Großer Preis des Mittelstandes geht an Colt

Großer Preis des Mittelstandes geht an Colt

Die Colt International GmbH ist Gewinner des “Großer Preis des Mittelstandes” in Nordrhein-Westfahlen, einem der renommiertesten Wirtschaftspreise in Deutschland. Der seit 1994 jährlich ausgelobte Wettbewerb wird verliehen, um Unternehmen auszuzeichnen, die den größtmöglichen wirtschaftlichen und sozialen Nutzen für das Land erbringen. Dabei können sich Unternehmen nicht selbst nominieren und nehmen zunächst an einem der 12 regionalen Wettbewerbe teil. Nominiert wird Colt seit 2017 von Dr. Barbara Hendricks, Mitglied des Deutschen Bundestages und ehemalige Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit, die in diesem Jahr zur Preisverleihung in Düsseldorf die Begrüßungsrede hielt. „Es ist eine besondere Freude, dass Colt International als Unternehmen aus meiner Heimatstadt sich in die Gewinner-Liste eintragen konnte. Das innovative Unternehmen ist ein wichtiger Arbeitgeber mit Strahlkraft weit über unsere Region hinaus. Das hat die Jury zu Recht gewürdigt“, stellt Dr. Barbara Hendricks fest. Zudem wird Colt seit 2019 auch von der Wirtschaftsförderung des Kreises Kleve nominiert.


Als 2018er Finalist war Colt International im Jahr 2020 eines von 414 nominierten Unternehmen in Nordrhein-Westfahlen, von denen es nur 76 auf die Juryliste schafften. In ganz Deutschland wurden in 2020 insgesamt 4.970 nominiert. „Wir sind sehr stolz, dass uns dieser Erfolg gelungen ist. Die Auszeichnung markiert einen weiteren Meilenstein in unserer Unternehmensgeschichte und ist Ausdruck einer geschlossenen Leistung aller Mitarbeiter“, so Colt Geschäftsführer Lukas Verlage. Die Wettbewerbsteilnehmer werden in fünf Kategorien von einer unabhängigen Fachjury bewertet: 1. Gesamtentwicklung des Unternehmens, 2. Schaffung und Sicherung von Arbeits- und Ausbildungsplätzen, 3. Modernisierung und Innovation, 4. Engagement in der Region und schließlich 5. Service, Kundennähe und Marketing. In allen fünf Kategorien wusste Colt zu überzeugen.

Die ersten Erfahrungen in diesem Wettbewerb sammelte Colt International 2017. Bereits im zweiten Jahr wurde Colt einer der fünf Finalisten von den 423 nominierten Unternehmen aus der Region Nordrhein-Westfalen war. In 2020 gelang Colt der Sprung auf das Podest als einer von nur vier Preisträgern.


Die Auszeichnungsgala der Oskar-Patzelt-Stiftung im Rahmen des 26. Wettbewerbes um den „Großen Preis des Mittelstandes 2020“ für die Wettbewerbsregionen Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz/Saarland, Schleswig-Holstein/Hamburg, Niedersachsen/ Bremen sowie die Wettbewerbsregionen Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern erlebten fast 400 Unternehmerinnen und Unternehmer im Düsseldorfer Hotel Maritim in Anwesenheit zahlreich geladener Gäste.


Kein anderer Wirtschaftswettbewerb in Deutschland erreicht eine solch große und nun schon länger als ein Vierteljahrhundert anhaltende Resonanz wie der von der Leipziger Oskar-Patzelt-Stiftung seit 1994 ausgelobte Wettbewerb. Dabei ist der Preis nicht dotiert. Es geht für die Unternehmen einzig und allein um Ehre, öffentliche Anerkennung und Bestätigung ihrer Leistungen, ohne finanzielle Anreize.

Barbara Hendricks: NRW-Landesregierung treibt Städte und Gemeinden in die Verschuldung

Barbara Hendricks: NRW-Landesregierung treibt Städte und Gemeinden in die Verschuldung

Durch die Corona-Pandemie brechen im Land die Steuereinnahmen ein. Das wirkt sich auch auf die Finanzmittel aus, aus denen die Städte und Gemeinden jedes Jahr vom Land finanzielle Zuweisungen erhalten.


In der Summe steht dem Land für das sogenannte Gemeindefinanzierungsgesetz 2021, mit dem die Gelder an die Kommunen verteilt werden, rund eine Milliarde Euro weniger aus eigenen Steuereinnahmen zur Verfügung als von den Kommunen ursprünglich geplant worden ist.

„Seit Mai fordert die SPD in NRW die Landesregierung deshalb kontinuierlich auf, die fehlenden Gelder aus dem Corona-Rettungsschirm des Landes aufzustocken. Dem haben sich Ministerpräsident Laschet und seine Kommunalministerin Ina Scharrenbach nun aber endgültig verweigert“, so die Kreis Klever SPD-Bundestagsabgeordnete Barbara Hendricks.


Zwar will die Landesregierung die fehlende Summe im Gemeindefinanzierungsgesetz, mit dem die Steuermittel auf die Kommunen verteilt werden, aufstocken. Nach Vorstellung der Landesregierung soll die fehlende Milliarde den Kommunen allerdings lediglich als Kredit gewährt werden.


„Die Antwort der Landesregierung auf die Finanzprobleme der Städte und Gemeinden lautet also: weitere Schulden für unsere Kommunen. Das ist hochgradig ungerecht und unseriös, da sich das Land für die eigenen Steuerausfälle selbst sehr wohl aus dem Corona-Rettungsschirm bedient“, so Hendricks abschließend.

Barbara Hendricks zu Besuch bei der Oynak GmbH

Barbara Hendricks zu Besuch bei der Oynak GmbH

Kürzlich besuchte Barbara Hendricks, SPD-Bundestagsabgeordnete für den Kreis Kleve, die Oynak GmbH an der Ortsgrenze zwischen Kleve und Bedburg-Hau. Das Unternehmen, das Anfang der 1980er Jahre von Adil Oynak gegründet wurde, hat sich im Laufe der vierzig Jahre zu einer der ersten Adressen für Putz- und Stuckarbeiten am linken Niederrhein entwickelt. Nicht ohne Stolz erzählte Sahin Oynak, der den Betrieb mittlerweile in zweiter Generation mit seinem Bruder Ilim führt, der Bundestagsabgeordneten von der Geschichte des Unternehmens: sein Vater kam Ende der 1970er Jahre als jesidischer Kurde aus der Türkei nach Deutschland und baute die Firma mit viel Disziplin und Fleiß auf. Mit Erfolg: Kaum ein Großbauprojekt in Kleve und Umgebung findet heute ohne Beteiligung der Oynak GmbH statt, aber auch kleinere Aufträge für private Kunden nimmt der Familienbetrieb weiterhin gerne an.


Sahin Oynak ist für die administrativen und kaufmännischen Angelegenheiten zuständig, sein Bruder Ilim Oynak ist als gelernter Maurer auf den Baustellen zuhause. 13 feste Mitarbeiter hat das Unternehmen zurzeit, auch der Vater leitet weiterhin eine Kolonne. Neue Mitarbeiter werden aber immer händeringend gesucht. „Wir haben zwei Anforderungen: die Bereitschaft, arbeiten zu wollen, und Zuverlässigkeit. Wer sich in einem dreiwöchigen Praktikum bewährt, erhält einen unbefristeten Arbeitsvertrag und wird in der Praxis angelernt“, so Sahin Oynak. Gemeinsam mit Barbara Hendricks wurde diskutiert, auf welchen Wegen neue Mitarbeiter gewonnen werden können. Die Bundestagsabgeordnete wirbt für das Unternehmen: „Das Angebot der Oynak GmbH ist gerade für ungelernte Personen, die einen anständigen Job suchen, wunderbar geeignet.“

Bundespreis 2020 für Engagement gegen Lebensmittelverschwendung

Bundespreis 2020 für Engagement gegen Lebensmittelverschwendung

Bereits zum sechsten Mal wird in diesem Jahr der Bundespreis für Engagement gegen Lebensmittelverschwendung von der seit 2012 existierenden Initiative „Zu gut für die Tonne!“ des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft verliehen. Die Initiative hat es sich zum Ziel gemacht, vermeidbare Lebensmittelabfälle bis 2030 zu halbieren.


In diesem Jahr liegt der Fokus insbesondere auf dem Zusammenhang zwischen Lebensmittelverschwendung und der Klimakrise: Schätzungen zufolge gehen etwa ein Drittel der produzierten Lebensmittel weltweit verloren – die dadurch global verursachten Treibhausgasemissionen werden am etwa 4,4 Gigatonnen pro Jahr beziffert.

Anhand zahlreicher Kriterien, darunter Kreativität, Vorbildwirkung und Engagement, entscheidet eine namhafte Jury aus Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft über die Gewinner in den verschiedenen Kategorien. Sie werden ein Jahr lang von Paten begleitet und beraten. Unter den Bewerbern, die sich in der Start- oder Entwicklungsphase befinden, werden Förderpreise im Gesamtwert von 15.000 € verliehen, die bei der Umsetzung von Ideen, die finanzieller Förderung bedürfen, helfen sollen.


„Die Preisträger aus den vergangenen Jahren haben mit tollen Ideen überzeugt, die das Potential haben Schule zu machen. Ich bin sicher, dass es auch im Kreis Kleve viele kreative Ideen mit großer Vorbildwirkung gibt“, so SPD-Bundestagsabgeordnete für den Kreis Kleve Barbara Hendricks. „Ganz gleich ob Unternehmen, Bürgerinitiative, Kommune oder Privatperson: Jeder kann sich bis zum Einsendeschluss am 13. November 2020 bewerben.“


Weitere Informationen zu Bewerbung sowie die nominierten und ausgezeichneten Projekte aus den Vorjahren sind unter www.zugutfuerdietonne.de/der-bundespreis/2021/ zu finden.

Stichwahlen

Stichwahlen

Die Stichwahlen im Kreis Kleve haben Licht und Schatten gebracht. Für den von der SPD unterstützten Landratskandidaten Peter Driessen, den ich seit vielen Jahren kenne und schätze, hat es trotz eines engagierten Wahlkampfs und eines fulminanten Schlussspurts leider knapp nicht gereicht. Ich gratuliere der neuen Landrätin Silke Gorißen und freue mich auf die Zusammenarbeit!


Besonders freue ich mich, dass mit Peter Hinze in Emmerich, Dirk Ketelaers in Rheurdt und mit Dominik Pichler, der in Kevelaer schon vor zwei Wochen großartige 77,69 % der Stimmen holen konnte, drei Sozialdemokraten das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger geschenkt wurde. Herzlichen Glückwunsch an euch drei – ihr habt es euch redlich verdient!
In meiner Heimatstadt Kleve musste sich Amtsinhaberin Sonja Northing dem CDU-Kandidaten Wolfgang Gebing knapp geschlagen geben. Ich habe Sonja Northing als engagierte, leidenschaftliche Bürgermeisterin kennengelernt und hätte ihr gewünscht, ihre erfolgreiche Politik für Kleve fortsetzen zu können. Nichtsdestotrotz gratuliere ich auch Wolfgang Gebing herzlich und wünsche ihm eine glückliche Hand im Interesse der Stadt Kleve.

Ein großer Wermutstropfen an diesem Abend: Die Wahlbeteiligung lag bei der Landratswahl nur bei knapp über 30 %. Diese Demokratiemüdigkeit bereitet mir große Sorgen. Andernorts in der Welt setzen Menschen ihre Freiheit und ihre Unversehrtheit aufs Spiel um für demokratische Wahlen zu kämpfen; in der ältesten Demokratie der Welt kündigt der amtierende Präsident an, eine mögliche Wahlniederlage nicht zu akzeptieren. Wir brauchen also nicht weit in die Geschichte zurückblicken – ein Blick in die Nachrichten reicht um zu verstehen, dass nichts von dem, was wir mittlerweile für selbstverständlich erachten, auch tatsächlich selbstverständlich ist. Wählen zu dürfen und sicher sein zu können, dass die Person mit den meisten Stimmen auch tatsächlich das Amt übernimmt, ist ein Privileg, mit dem leider viele zu leichtfertig umgehen. Demokratie braucht Demokraten!

Bundestag beschließt beispiellose Entlastung der Kommunen – Kreis Kleve profitiert

Bundestag beschließt beispiellose Entlastung der Kommunen – Kreis Kleve profitiert

Der Bundestag hat eine massive Entlastung der Städte und Gemeinden beschlossen. Dafür ändern wir auch das Grundgesetz. Auch der Kreis Kleve profitiert davon kräftig“, erklärt Barbara Hendricks, SPD-Bundestagsabgeordnete für den Kreis Kleve.
Der Bund erstattet gemeinsam mit den Ländern zum einen die pandemiebedingten Gewerbesteuerausfälle der Städte und Gemeinden im Jahr 2020 in Höhe von rund 11,8 Mrd. Euro. Zum anderen entlastet der Bund die Kommunen dauerhaft und strukturell bei den Sozialausgaben, indem er seinen Anteil an den Kosten für Unterkunft und Heizung in der Grundsicherung um 25 Prozent erhöht. Entsprechend verringert sich der kommunale Anteil, wodurch für die kommunalen Haushalte zusätzliche finanzielle Spielräume von rund 3,4 Milliarden Euro jährlich entstehen. „Diese massive Unterstützung war nur möglich, weil die SPD an der Seite der Kommunen steht“, so Barbara Hendricks. Der kommunale Solidarpakt wurde auf Initiative von Olaf Scholz und der SPD als Teil des Konjunkturprogramms verankert.


Besonders deutlich zeigen sich die Auswirkungen der Corona-Krise auf die kommunalen Haushalte bei der Gewerbesteuer. Die Gewerbesteuereinnahmen der Städte und Gemeinden in Nordrhein-Westfalen lagen nach Angaben von IT.NRW im zweiten Quartal 2020 bei knapp zwei Milliarden Euro. Das waren rund 1,5 Milliarden Euro bzw. 43,5 Prozent weniger als im zweiten Quartal des Vorjahres (damals: 3,5 Mrd. Euro). Im Kreis Kleve sind die Einnahmen um ca. 16,5 Millionen Euro bzw. 40,8 Prozent eingebrochen.


„Mit dem Ausgleich der krisenbedingten Gewerbesteuerausfälle in diesem Jahr gewährleisten wir kurzfristig die Handlungs- und Investitionsfähigkeit der Kommunen. Nur so wird sichergestellt, dass kein kommunales Schwimmbad schließen muss und keine Schulsanierung aufgeschoben wird. Wir werden genau darauf achten, dass die Landesregierung die Mittel auch fair und präzise an die Kommunen weitergibt“ so Barbara Hendricks.


Wichtiger noch ist die Entlastung bei den Sozialausgaben, denn diese wirkt dauerhaft und strukturell. Insgesamt können die kommunalen Haushalte in NRW ab 2020 jährlich mit einer Milliarde Euro mehr rechnen. Für den Kreis Kleve sind es nach Angaben des Landesministeriums für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung jedes Jahr 10,5 Millionen Euro.