Barbara Hendricks lud politisch Interessierte nach Berlin ein

Barbara Hendricks lud politisch Interessierte nach Berlin ein

Auf Einladung der Kreis Klever SPD-Bundestagsabgeordneten Dr. Barbara Hendricks besuchten 50 politisch interessierte Bürgerinnen und Bürger des Kreises Kleve für vier Tage die Bundeshauptstadt. Das Presse- und Informationsamt der Bundesregierung hatte für die Gruppe ein umfangreiches Programm zusammengestellt, das sie an verschiedene Orte des politischen und historischen Geschehens der Hauptstadt führte.

Nach ihrer Ankunft traf sich die Reisegruppe zu einem gemeinsamen Abendessen mit Barbara Hendricks im Altberliner Restaurant „R 23“. Hier kamen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in geselliger Atmosphäre mit der Bundesministerin ins Gespräch, die sich anderthalb Stunden Zeit nahm, um Fragen zu den unterschiedlichsten Themen zu beantworten. „Es ist immer wieder schön, politisch interessierte Bürgerinnen und Bürger aus dem Kreis Kleve in Berlin begrüßen zu dürfen. Gerade aus den persönlichen Gesprächen nehme ich viel für meine Arbeit in Berlin mit“, so Hendricks.

Für die weiteren Tage standen einige interessante Besuchstermine an: Neben einer Stadtrundfahrt, die an politisch und historischen Orten entlang führte, ging es zu einem Informationsgespräch ins Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit sowie zur Besichtigung des Bundestags. Ein Vortrag informierte die Besucher über die Aufgaben und die Arbeit des Parlaments.

Geschichtlicher Programmpunkt war eine Führung durch die Erlebnisausstellung „The Story of Berlin“ im Ku-Damm-Karree. Hier begaben sich die Besucher auf einen spannenden Spaziergang

Union verhindert Öffnung der Ehe für alle

Die SPD-Bundestagsfraktion hat in dieser Woche einen Gesetzentwurf zur Öffnung der Ehe vorgelegt. Denn wir sind überzeugt: In der Ehe kommt es nicht auf das Geschlecht beider Partner an – sondern auf das gegenseitige Bekenntnis, füreinander einzustehen und Verantwortung zu übernehmen. Familie ist überall dort, wo sich Menschen umeinander kümmern.

Wir haben das Thema am Mittwoch auf die Tagesordnung im Koalitionsausschuss gesetzt. Zu meinem Bedauern ist das Vorhaben erneut am Widerstand der Unionsfraktionen gescheitert. Leider mussten wir feststellen, dass die Union noch nicht so weit ist, wie die Bevölkerung. Eine überragende Mehrheit von 83 Prozent der Deutschen findet, dass die Ehe für gleichgeschlechtlich Paare auch in Deutschland Realität werden sollte. In 14 EU-Staaten ist dies bereits heute der Fall.

Nachdem wir eine Rehabilitierung der Opfer der Schwulenverfolgung nach §175 Strafgesetzbuch auf den Weg gebracht haben, haben wir unseren Koalitionspartner aufgefordert, den Mut aufzubringen, auch im Eherecht gemeinsam mit uns im 21. Jahrhundert anzukommen. Es ist höchste Zeit, dass die Benachteiligung gleichgeschlechtlicher Paare beendet wird. Die SPD-Bundestagsfraktion wird die dafür notwendige Änderung im Bürgerlichen Gesetzbuch in der nächsten Legislaturperiode umsetzen.