschlossenen Räumen abzuhalten. Erst recht nicht neben dem Impfzentrum des Kreises Kleve”, so die SPD-Bundestagsabgeordnete. Parteitage könne man auch digital abhalten. Das habe man in den vergangenen Wochen gesehen. “Außerdem braucht niemand Rassisten und Rechtsextreme bei uns am Niederrhein”, so Hendricks.

„Gut so!”, zeigte sich der Bundestagskandidat der Kreis Klever SPD, Bodo Wißen, erleichtert über die Absage des AfD-Parteitages im “Wunderland Kalkar”. „Ich verbinde mit dieser Absage die Hoffnung, dass auch in Zukunft die blau-braune Horde der AfD Kalkar meidet. Wer die Verbrechen der Nazis verharmlost, hat bei uns im Kreis Kleve nichts zu suchen.” 

Barbara Hendricks: Mit dem “Sozialschutzpaket III” stärken wir das soziale Sicherungsnetz

Barbara Hendricks: Mit dem “Sozialschutzpaket III” stärken wir das soziale Sicherungsnetz

Vor allem Familien leiden auch finanziell unter den Einschränkungen Corona-Maßnahmen.
Die Bundesregierung hat daher beschlossen, auch in diesem Jahr – wie schon 2020 – einen Kinderbonus zu zahlen. Darüber hinaus wird auch die bislang geltende Sonderreglung zu Mittagsverpflegung in Kitas, Schulen und Werkstätten für Behinderte bis zum 30. Juni 2021 verlängert.

Das sogenannte “Sozialschutzpaket III” sichert weiterhin den vereinfachten Zugang zur Grundsicherung bis Ende 2021 zu. Dadurch muss niemand seine Wohnung aufgeben oder seine Rücklangen fürs Alter oder den Betrieb aufbrauchen, wenn er oder sie Grundsicherung beantragt. Wer Grundsicherung bezieht bekommt zusätzlich und einmalig 150 Euro beispielsweise für Schnelltests oder Masken.

Wir sorgen außerdem dafür, dass soziale Dienstleister weiterhin in ihrem Bestand gesichert und finanziell unterstützt werden. Der Sicherstellungsauftrag der öffentlichen Hand für die sozialen Dienstleister und Einrichtungen wird bis zum 30. Juni 2021 verlängert.

Unter den Einschränkungen des öffentlichen Lebens leiden Kreativ- und Kulturschaffende besonders stark. “Aus diesem Grund setzen wir die jährliche Mindesteinkommensgrenze von 3.900 Euro im Künstlersozialversicherungsgesetz auch für das Jahr 2021 aus und stocken das Rettungs- und Zukunftsprogramm “Neustart Kultur” auf”, so Barbara Hendricks.

305 Millionen Euro KfW-Förderungen für den Kreis Kleve

305 Millionen Euro KfW-Förderungen für den Kreis Kleve

Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) hat im Jahr 2020 Kreditzusagen in der Höhe von fast 305 Millionen Euro für Bürgerinnen und Bürger, Kommunen und Unternehmen im Kreis Kleve gemacht. 

Im vergangenen Jahr sind die KfW-Kredite insbesondere bei Hilfen für die Bewältigung der Folgen der Corona-Pandemie gefragt gewesen; so wurden 367 Corona-Unternehmenskredite mit einem Volumen in Höhe von 71,8 Millionen Euro und 83 Corona-Schnellkredite mit einem Volumen von 19,8 Millionen Euro zugesagt.

Auch jenseits der Corona-Hilfen wurden die Fördermöglichkeiten der KfW in Anspruch genommen. So wurde im vergangenen Jahr der Bau von 424 Wohneinheiten mit insgesamt 34,8 Millionen Euro unterstützt, die Anträge von 525 Familien auf Baukindergeld wurden positiv beschieden, was ein Gesamtvolumen von 11,2 Millionen Euro ausmacht. Ein wesentlicher Teil der KfW-Kredite floss in Maßnahmen zum Gelingen der Energiewende: Für die verschiedenen Programme zum energieeffizienten Bauen und Sanieren wurden 120,7 Millionen Euro bereitgestellt. 

Es ist ermutigend, dass die Fördermöglichkeiten der KfW im Kreis Kleve so stark nachgefragt werden. Nicht nur Unternehmen, die durch die Corona-Pandemie unverschuldet in Schwierigkeiten geraten sind, auch Privatpersonen, die einen Beitrag zum Klimaschutz leisten möchten, erhalten auf diese Weise handfeste Unterstützung, von der letztlich alle Bürgerinnen und Bürger profitieren. 

Damit alle am Online-Unterricht teilnehmen können: Kostenlose Notebooks für bedürftige Schülerinnen und Schüler

Damit alle am Online-Unterricht teilnehmen können: Kostenlose Notebooks für bedürftige Schülerinnen und Schüler

Zur Bekämpfung der COVID-19-Pandemie ist der Präsenzunterricht an nahezu allen Schulen eingestellt worden. Stattdessen findet Distanzunterricht statt. Für alle Beteiligten bedeutet dies eine enorme Herausforderung. Ganz besonders schwierig ist die Situation für Kinder aus Familien, die auf Grundsicherung angewiesen sind, da sie oft nicht die entsprechenden Geräte für den Onlineunterricht haben, zum Beispiel ein Notebook oder ein Tablet. 

Bundesarbeitsminister Hubertus Heil hat daher die Jobcenter angewiesen, die Kosten für die entsprechenden Geräte wie Notebook, Tablet oder Drucker für bedürftige Schülerinnen und Schüler bis zu einer Höhe von 350 Euro zu übernehmen. Voraussetzung ist, dass die Schülerinnen und Schüler keinen Zugang zu einem Gerät haben. Bereits im Sommer hat der Bund die Länder mit zusätzlichen 500 Millionen Euro ausgestattet, um die Digitalisierung der Schulen voranzubringen. Leider hat das aber noch nicht überall geklappt. Deshalb haben wurde diese notwendige Unterstützung zusätzlich auf den Weg gebracht.

Erst Ende Januar hatte das Sozialgericht Duisburg einem achtjährigen Schüler aus Goch in einem Eilverfahren den Anspruch auf ein “internetfähiges Endgerät” zugesprochen, da er sonst nicht am Unterricht hätte teilnehmen können. Das Jobcenter musste daraufhin die Kosten erstatten. „Leider hat sich das Jobcenter des Kreises Kleve nach dem Urteil weiterhin geweigert, auch in ähnlichen Fällen die Kosten für bedürftige Schülerinnen und Schüler zu übernehmen. Zum Glück hat dieses für mich völlig unverständliche Vorgehen des Jobcenters nun ein Ende und die Kosten werden übernommen”, so Barbara Hendricks.

Gleichzeitig hat die Bundesregierung beschlossen, Menschen, die von Grundsicherung leben, zehn kostenlose FFP2-Masken zur Verfügung zu stellen. Die entsprechenden Personen werden in den kommenden Tagen von ihren Krankenkassen Post erhalten und können dann mit dem Schreiben der Krankenkasse in ihrer örtlichen Apotheke die Masken kostenlos abholen.

Bund unterstützt Einrichtungen zur Teilhabe von Menschen mit Behinderungen

Bund unterstützt Einrichtungen zur Teilhabe von Menschen mit Behinderungen

Seit Jahresanfang können Einrichtungen der Behindertenhilfe, Inklusionsbetriebe, Sozialkaufhäuser und gemeinnützige Sozialunternehmen zusätzliche Zuschüsse aus dem Corona-Teilhabe-Fonds beantragen. Der Deutsche Bundestag hat beschlossen, diesen Einrichtungen 100 Millionen Euro zur Bewältigung der Corona-Pandemie zur Verfügung zu stellen. Viele Inklusionsbetriebe und Einrichtungen der Behindertenhilfe sind genauso von Umsatzeinbußen betroffen wie andere Betriebe, können aber unter anderem aufgrund ihres Gemeinnützigkeitsstatus nur eingeschränkt von Darlehen und Überbrückungshilfen profitieren. Mit dem Corona-Teilhabe-Fonds können diese Einnahmeeinbußen ausgeglichen werden.

Die berufliche und gesellschaftliche Teilhabe von Menschen mit Behinderungen hängt oftmals von Einrichtungen wie Inklusionsunternehmen und Sozialunternehmen ab. Es ist der SPD-Bundestagsfraktion ein besonderes Anliegen, diese in der Krise bestmöglich zu unterstützen und ihre Existenz für die Zukunft zu sichern. Die Zahlen verdeutlichen die Bedeutung: In Deutschland gibt es rund 900 Inklusionsbetriebe mit rund 30.000 Beschäftigten, davon rund 13.000 schwerbehinderte Menschen. Die nun beschlossenen Leistungen ergänzen schon zuvor geltende Maßnahmen, wie die fortgesetzte Gewährung von Zuschüssen trotz eingeschränkter Möglichkeit, Dienstleistungen anzubieten, Investitionskredite sowie Überbrückungshilfen.